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Konz

Konz - Stadt Konz - Informationen - Unternehmen

Herzlich willkommen auf der Seite über Konz. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 44,54 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Konz liegt momentan bei ungefähr 17.892 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 402 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen TR. Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.konz.de.

Auf dieser Seite über Konz finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Konz, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region. Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Historische Ölmühle, das Kloster Karthaus und die Ruinen der Kaiservilla machen Konz noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.konz.de. Erreichen können Sie Konz über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 35 068. Die Gemeinde Konz liegt auf einer Höhe von 130 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 42′ N, 6° 35′ O ist Konz auch erreichbar. Desweiteren bestehen Partnerschaften von Konz mit Brienon in Frankreich, mit Charny in Frankreich, mit Koksijde in Belgien und mit Puck in Polen.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Konz). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Konz (Sonderangebote Konz).

Für Pärchen und solche die es mal werden wollen bieten wir Ihnen ein ganz besonderes Feature welches Ihnen Ihr Glück vorhersagt, oder auch nicht; Unseren Partnertest Konz. Aber wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Konz finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender (Veranstaltungen Konz) der auch für den gesamten Landkreis gilt. Aber dem ist noch nicht genug. Lernen Sie in unserem Chatraum nette Leute kennen und starten Sie jetzt in den Chatraum für Konz und Umgebung (Chat Konz).

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Konz (von lat. "Contionacum") ist eine Stadt an der Mündung der Saar in die Mosel, etwa 8 Kilometer von Trier entfernt. Sie hat 17.565 Einwohner (Stand: Mai 2004) auf 44,54 km² und ist Sitz der Verbandsgemeinde Konz. Sie gehört zum Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

"Contionacum" war der Name einer spätrömischen Kaiservilla (die Kaiservilla von Konz), deren Reste ergraben und die auch in antiken Quellen genannt wird.

Die Kaiservilla von Konz ist eine spätantike römische Villa im modernen Ort Konz im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Die Reste des Baues wurden 1959 beim Bau einer neuen Pfarrkirche entdeckt und ausgegraben, wobei die Badeanlage des Baues schon seit 1867 bekannt war. Ruinen standen hier sogar noch bis ins 17. Jahrhundert.

Das Gebäude umfasste eine Fläche von 84 × 28 m. Zentrum der Anlage war ein großer Saal mit Apsis, von der man einen Blick auf die Saarmündung hatte. Links und rechts schlossen sich diverse Räume an, die um einen Hof gruppiert waren. An den Enden gab es Raumgruppen, die aus der Front heraussprangen (Eckrisalite). Die ganze Front war einst wohl mit Portiken geschmückt. Zahlreiche Räume waren mit Hypocausten beheizbar. Der Bau entspricht vom Typ her einer römische Portikusvilla.

Von der einstigen wohl sehr prachtvollen Ausstattung fanden sich nur noch wenige Reste. Die Wände waren innen und außen bemalt. Es fanden sich Reste marmorner Wandverkleidung und auch die Fußböden waren teilweise mit Marmorplatten belegt.

Die Villa wurde in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts errichtet und war bis mindestens 388 in Betrieb.

Die Villa wird in diversen antiken Quellen genannt. Ausonius erwähnt sie in seiner Mosella und es gibt Erlasse von Valentinian I., die an einem Ort namens Contionacum unterzeichnet wurden. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um diese Villa.

Besondere geschichtliche Bedeutung erlangte die am 11. August 1675 bei Konz ausgefochtene "Schlacht an der Konzer Brücke", in der kaiserliche Truppen unter Führung des Generals Grana ein Heer Ludwig XIV. unter Marschall François de Bonne de Créqui vernichtend schlugen.

Zur Erinnerung an diese Schlacht errichtete man im Jahre 1892 auf der Granahöhe, einer niedrigen Felsterrasse am Rande des Schlachtfeldes unweit der Konzer Brücke, das Granadenkmal.

Die Granahöhe ist eine niedrige bewaldete Felsterrasse am Rande einer Talweitung, etwa 10 km südwestlich der Stadt Trier unweit der Mündung der Saar in die Mosel gelegen. Sie bildet einen Teil des zum Gemeindegebiet von Wasserliesch gehörenden 347 m hohen „Liescher Berges“.

Die Felsterasse trägt den Namen des preußischen Generalmajors Otto Heinrich Marchese de Savone Caretto de Grana, der am 11. August 1675 in der „Schlacht an der Konzer Brücke“, die zwischen der Stadt Konz und dem Ort Wasserliesch um die Granahöhe herum ausgefochten wurde, einen Teil der Truppen des deutschen Kaisers Leopold I. führte.

In dieser Schlacht besiegten deutsche Truppen ein Heer des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. unter dem Kommando des Marschalls Francois de Bonne de Créqui. An dieses geschichtliche Großereignis erinnert das Granadenkmal, das man im Jahre 1892 - über 200 Jahre nach der Schlacht - auf der Granahöhe errichtete.

In der Schlacht an der Konzer Brücke, einem Übergang über die Saar unweit ihrer Mündung in die Mosel, erfochten am 11. August 1675 kaiserliche Truppen einen "glänzenden Sieg" über ein Heer des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. Ursache für die Schlacht war die Einnahme und Besetzung der Stadt Trier und des trierer Landes durch französische Truppen im Jahre 1673 und ihre Befreiung durch die kaiserlichen Truppen zwei Jahre danach.

Zur Erinnerung an die "Schlacht bei der Conzer Brück", wie sie in zeitgenössischen Quellen genannt wird, errichtete man auf der so genannten Granahöhe, einer etwa 30 m hohen Felsterrasse am Rande des Schlachtfeldes zwischen der Stadt Konz und dem Ort Wasserliesch, während der Wilhelminischen Zeit das Granadenkmal. Das Kulturzeugnis ist Teil des mit Unterstützung der EU in den Jahren 2005/2006 eingerichteten "Kultur- und Orchideenweges" der Gemeinde Wasserliesch.

Eine in den Stein eingemeißelte Inschrift dokumentiert das damalige Kampfgeschehen wie folgt:

ZUR ERINNERUNG AN DIE SCHLACHT AN DER CONZER BRÜCKE. AM 11. AUGUST 1675 ERFOCHTEN HIER DEUTSCHE TRUPPEN, KAISERLICHE, LOTHRINGER, LÜNEBURGER, MÜNSTERLÄNDER, OSNABRÜCKER, TRIERER UNTER HERZOG GEORG WILHELM VON BRAUNSCHWEIG-LÜNEBURG ÜBER DIE FRANZOSEN UNTER MARSCHALL DE CREQUI EINEN GLÄNZENDEN SIEG.

VON DIESER HÖHE SETZTE DER KAISERLICHE GENERAL GRANA DEN ANGRIFF DES RECHTEN FLÜGELS AN, DER DIE NIEDERLAGE DER FEINDE NACH DREISTÜNDIGEM KAMPF ENTSCHIED. BALD NACH DIESER SCHLACHT WURDE TRIER DER GEWALT DER FRANZOSEN ENTRISSEN UND DER DURCH DEUTSCHE GESINNUNG AUSGEZEICHNETE KURFÜRST ERZBISCHOF KARL CASPAR VON DER LEYEN ZOG WIEDER IN SEINE HAUPTSTADT EIN.

Ungewöhnlich ist, dass das Denkmal erst 1892 errichtet worden ist. Damals, während der Regierungszeit Kaiser Wilhelm II., waren seit der Schlacht schon mehr als 200 Jahre ins Land gegangen. Nicht alltäglich ist auch, dass das Kulturdenkmal nicht in erster Linie an den aus Genua stammenden General Grana erinnert, nach dem es benannt ist. Es ging den Erbauern zweifellos mehr um den "glänzenden Sieg", den die kaiserlichen Truppen im Kampf mit den jahrhundertelang als Erzfeinde geltenden Franzosen erringen konnten.

Folglich gibt es auf oder an dem Denkmal auch keine Figur oder Abbildung des Generals Grana, sondern einen steinernen Reichsadler. Offensichtlich hatten sich die Erbauer rund 20 Jahre nach der 1871 vorgenommenen Gründung des zweiten Deutschen Reiches mehr vom neu entstandenen Nationalbewusstsein als von dem schon sehr lange zurückliegenden Kriegsgeschehen inspirieren lassen. Diese Einschätzung unterstreicht auch ein weiterer Satz der Inschrift:

BLEIBT DEUTSCHE EINTRÄCHTIG! SO BLEIBT IHR MÄCHTIG.
Wer war dieser Otto Heinrich Marchese de Savone Caretto de Grana, der sein Hauptquartier auf der Anhöhe einrichtete, die heute seinen Namen trägt? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn in der einschlägigen Literatur findet man ihn oft nicht einmal. Bekannt ist, dass er zu Zeiten Kaiser Leopold I. Kommandant der kaiserlichen Truppen in Bonn gewesen ist.

Grana ist also nicht als großer Heerführer in die Geschichte eingegangen, auch wenn ihm der Sieg über die Franzosen in der Schlacht an der strategisch bedeutsamen Konzer Brücke über die Saar einen gewissen Ruhm verschaffte. Mehr aber auch nicht, denn die gewonnene Schlacht beeinflusste die politische Landschaft in Deutschland nur wenig. Doch wie kam es zu der für die deutschen Truppen siegreichen Schlacht in der Talweitung am Zusammenfluss von Saar und Mosel um die Granahöhe herum?

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wirkten im trierer Land die Folgen des mit dem Westfälischen Frieden im Jahre 1648 zu Ende gegangenen Dreißigjährigen Krieges immer noch nach. Während dieses Krieges hatte es viele Überfälle und Brandschatzungen fremder Truppen gegeben. Die überwiegende Zahl der Bewohner soll dabei ums Leben gekommen sein. Es herrschte große Not und die Überlebenden kamen auch in den Folgejahren nicht zur Ruhe. Immer wieder durchzogen fremde Söldner das Land, raubten, brandschatzten und pressten die Bewohner aus.

Der Westfälische Friede hatte eine völlige Neuordnung der politischen Verhältnisse in Deutschland gebracht. Nach dem Tode Kaiser Ferdinand III. im Jahre 1657 erhielt Leopold I. die Kaiserwürde. Doch der deutsche Kaiser hatte seine Macht im Reich verloren, ihm stand unter den Reichsfürsten nur noch der Vorsitz im Reichstag zu.

Alle größeren und kleineren Herrscher konnten im Prinzip nach Belieben schalten und walten, waren aber auf Bündnisse mit den anderen angewiesen, wenn sie über ihre Grenzen hinweg etwas bewegen oder gar einen Krieg führen wollten. Insgesamt soll es etwa 250 souveräne Staatsgebilde mit ihren Fürsten, Bischöfen, Herzögen, Grafen und anderen Regenten gegeben haben. Das durch die Zersplitterung in Kleinstaaten recht schwach gewordene Deutschland bildete den Hintergrund für die Ereignisse, die zur Schlacht an der Konzer Brücke führten.

Der französische König Ludwig XIV. konnte in dieser für ihn günstigen Lage die Vormachtstellung Frankreichs problemlos weiter ausbauen. Hatte er keinen Anlass, einen Krieg zu führen, erfand er einen, meist um Frankreich neue Gebiete einzugliedern. Einer dieser Kriege war der Holländische Krieg von 1672 bis 1678, in dem er die südlichen Provinzen der spanischen Niederlande Frankreich einverleibte. Auch wenn man auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zwischen diesem Krieg und der "Schlacht an der Konzer Brücke" vermutet, hat sie sich doch aus diesem Konflikt ergeben.

Zur Vorbereitung des Holländischen Krieges ließ Ludwig XIV. schon Ende 1671 mit Zustimmung des Trierer Kurfürsten Karl Kaspar von der Leyen – er hätte sie dem mächtigen Nachbarn wohl kaum verweigern können – Truppen und Nachschubtransporte durch das trierer Land durchführen. Ab Mai 1672 gab es regelmäßige Truppen- und Provianttransporte auf der Mosel. Allein in der Zeit von April bis August desselben Jahres will man hier 200 Versorgungsschiffe gezählt haben.

Der Trierer Erzbischof und Kurfürst zählte durchaus zu den bedeutenderen Fürsten. Er stand dem im 3. Jahrhundert gegründeten Bistum Trier vor, das im 6. Jahrhundert Erzbistum geworden war. Seit 902 übten die Trierer Erzbischöfe neben der kirchlichen auch die weltliche Herrschaft aus. Ihr Herrschaftsbereich, auch Kurtrier genannt, wuchs ständig und umfasste in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nicht nur das Gebiet um die Stadt Trier herum, sondern auch das Land an der unteren Saar, weite Regionen von Eifel und Hunsrück und Teile von Westerwald und Taunus. Trier war auch 1672 noch die Hauptstadt des Kurfürstentums, doch der Kurfürst residierte, nachdem es ihm in Trier zu unsicher geworden war, im Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein – heute Stadtteil von Koblenz.

Im März 1673 überfiel Ludwig XIV. das bis dahin neutrale Holland. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg schloss sich daraufhin mit dem deutschen Kaiser zusammen in der Absicht, Holland mit einer gemeinsamen Armee von der Eifel her zu Hilfe zu kommen. Dazu kam es jedoch vorerst nicht, denn der trierer Kurfürst stimmte dem Übergang der Armee über den Rhein bei Koblenz nicht zu. Er wollte aus Sorge um sein Land, das im Westen an Frankreich angrenzte, nicht offen Partei ergreifen und neutral bleiben.

Die kaiserlichen Truppen zogen anschließend von Koblenz aus rechtsrheinisch in südlicher Richtung weiter. Ludwig XIV. nahm daraufhin an, der Kurfürst habe den Kaiserlichen den Rheinübergang an anderer Stelle gestattet. In der Tat hatte es eine solche geheime Abmachung gegeben. Der Kurfürst war aber überzeugt, seine Neutralität dadurch nicht verletzt zu haben, zumal er die Truppentransporte der Franzosen durch sein Gebiet weiterhin erlaubte. Ludwig XIV. verstand diese Vorgänge jedoch als Affront, zumal der Kurfürst einige kaiserliche Kompanien zum Schutz seines Landes in Trier hatte stationieren lassen.

Nachdem sich die Holländer gegen den Überfall der Franzosen zunächst erfolgreich zur Wehr gesetzt hatten - sie öffneten die Schleusen und setzten kurzerhand ihr Land unter Wasser, nahm Ludwig XIV. seinen Misserfolg als Gelegenheit, einen Rachefeldzug gegen Trier zu beginnen. Im Juli 1673 zog er eine 20 000 Mann starke Armee aus Holland ab und besetzte, von Luxemburg her kommend, große Teile des trierer Landes. Den Heerführern der Besatzungstruppen hatte er aufgetragen, von der Bevölkerung 133 000 Livres als Kontribution für den Unterhalt seiner Truppen einzutreiben. ("Livre" ist die Bezeichnung für ein französisches Pfund, das Livre war kein Zahlungsmittel, sondern eine Rechnungseinheit; die geforderte Summe könnte heute in etwa 15 Millionen Euro entsprechen).

Die Einwohner der Region Trier waren natürlich nicht in der Lage, so viel Geld aufzubringen. Was das zur Folge hatte, kann sich jeder ausmalen, der weiß, was fremde Soldaten in einem besetzten Land üblicherweise mit der Zivilbevölkerung tun.

Darüber beklagte sich das trierer Amt St. Maximin in einem Bericht, der im Stadtarchiv in Trier aufbewahrt wird, unter anderem: "Alle Dorfschaften sind überfüllt mit dem Kriegsvolck, Musquetiers und der Leibguarde des Königs. Es ist nicht ein einziger Cavallier von ihnen, der nicht ein oder zween Diener habe.

Es sind Häuser, worin 6 oder 8 zugleich und so viel Knecht und Pferdt inlogiert sein. Sie verderben und verhergen den ganzen Erndt. Es ist ein Elend und Jammer zu sehen und zu hören der armen vorhin verderbten Unterthanen Geschrei und Lamentationes." Das nötige Bargeld beschafften sich die Franzosen von den Behörden und Klöstern der Region. Auf Grund der sich häufenden Klagen wandte sich der trierer Kurfürst immer wieder mit der Bitte um Hilfe an den Reichstag, zunächst ohne Erfolg.

Am 24. August 1673 hatten die Franzosen Trier vollständig eingeschlossen, aber noch nicht eingenommen. Die Aufforderung, sich zu ergeben, lehnte der Verhandlungsführer des Kurfürsten ab. Das reizte Ludwig XIV. noch mehr, woraufhin er die Stadt mit Kanonen beschießen ließ. In einem Brief an seinen Kriegsminister schrieb er: Je veux faire tout ce que sera necessaire pour prendre Trèves (Ich werde alles tun, was nötig ist, um Trier einzunehmen). Als die Stadtmauern dem Beschuss nicht mehr standhielten, musste man sich am 7. September 1673 nach 14tägiger Belagerung ergeben. 6 000 Franzosen besetzten die Stadt, die Verwaltung übernahm ein französischer Gouverneur.

Die kurtrierischen und kaiserlichen Truppen, die sie verteidigt hatten, setzten sich per Schiff auf der Mosel in Richtung Koblenz ab. In der Folgezeit bauten die Franzosen die Stadt zu einer Festung aus. Um für die Abwehr eines möglichen Angriffs der kaiserlichen Truppen freies Schussfeld zu haben, ließen sie fast alle Gebäude außerhalb der Stadtmauern niederreißen. Dieses Vorhaben war Ende 1674 abgeschlossen, die Stadt glich danach in der Tat einer Festung, aber ihre Umgebung war verwüstet.

Die Hilferufe des Trierer Kurfürsten an den Reichstag hatten mittlerweile Erfolg. Der Kaiser schloss mit Spanien und den Niederlanden eine Koalition gegen Frankreich. Es gelang ihm so, bis Ende 1673 ein großes Heer aufzustellen und die Franzosen aus dem rechtsrheinischen Gebiet, wo sie bis an Tauber und Main vorgedrungen waren, zu vertreiben. Im Frühjahr 1674 erhielt das Heer Verstärkung durch Truppen aus Mainz, Trier und der Kurpfalz. Im Juli trat auch der Große Kurfürst von Brandenburg der Koalition bei. Am 24. Mai erklärte der Reichstag zu Regensburg Frankreich den Krieg.

Drei Armeen hatte man für den Einsatz gegen Frankreich aufgestellt, eine davon zog der Kaiser für den Einsatz an der Mosel in Köln zusammen. Sie bestand aus 2 500 lothringischen Reitern des Herzogs Karl V. von Lothringen, dem Ludwig XIV. zuvor sein Land genommen hatte, 5 000 Mann, 3 000 Reitern und 14 Geschützen des Herzogs Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg und 800 Reitern des Herzogs Ernst August von Braunschweig-Lüneburg. Ein stattliches Heer also, das am 14. Juli 1675 in Richtung Trier aufbrach, um die Stadt und das trierer Land den Franzosen wieder abzunehmen.

Am 4. August begannen die Kaiserlichen, die Stadt einzuschließen. Ludwig XIV. ließ daraufhin über Lothringen ein Entsatzheer mit 15 000 Mann und 11 Kanonen unter der Führung des Marschalls François de Bonne de Créqui (auch: "de Créquy" geschrieben) in Marsch setzen, um den in Trier eingeschlossenen Franzosen zu Hilfe zu kommen. Über den heutigen Saargau kommend lagerte das Heer zunächst bei Tawern, unweit des späteren Schlachtfeldes. Danach rückten die Franzosen weiter vor und hielten nun die Ebene unterhalb der Granahöhe, diese selbst und die an sie angrenzenden niedrigen Terrassen am Rande des Liescher Berges besetzt.

Die kaiserlichen Heerführer sahen sich daraufhin genötigt, die Belagerung Triers zu lockern und mit einem Teil der Streitmacht zur Konzer Brücke vorzustoßen, um die Franzosen dort anzugreifen. Gleichzeitig überquerte ein weiterer französischer Truppenverband mit 2 800 Mann und 6 Kanonen unter General Granvalle die Mosel, um ebenfalls zur Konzer Brücke zu gelangen. Die Deutschen waren jedoch schneller, befreiten die zuvor von den Franzosen besetzte und teilweise zerstörte Konzer Brücke. Pioniere machten sie wieder passierbar und errichteten flussaufwärts eine von Booten getragene Behelfsbrücke.

Schon vorher hatte General Grana mit dem von ihm befehligten "rechten Flügel" des kaiserlichen Heeres an dieser Stelle die Saar überquert und zwei auf der Mosel liegende Proviantschiffe der Franzosen erbeutet. Von dort aus befreite er die besetzte Granahöhe, auf der er sein Hauptquartier einrichtete. Aus dieser Lage heraus entwickelte sich am 11. August 1675 frühmorgens die große Schlacht an der Konzer Brücke.

General Grana befehligte den Einsatz des ihm unterstellten rechten Flügels der kaiserlichen Truppen von der niedrigen Felsterrasse aus, die heute seinen Namen trägt. Sie bot ihm einen umfassenden Überblick über das gesamte Schlachtfeld. Das restliche deutsche Heer überquerte unter Leitung der anderen Befehlshaber die Saar über die Konzer Brücke und die daneben errichtete Pionierbrücke sowie durch eine Furt und griff von dort aus die Franzosen an.

Lange Zeit verlief der Kampf unentschieden. Mal lagen die Vorteile auf der einen, mal auf der anderen Seite. Aufgrund der großen Übermacht der Franzosen wäre eine Niederlage der Deutschen eher wahrscheinlich gewesen. Dass es anders kam, war offenbar General Granas Verdienst. Er setzte den Angriff des "rechten Flügels" des kaiserlichen Heeres zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle an, was die Niederlage der Feinde nach dreistündigem Kampf entschied; wie es die Inschrift auf dem Granadenkmal verkündet.

Die Schlacht brachte den Franzosen katastrophale Verluste: 2 000 Mann fielen und 1 600 gerieten in Gefangenschaft. Neben 80 Fahnen und Standarten erbeuteten die kaiserlichen Truppen alle 11 Kanonen und 200 Wagen mit Versorgungsgütern. Aber auch mehr als 1 000 deutsche Soldaten haben ihr Leben lassen müssen. Viele der Gefallenen beider Seiten sollen in Massengräbern oberhalb der Granahöhe auf einer etwas höher gelegenen Terrasse des Berghanges im Distrikt "Auf der Kerrichhof", in moselfränkischer Mundart "Ob ’m Körfich" (Auf dem Kirchhof), begraben worden sein. Auf dem Schlachtfeld fanden Bauern beim Bestellen ihres Landes bis in die jüngere Vergangenheit hinein immer wieder mal Reste von Waffen und anderem Kriegsgerät, Kanonenkugeln und viele Hufeisen.

Nachdem die Franzosen sich "in wilder Flucht", wie es heißt, moselaufwärts in Richtung Lothringen abgesetzt hatten, verzichteten die Deutschen auf deren Verfolgung, zogen sich nach Trier zurück und setzten die Belagerung der Stadt fort. Marschall de Créqui war mit einigen seiner Offiziere nach Saarburg entkommen. Von dort aus schaffte er es, in einer lothringischen Reiteruniform verkleidet, nach Trier in die belagerte Stadt zu gelangen und das Kommando über die eingeschlossenen französischen Truppen zu übernehmen. Im weiteren Verlauf der Belagerung weigerte de Créqui sich hartnäckig, zu kapitulieren und die Stadt zu übergeben. Ein eher seltenes Ereignis kam den Belagerern zu Hilfe. Die Unnachgiebigkeit de Créquis führte zur Meuterei seiner Truppen. Sie öffneten den Kaiserlichen am 6. September 1675 die Stadttore. Diese nahmen die Stadt in Besitz und "der durch deutsche Gesinnung ausgezeichnete Kurfürst Erzbischof Karl Caspar von der Leyen zog wieder in seine Hauptstadt ein," so ist auf dem Granadenkmal zu lesen.

De Créqui ergab sich nach der Einnahme der Stadt noch immer nicht. Er besetzte den Trierer Dom und kämpfte mit wenigen seiner Getreuen verbissen einen Ehrenkampf. Über die Umstände seiner Gefangennahme gibt es zwei Versionen. Die eine besagt, dass er zuletzt in einen Turm des Doms geflüchtet und dort von einem braunschweigischen Offizier gefangen genommen worden sei. Nach der anderen habe man ihn hoch zu Ross im Dom hinter einem der Altäre angetroffen und festgenommen. Jedenfalls wurde er inhaftiert und nach Koblenz in die Festung Ehrenbreitstein gebracht. Wenig später ließ ihn der Trierer Kurfürst – vermutlich als Geste des guten Willens gegenüber Ludwig XIV. – wieder frei.

Marschall François de Bonne de Créqui erschien neun Jahre später nach Einnahme der Stadt Luxemburg im Juni 1684 mit seinem Heer erneut in Trier und eroberte die Stadt ein weiteres Mal. Er ließ alle Türme der Stadt niederreißen und den Stadtgraben zuwerfen. So rächte er sich und wetzte die in der Schlacht an der Konzer Brücke erlittene Niederlage wieder aus.

Stadtteile: Filzen; Hamm; Karthaus; Könen; Krettnach; Kommlingen; Niedermennig; Oberemmel; Obermennig (Tälchen); Roscheid

Partnerstädte: Brienon (Frankreich), seit 1966 - Charny (Frankreich), seit 1970 - Koksijde (Belgien), seit 1973 - Putzig (Polen), seit 2003

Sehenswürdigkeiten
Das Freilichtmuseum Roscheider Hof
Das Kloster Karthaus
Saarmündung

Ansässige Unternehmen
Volvo Construction Equipment (ehemals Zettelmeyer)
Möbel Martin
Haus der Küchen
Radio Henkel-Bast


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Temmels - Stadt Temmels - Informationen - Unternehmen

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Temmels ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Konz im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz

Temmels liegt an der Obermosel an der Grenze zu Luxemburg, die hier der Fluß bildet. Der Ort liegt etwa 20 Kilometer südwestlich von Trier und ist verkehrstechnisch gut zu erreichen über die B 419 und verfügt über einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Trier–Apach (Frankreich).

Temmels wurde erstmals 634 als Villa Tamaltio urkundlich genannt. Die beiden Siedlungskerne des Dorfes werden als einerseits römischer und andererseits fränkischer Herkunft angesehen. Temmels gehörte bis zur Französischen Revolution zu Luxemburg. Der Deutsche Orden war hier seit dem 13. Jahrhundert über die Landkommende Trier mit dem Georgshof begütert.

Sehenswürdigkeiten
* Die katholische Pfarrkirche St. Peter wurde 1861/62 am damaligen Dorfrand in neugotischer Ausstattung erbaut.
* Im Ortskern finden sich teils gut erhaltenen alten Häuser und Höfe.
* Kulturhistorischen Wert besitzt der Georgshof, ein ehemaliges Landgut der Trier Kommende des Deutschen Ordens. Die 1785/86 erbaute Gebäudegruppe an der Mosel war seit den 1970er Jahren dem Verfall preisgegeben, läßt aber die einstige Bedeutung durchaus noch erkennen. Das Hauptgebäude auf dem in Gänze ummauerten Gelände wurde 1998 notgesichert und ist normalerweise nicht zu betreten. Im jetzigen ruinösen Zustand ist die Anlage kein Aushängeschild für den Ort und bedarf dringend weiterer Restaurierungsanstrengungen.


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Wellen/Mosel - Stadt Wellen/Mosel - Informationen - Unternehmen

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Wellen an der Mosel ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Konz im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Wellen liegt im Westen der Verbandsgemeinde Konz, an der Mosel gegenüber der luxemburgischen Gemeinde Grevenmacher, mit der sie durch eine Brücke verbunden ist. Der Ort wird berührt durch die B 419 und ist Haltepunkt der Bahnstrecke Trier–Apach (Obermoselstrecke).

646 soll Wellen zum ersten Male mit dem fränkischen Wort Vualeheim genannt worden sein. Der Name wandelte sich später in Valem, Welem und schließlich Wellen. Möglicherweise stammt der Name Wellen von dem Personennamen Wale eines fränkischen Siedlers ab, der sich mit seiner Sippe an diesem Ort niederließ. Nach 1150 gehörte der Ort zu Luxemburg, später zu Burgund, Österreich, Spanien und Österreich. 1795 besetzten französische Revolutionstruppen das Gebiet, bis 1815 Wellen zur preußischen Rheinprovinz und 1824 zur Bürgermeisterei Tawern kam. 1878 erhielt Wellen einen eigenen Bahnhof. Im Zweiten Weltkrieg wird Wellen zweimal evakuiert.

Seit 1874 wird in Wellen Bergbau betrieben, vor allem der Abbau von Kalkstein, sowie dessen Verarbeitung. Von den vormals 300 Arbeitsplätzen im Kalkwerk waren im Jahre 2003 noch ca. 60 vorhanden. Trotzdem blieb die bergbauliche Tradition prägend für den Ort.


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Tawern - Stadt Tawern - Informationen - Unternehmen

Herzlich willkommen auf der Seite über Tawern. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 10,08 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Tawern liegt momentan bei ungefähr 2.571 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 255 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen TR. Der Verwaltungssitz von Tawern befindet sich Am Markt 11, 54329 Konz.

Auf dieser Seite über Tawern finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Tawern, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

Erreichen können Sie Tawern über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 35 132. Die Gemeinde Tawern liegt auf einer Höhe von 210 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 40′ N, 6° 31′ O ist Tawern auch erreichbar.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Tawern). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Tawern (Sonderangebote Tawern).

Für Pärchen und solche die es mal werden wollen bieten wir Ihnen ein ganz besonderes Feature welches Ihnen Ihr Glück vorhersagt, oder auch nicht; Unseren Partnertest Tawern. Aber wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Tawern finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender (Veranstaltungen Tawern) der auch für den gesamten Landkreis gilt. Aber dem ist noch nicht genug. Lernen Sie in unserem Chatraum nette Leute kennen und starten Sie jetzt in den Chatraum für Tawern und Umgebung (Chat Tawern).

Der Ortsname Tawern kommt vom lateinischen Wort taberna (Geschäft, Laden). Die erste Siedlung wurde vor rund 2000 Jahren von den Römern gegründet, fast zeitgleich mit der römischen Besiedlung in Trier. Es gibt eine eindrucksvolle Tempelanlage im Wald auf dem Metzenberg über Tawern. Die Anlage wurde 1986 und 1987 unter Leitung des Rheinischen Landesmuseums Trier ausgegraben und teilweise rekonstruiert. In römischer Zeit sollen hier Reisende auf dem Weg von Metz nach Trier dem Gott des Handels, Merkur, geopfert haben. Später zerstörten wohl fanatische Christen die Tempel.

Seit 1986 konnte auf dem Metzenberg bei Tawern, unweit der von Metz nach Trier führenden Römer­straße, ein römischer Tempelbezirk ausgegraben, kon­serviert und teilweise rekonstruiert werden. Das von einer Bezirksmauer (46 x 36 m) umgebene Heiligtum umfasste sechs Tempel, davon zwei mit Umgang, vier Nebengebäude und zwei Toranlagen. Tawern "Taberna" Der Ortsname verweist auf die Entstehung des Ortes in römischer Zeit und seine ursprüngliche Aufgabe. Wohl gleichzeitig mit dem römischen Tempelbezirk auf dem Metzenberg, dürfte im 1. Jahrhundert n.Chr. am Fuße des Berges, über den eine bedeutende Handelsstraße nach Metz führte, eine "taberna", eine Raststätte mit Vor- und Umspannstation fiir Zugtiere, entstanden sein.

Die lateinische Betonung des Ortsnamens auf der zweiten Silbe läßt eine kontinuierliche Besiedlung seit der Römerzeit vermuten. Heute hat sich Tawern zur beliebten Wohnsiedlung entwickelt und ist eine anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde im Erholungsgebiet Obermosel-Saar und im Naturpark Saar-Hunsrück.

Am Abhang vom Albachtal liegt in westlicher Richtung der durch gemeindlichen Zusammenschluss 1974 zu Tawern gehörende Ortsteil Fellerich.

Der kleine Ortsteil ist landwirtschaftlich und weinbaulich geprägt. Die erste urkundliche Erwähnung als Velrecke wurde im Jahre 1000 bekannt. Eine Besiedlung des Ortes wird bereits für die vorfränkische Zeit vermutet. Ebenso wie der kleinere Teil von Tawern gehörte auch Fellerich in der frühen Neuzeit dem Herzogtum Luxemburg an.

Im Oktober 2004 erhielt Tawern ein "neues" Amphitheater, das von motivierten Jugendlichen der Jugendgruppe Tawern im Rahmen einer SWR3-Aktion 72 Stunden erbaut wurde. Es befindet sich im Ortsteil Im Brühl. Mitte 2005 wurde in Tawern ein neues Baugebiet "In der Acht" erschlossen, wo sich knapp 100 neue Wohngrundstücke befinden. Das nächste Baugebiet ist bereits in Planung.


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Nittel - Stadt Nittel - Informationen - Unternehmen

Herzlich willkommen auf der Seite über Nittel. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 16,98 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Nittel liegt momentan bei ungefähr 2.129 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 125 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen TR. Der Verwaltungssitz von Nittel befindet sich Am Markt 11, 54329 Konz. Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.nittel-mosel.de.

Auf dieser Seite über Nittel finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Nittel, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region. Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Wallfahrtskapelle Sankt Rochus, ein römischer Ziegelbrennofen und die "Steine am Fluss" machen Nittel noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Weitere Informationen finden Sie auch über www.nittel-mosel.de. Erreichen können Sie Nittel über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 35 095. Die Gemeinde Nittel liegt auf einer Höhe von 180 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 39′ N, 6° 27′ O ist Nittel auch erreichbar.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Nittel). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Nittel (Sonderangebote Nittel).

Für Pärchen und solche die es mal werden wollen bieten wir Ihnen ein ganz besonderes Feature welches Ihnen Ihr Glück vorhersagt, oder auch nicht; Unseren Partnertest Nittel. Aber wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Nittel finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender (Veranstaltungen Nittel) der auch für den gesamten Landkreis gilt. Aber dem ist noch nicht genug. Lernen Sie in unserem Chatraum nette Leute kennen und starten Sie jetzt in den Chatraum für Nittel und Umgebung (Chat Nittel).

Nittel an der Obermosel ist ein Ort der Verbandsgemeinde Konz im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Der Ort, zwischen Dolomit- und Kalksteinfelsen gelegen, ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrs- und Erholungsort, der zur Zeit an einem Dorferneuerungsprogramm teilnimmt.

Nittel liegt 20 km südlich von Trier an der Obermosel, die hier die Grenze zu Luxemburg bildet. Auf der gegenüber liegenden Uferseite befindet sich der Ort Machtum. Zur Gemeinde gehören der 4 km südlich an der B 419 gelegene Ortsteil Rehlingen und der auf halber Strecke auf der Hochfläche liegende und landwirtschaftlich geprägte Ortsteil Köllig.

Der Bereich der heutigen Gemeinde Nittel war nachweislich schon seit der Steinzeit besiedelt. Zahlreiche Funde (Tongefäße, Gürtelschnallen) bezeugen auch eine römische Ansiedlung vor ungefähr 2000 Jahren. Nittel wurde erstmals unter dem Namen Nitele in einer Urkunde des Jahres 1000 durch den Trierer Erzbischof Ludolf erwähnt. Eine Abschrift des Originals befindet sich im Stadtarchiv in Trier; sie war anlässlich der Feierlichkeiten im Jahre 2000 im Bürgerhaus in Nittel ausgestellt. Nittel erlebte über viele Jahrhunderte hinweg eine sehr wechselvolle Geschichte mit häufigen Veränderungen der herrschaftlichen Verhältnisse und damit verbunden auch mit zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen.

So gehörte der Ort zeitweise zum Herzogtum Lothringen, mehrmals zu Frankreich, zu Luxemburg und damit zu den Österreichischen Niederlanden und kam dann schließlich nach dem Wiener Kongress zu Preußen. Sehr schlimme Zeiten haben die Menschen an der Obermosel während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) erlebt. Köllig wurde erstmals im Jahre 1030 als Coeltiche erwähnt. Der erste urkundliche Nachweis des heutigen Ortsteils Rehlingen erfolgte um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Nitteler haben über viele Jahrhunderte hinweg hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Weinbau gelebt.

Nittel ist das Zentrum des Elbling-Anbaus an der Obermosel. Ca. 25 Weingüter bewirtschaften eine Rebfläche von 290 ha, wobei der Elbling einen Anteil von 75% hat. Die Kalkböden und das fast mediterrane Klima geben dem Wein eine besondere Note, wovon auch die Sorten Weiß- und Grauburgunder profitieren. Zu Nittel gehören die Weinlagen Rochusfels, Hubertusberg, Leiterchen und Blümchen.

In Nittel befindet sich eine Anlegestelle der Moselschifffahrt. Hotels, Restaurants und Weingüter mit ihren Straußwirtschaften und Gutsschänken sind auf den Fremdenverkehr eingestellt. Attraktiv für Besucher sind der Weinlehrpfad unterhalb einer imposanten Kalksteinwand, Wanderwege (500 ha Wald gehören zu Nittel), zwei Naturschutzgebiete (Nitteler Fels mit Orchideen-Vorkommen), die Rochus-Kapelle sowie die Teich- und Erholungsanlage Eberthälchen.

Die Wallfahrtskapelle Sankt Rochus wird auch Kapelle Jungfrau Maria in den Weinbergen genannt. Die Kapelle steht auf einem Friedhof mitten in den Elbling-Weinbergen oberhalb des Ortes mit einem guten Ausblick über die Moselschleife und die gegenüber liegende luxemburgische Landschaft mit dem Ort Machtum.

Der Kapelle wurde im Jahr 1432 von Papst Eugen IV. ein Ablass von 12 Jahren verliehen und wurde damit erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach durch Kriegseinwirkungen, Sturmschäden und Blitzeinschläge schwer beschädigt, aber stets wieder renoviert bzw. aufgebaut. In den Jahren 1701–1712 wurde das Innere der Kapelle als ungleicher Raum in gotisierenden Formen mit fast quadratischem Chor erstellt. 1865 entstand nach einem Blitzschlag ein Dachstuhlbrand. Danach erhielt die Kapelle zwei neue spitzbogige Portale, die, zusammen mit den gekuppelten spitzbögigen Fenstern, dem Gebäude das Aussehen eines neugotischen Gebäudes verleihen.

Nach dem Ausbruch einer Cholera-Epidemie um 1850 gab es viele Wallfahrten zu dieser Kapelle, die man häufig auch Marien- oder Bergkapelle nannte. Als Kulturobjekt zählt die Kapelle heute zu den Kunstdenkmälern von Rheinland-Pfalz.

Steine am Fluss – so nennt sich ein Skulpturenweg mit modernen, 2001 errichteten Steinskulpturen entlang der Obermosel. Auf dem Teil, der zu Nittel gehört, befinden sich die Objekte „Knie mit Gelenk“, „Zeichen“ und „Wegmarke“.

Bei Baggerarbeiten wurde im Jahr 2000 ein römischer Ziegelbrennofen aus dem 2./3. Jahrhundert an der Mündung des Rehlinger Baches freigelegt. Durch die Lage unmittelbar am Moselufer konnte die Ware damals problemlos per Schiff flussabwärts nach Trier transportiert werden.


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Pellingen - Stadt Pellingen - Informationen - Unternehmen

Herzlich willkommen auf der Seite über Pellingen. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 7,21 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Pellingen liegt momentan bei ungefähr 1.001 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 139 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen TR. Der Verwaltungssitz von Pellingen befindet sich Am Markt 11, 54329 Konz. Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.pellingen.de.

Auf dieser Seite über Pellingen finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Pellingen, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region.

Weitere Informationen finden Sie auch über www.pellingen.de. Erreichen können Sie Pellingen über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 35 106. Die Gemeinde Pellingen liegt auf einer Höhe von 460 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 40′ N, 6° 40′ Oist Pellingen auch erreichbar.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Pellingen). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Pellingen (Sonderangebote Pellingen).

Für Pärchen und solche die es mal werden wollen bieten wir Ihnen ein ganz besonderes Feature welches Ihnen Ihr Glück vorhersagt, oder auch nicht; Unseren Partnertest Pellingen. Aber wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Pellingen finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender (Veranstaltungen Pellingen) der auch für den gesamten Landkreis gilt. Aber dem ist noch nicht genug. Lernen Sie in unserem Chatraum nette Leute kennen und starten Sie jetzt in den Chatraum für Pellingen und Umgebung (Chat Pellingen).

Pellingen ist ein Ort der Verbandsgemeinde Konz im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Durch Pellingen führt die Bundesstraße 268 von Trier nach Saarbrücken, die in Trier auch als "Pellinger" Straße bezeichnet wird.


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Wasserliesch - Stadt Wasserliesch - Informationen - Unternehmen

Herzlich willkommen auf der Seite über Wasserliesch. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 7,59 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Wasserliesch liegt momentan bei ungefähr 2.221 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 293 liegt. Hier gilt das Autokennzeichen TR. Der Verwaltungssitz von Wasserliesch befindet sich Am Markt 11, 54329 Konz. Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.wasserliesch.de.

Auf dieser Seite über Wasserliesch finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Wasserliesch, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region. Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Katholische Pfarrkirche, die Ölberg-Grotte und die Karthäuser-Mühle machen Wasserliesch noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

Weitere Informationen finden Sie auch über www. wasserliesch.de. Erreichen können Sie Wasserliesch über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 35 143. Die Gemeinde Wasserliesch liegt auf einer Höhe von 120 – 347 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 43′ N, 6° 32′ O ist Wasserliesch auch erreichbar.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Wasserliesch). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Wasserliesch (Sonderangebote Wasserliesch).

Für Pärchen und solche die es mal werden wollen bieten wir Ihnen ein ganz besonderes Feature welches Ihnen Ihr Glück vorhersagt, oder auch nicht; Unseren Partnertest Wasserliesch. Aber wo knüpft man schon besser Kontakte als auf einem Event? Ob Discos, Partys, Events, Messen, Ausstellungen oder Märkte, die Veranstaltungen Wasserliesch finden Sie immer brandaktuell in unserem Veranstaltungskalender (Veranstaltungen Wasserliesch) der auch für den gesamten Landkreis gilt. Aber dem ist noch nicht genug. Lernen Sie in unserem Chatraum nette Leute kennen und starten Sie jetzt in den Chatraum für Wasserliesch und Umgebung (Chat Wasserliesch).

Wasserliesch ist eine Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Der Ort liegt zwölf Kilometer südwestlich der Römerstadt Trier am rechten Ufer der Mosel unweit der deutsch-luxemburgischen Grenze zwischen den Mündungen der Nebenflüsse Saar und Sauer. Wasserliesch ist eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde in der Verbandsgemeinde Konz. Stromabwärts weitet sich hier das Moseltal zu einem Talkessel, der sich etwa zwanzig Kilometer weit bis über die Stadt Trier hinzieht.

„Wasserliesch am Fluß der Geschichte“ nennt sich die Gemeinde in ihren Logo, bezogen auf ihre geografische Lage und ihre weit zurückreichende wechselvolle Geschichte. Am Anfang des ca. 45 km langen landschaftlich besonders reizvollen Flussabschnittes der Mosel gelegen, den man in Deutschland Obermosel nennt, bildet die Gemeinde gewissermaßen das „Tor zur Obermosel“. Dieser Flussabschnitt, der nicht mit dem geografischen Oberlauf der Mosel identisch ist, erstreckt sich von der Mündung der Saar bis zum deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck mit den Grenzorten Apach (Frankreich), Perl (Deutschland) und Schengen (Luxemburg) und bildet größtenteils die Grenze zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland einerseits und Luxemburg andererseits.

Der Name Wasserliesch, genauer der Wortteil „Liesch”, ist keltischen Ursprungs, denn vor der Zeitenwende siedelten hier die Treverer, einer der vielen Keltenstämme. Die Römer, die Wasserliesch ebenfalls besiedelten, nannten den Ort „Lutiacum” oder „Lusica”.

In alten Urkunden findet man überwiegend keltische Namensvarianten wie Lusichic, Luische, Luysch, Lursch, Lyasch und ähnliche. Daraus entwickelte sich, teilweise durch Verballhornung verändert, im Lauf der Jahrhunderte der Ortsname „Liesch“, der in dieser Form von Einheimischen noch heute verwendet wird. Der Name stand jedoch immer schon für zwei Orte, nämlich für den Ort Liesch an der Mosel – am Wasser – und für „Lyasch uff dem Berg” – Liesch auf dem Berg. Zur besseren Unterscheidung der beiden Orte und wohl auch wegen der einfacheren Schreibweise findet man seit dem 14. Jahrhundert den Zusatz „Wasser“ im heutigen Ortsnamen und „Liersberg” für den auf der Höhe des Igeler Berges gelegenen kleineren Ort, der zur Nachbargemeinde Igel gehört.

Wasserliesch gab auch dem Liescher Berg, an dessen Nordostflanke der Ort liegt, seinen Namen. Verschiedene Namensformen, wie Lieschem, Lürschem, Linschem oder zuletzt Löschem lassen erkennen, dass der Name des Berges dem Wandel des Ortsnamens stets nachfolgte. Im Volksmund hat sich der ältere Name Löschem bis heute erhalten: Einheimische nennen den Liescher Berg immer noch Löschemer Berg. Daher trägt auch die auf dem Berg stehende Wallfahrtskapelle den Namen Löschemer Kapelle.

Den Ortsteil Reinig, wegen der hier vorhandenen Furt durch die Mosel eher älter als Wasserliesch, nannte man früher Rinnich, Riniche oder Reynich; der Name dürfte ebenfalls keltischen Ursprungs sein. Die Römer machten daraus Rinicha.


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