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Trier

Trier - Stadt Trier - Informationen - Unternehmen

Trier Jörg Bussmann
Urheber Jörg Bussmann,
proweb Consulting GmbH

 

Herzlich willkommen auf der Seite über Trier. Der im Bundesland Rheinland-Pfalz liegende Ort erstreckt sich über eine Fläche von 117,14 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl von Trier liegt momentan bei ungefähr 104.640 womit die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Kilometer bei 893 liegt.
Hier gilt das Autokennzeichen TR. Der Verwaltungssitz von Trier befindet sich Am Augustinerhof, 54290 Trier.

Zu erreichen ist diese auch über die Domain www.trier.de.
Trier grenzt an Schweich, Kenn, Longuich, Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Morscheid, Korlingen, Gutweiler, Sommerau, Gusterath, Hockweiler, Franzenheim, Pellingen, Konz, Igel, Trierweiler, Aach, Newel, Kordel und Zemmer.

Auf dieser Seite über Trier finden Sie nicht nur geschichtliche Informationen oder die Chronik von Trier, sondern auch die von uns empfohlenen Unternehmen aus der umliegenden Region. Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Porta Nigra, das Amphitheater und der Trierer Dom St. Peter machen Trier noch weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt.

 

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Weitere Informationen finden Sie auch über www.trier.de. Erreichen können Sie Trier über gängige Verkehrswege. Der Gemeindeschlüssel lautet 07 2 11 000 . Die Gemeinde Trier liegt auf einer Höhe von 124 Metern über dem Meeresspiegel. Über die Koordinaten: 49° 46′ N, 6° 39′ O ist Trier auch erreichbar.

Desweiteren bestehen Partnerschaften von Trier mit Metz in Frankreich, mit Ascoli Piceno in Italien, mit Gloucester im Vereinigten Königreich, Herzogenbusch in den Niederlanden, mit Pula in Kroatien, mit Fort Worth in den Vereinigte Staaten, mit Weimar in Deutschland, mit Nagaoka in Japan und mit Xiamen in der Volksrepublik China.

Suchen Sie eine Arbeitsstelle, planen eine Umschulung oder einen Berufswechsel? In unserem Stellenmarkt finden auch Sie die passenden Stellenangebote (Stellenmarkt Trier). Auch für Sparfüchse empfehlen wir Ihnen Unternehmen und Angebote aus dem ganzen Landkreis und auch aus Trier (Sonderangebote Trier).

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Die kreisfreie Stadt Trier (lux. Tréier, frz. Trèves), im Westen von Rheinland-Pfalz, ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamtes (LUA) sowie einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier).

Trier Jörg Bussmann
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Die Stadt Trier wurde vor über 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht daher den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Die Stadt stützt diesen Anspruch darauf, die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt – im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager – zu haben.

Das römische Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinsbasilika, Igeler Säule, Porta Nigra und Römerbrücke, sowie der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Trier liegt in der Mitte einer Talweitung des mittleren Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen besetzte Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks im Süden und der Eifel im Norden an.

Die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg ist etwa 15 km (Wasserbillig) entfernt. Nächstgrößere Städte sind Saarbrücken, etwa 80 Kilometer südwestlich, und Koblenz, etwa 100 Kilometer nordöstlich, sowie die luxemburgische Hauptstadt Luxemburg nur etwa 50 Kilometer westlich von Trier.

 

Die kreisfreie Stadt Trier wird vollständig vom Landkreis Trier-Saarburg umschlossen. In unmittelbarer Nähe, nur wenige Kilometer entfernt, befinden sich außerdem die Landkreise Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich.

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn (beginnend im Norden):
* Schweich, Kenn und Longuich im Bereich der Verbandsgemeinde Schweich
* Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Morscheid, Korlingen, Gutweiler, Sommerau und Gusterath im Bereich der Verbandsgemeinde Ruwer

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* Hockweiler und Franzenheim im Bereich der Verbandsgemeinde Trier-Land
* Konz im Bereich der Verbandsgemeinde Konz
* Igel, Trierweiler, Aach, Newel, Kordel und Zemmer im Bereich der Verbandsgemeinde Trier-Land

Das Stadtgebiet von Trier ist in 19 Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 9 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten anzuhören.

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Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Stadtrat. Allerdings können die Ortsbeiräte auch im Rahmen eines ihnen zugeteilten Budgets über kleine Maßnahmen im Ortsbezirk selbst entscheiden.

Die Ortsbezirke Triers mit ihrer amtlichen Nummer sowie deren zugehörige Stadtteile (in Klammern):

* 11 Mitte/Gartenfeld
* 12 Nord (Nells Ländchen, Maximin)
* 13 Süd (St. Barbara, St. Matthias bzw. St. Mattheis)
* 21 Ehrang/Quint
* 22 Pfalzel
* 23 Biewer
* 24 Ruwer/Eitelsbach
* 31 West/Pallien
* 32 Euren (Herresthal)
* 33 Zewen (Oberkirch)
* 41 Olewig
* 42 Kürenz (Alt-Kürenz, Neu-Kürenz)
* 43 Tarforst
* 44 Filsch
* 45 Irsch
* 46 Kernscheid
* 51 Feyen/Weismark
* 52 Heiligkreuz (Alt-Heiligkreuz, Neu-Heiligkreuz, St. Maternus)
* 53 Mariahof (St. Michael)

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Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,3 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 719 Millimeter.

Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 16,1 bis 17,8 Grad Celsius und die kältesten Dezember bis Februar mit 0,6 bis 1,6 Grad Celsius im Mittel.

Der meiste Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 70 bis 80 Millimeter, der geringste im März mit 37 Millimeter im Mittel.

Mit etwa 100.000 Einwohnern steht Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter Stelle unter den Großstädten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Darin bildet es eines der fünf Oberzentren, dem die Mittelzentren Bernkastel-Kues, Birkenfeld, Bitburg, Daun, Gerolstein, Hermeskeil, Idar-Oberstein, Konz, Saarburg und Wittlich zugeordnet sind.

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Nach der Gründungssage Triers, die erstmals 1105 in den Gesta Treverorum schriftlich aufgezeichnet wurde, soll Trebeta, der Sohn des Assyrerkönigs Ninus, Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegründet haben. Darauf weist auch die Inschrift aus dem Jahre 1684 am Roten Haus am Trierer Hauptmarkt hin: „ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS“ (Vor Rom stand Trier eintausenddreihundert Jahre).

Durch Funde im Stadtgebiet können Bandkeramische Siedlungen aus der älteren Jungsteinzeit nachgewiesen werden, die darauf hindeuten, dass im Trierer Tal schon im 3. Jahrtausend v. Chr. Menschen lebten.

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Jedoch kann man in dieser Zeit hier noch keine städtische Ansiedlung erwarten.

Unter der Herrschaft Konstantins des Großen (306–337) wurde die Stadt wieder aufgebaut und Gebäude wie die Palastaula (die heutige Konstantinsbasilika) und die Kaiserthermen errichtet.

Seit den letzten vorchristlichen Jahrhunderten siedelten Angehörige des keltischen Stammes der Treverer auf dem heutigen Stadtgebiet.

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Nach gesicherten Quellen ist die Stadt Trier römischen Ursprungs: Zu Füßen eines 30 v. Chr. errichteten und nach wenigen Monaten wieder aufgegebenen Militärlagers auf dem Petrisberg gründeten die Römer spätestens im Jahre 16 v. Chr. die Stadt Augusta Treverorum (Stadt des Augustus im Land der Treverer), den Hauptort der Provinz Belgica.

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Die Ehre, nach seinem Namen benannt zu werden, erhielten ansonsten nur Augsburg und Augst in der Nordschweiz. Unter Kaiser Claudius kam der Zusatz Colonia hinzu – Colonia Augusta Treverorum.

1512 fand in Trier ein Reichstag statt, auf welchem die Einteilung der Reichskreise endgültig festgelegt wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Trier zweimal erobert, 1634 von den Spaniern, am 18. November 1645 von den Franzosen unter Turenne.

Frühestens in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts wurde Trier Bischofssitz; erster Bischof war Eucharius. Von 271 bis 274 war die Stadt Residenz des gallo-römischen Gegenkaisers Tetricus I.. Im Jahr 275 wurde Trier durch den Alamanneneinfall zerstört. Von 293 bis 392 war die nun Treveris genannte Stadt eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen.

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326 wurden Teile der privaten Wohnpaläste der kaiserlichen Familie zu einer großen Doppelbasilika verändert und erweitert, deren Reste heute noch zum Teil im Bereich des Doms und der Liebfrauenkirche erkennbar sind. Ab 318 war Trier Sitz der Gallischen Präfektur, einer der zwei obersten Behörden im Westen des Römischen Reiches. 328 bis 340 residierte Kaiser Konstantin II. hier.

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Von 367 bis 392 war Trier unter Valentinian I., Gratian, Magnus Maximus und Valentinian II. erneut Regierungssitz des Weströmischen Reiches und gleichzeitig mit 80.000 bis 100.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen.

407, kurz nach dem Einfall der Vandalen, Alanen und Sueben in Gallien, wurde die Gallische Präfektur nach Arles an die Rhône verlegt. Im 5. Jahrhundert wurde Trier wiederholt, vermutlich um 413 und 421, von den Franken sowie 451 von den Hunnen unter Attila erobert. Um 475 wurde die Stadt endgültig fränkisch.

Ende des 5. Jahrhunderts kam Trier unter die Herrschaft der Franken. Durch den Vertrag von Verdun Lothringen zugeschlagen, wurde es unter Heinrich I. 925 dem Ostfrankenreich einverleibt. Zunächst wurde die Stadt von Grafen, seit 902, als die Grafengewalt an die Erzbischöfe überging, vom Vogt des Erzstifts verwaltet; seit 1149 führt sie ein Siegel. Seit dem 10. Jahrhundert strebte Trier danach, reichsunmittelbar zu werden.

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1212 erhielt die Stadt von Kaiser Otto IV. einen Freibrief, den Konrad IV. bestätigte.

1309 musste sie jedoch erneut die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs anerkennen, der damals der bedeutende Balduin von Luxemburg war (siehe auch Kurfürstentum Trier). Ihr Status als erzbischöfliche Stadt wurde 1364 von Kaiser Karl IV. und 1580 vom Reichskammergericht bestätigt; das Streben nach der Reichsunmittelbarkeit scheiterte allerdings 1583 endgültig. Bis zum Ende des alten Reichs blieb die Stadt Hauptstadt – wenn auch nicht Residenz – des nach ihr benannten Kurstaats.

An ihrer Spitze stand ein Schöffengericht, das 1443 vom Erzbischof Jakob I. von Sierck durch Einsetzung zweier Bürgermeister ergänzt wurde. Im Jahr 1473 kamen Kaiser Friedrich III. und Herzog Karl der Kühne von Burgund in Trier zusammen. Im gleichen Jahr wurde in Trier eine Universität gestiftet, die 1797 unter Napoleon aufgehoben wurde.

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Nachdem Ende des 10. Jahrhunderts zunächst der Dombering befestigt worden war, befestigten Erzbischof Theoderich I. und sein Nachfolger Arnold II. im 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Der Gürtel, der dem heutigen Alleenring entsprach, umfasste etwa 138 Hektar.

Im Krieg zwischen dem französischen König Ludwig XIV. gegen die Generalstaaten bemühte sich der Trierer Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen erfolglos, neutral zu bleiben. Nach einmonatiger Belagerung nahmen französische Truppen die Stadt am 8. September 1673 ein.

Die französische Kriegsleitung entschied zu Beginn des folgenden Jahres, Trier zu befestigen. Unter dem französischen Kommandanten von Trier, Peter Graf von Vignory (Pierre Comte de Vignory), wurden bis 1675 vor der Stadt – mit Ausnahme der weiter entfernt gelegenen Benediktinerabtei St. Matthias – sämtliche Klöster und Stifte (Reichsabtei St. Maximin, Stift St. Paulin, Kloster St. Alban, Kloster St. Barbara, Kloster Löwenbrücken; unter von Vignorys Nachfolger auch Kloster St. Marien), anderen Gebäude (Barbarathermen und Marienkirche an der Römerbrücke) und selbst Bäume der Klöster niedergerissen. 1675 gelang es, die Stadt von den den Trierern verhaßten französischen Truppen zu befreien.

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Erneute französische Besetzungen der Stadt folgten 1684, 1688, 1702/04 und 1705/14.

Im 17. Jahrhundert verlegten die Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier ihre Residenz in das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein bei Koblenz.

In Folge der Französischen Revolution wurde die Stadt am 9. August 1794 von Französischen Revolutionstruppen besetzt. Im Frieden von Campo Formio (1794) erkannte Kaiser Franz II. den Rhein als Ostgrenze Frankreichs an. Die linksrheinischen Gebiete wurden durch Regierungskommissar François Joseph Rudler in vier Départements aufgeteilt:

In das Département de la Sarre mit der Hauptstadt Trier, das Département Mont-Tonnerre (Donnersberg) mit der Hauptstadt Mainz, das Département Rhin-et-Moselle (Koblenz) und das Département de la Roer (Aachen). Trier erhielt durch die Besetzung Zugang zu den französischen Märkten.

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Durch den Frieden von Lunéville (1801) gehörten die linksrheinischen Gebiete nun auch völkerrechtlich zu Frankreich. Damit erhielten die Bewohner Triers die französische Staatsbürgerschaft und alle damit verbundenen Rechte.

Nach der Unterdrückung während der Besatzungszeit seit 1794 folgte nun eine Phase des inneren Friedens und wirtschaftlichen Aufschwungs. 1803 wurde der Appellationsgerichtshof als oberstes Gericht für die vier Départements in Trier eingerichtet.

Um die Jahrhundertwende wurden unter der französischen Herrschaft fast alle der zahlreichen Klöster und Stifte der Stadt aufgehoben. Neben der Säkularisierung der Klosterfunktionen wurde daraufhin ein beachtlicher Teil der alten Bausubstanz – Klöster, aber auch Kirchen und Kapellen – abgerissen.Die Niederlegungen erfolgten teilweise sofort, teilweise im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts, wenn sich keine Nutzung mehr für die Klostergebäude fand und Neubauten geplant wurden.

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Im Zuge der Befreiungskriege wurde Trier am 6. Januar 1814 von preußischen Truppen eingenommen. Nach dem Wiener Kongress blieb Trier unter protestantischer Herrschaft. Die tiefkatholische Stadtbevölkerung und die protestantischen Herrscher standen sich noch über Jahrzehnte mit wenigen Sympathien gegenüber.

Im 19. Jahrhundert wuchs Trier schließlich über seine mittelalterliche Stadtmauer hinaus. Die Mauer blieb jedoch vorerst noch von Bedeutung, da an den Toren die 1820 eingeführte „Mahl- und Schlachtsteuer“ – die Haupteinnahmequelle der Stadt – auf alle nach Trier eingeführten Mehl- und Metzgerprodukte erhoben wurde.

1875 wurde die unbeliebte Mahl- und Schlachtsteuer durch eine andere Steuer ersetzt, die keine Einfuhrkontrollen mehr erforderte. Bereits am 3. Dezember des Jahres genehmigte der Kultusminister die von großen Teilen der Bevölkerung gewünschte Abtragung von Mauern und Toren. Bis 1876/77 wurden bereits vier Stadttore abgerissen.

Nur der Exerzierplatz des Militärs (heutiger Palastgarten und Kaiserthermen) mit Teilen der Südallee und das Proviantamt (am „Schießgraben“) sollten von der Mauer weiterhin gegen die Bevölkerung abgeschirmt bleiben. Die übrigen Stücke der Mauer verschwanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast vollständig.

Das gab der Entwicklung der Stadt einen neuen Anstoß, führte aber zu Bedenken von Denkmalschützern, die den besonderen Charakter der Stadt gefährdet sahen.

Nach dem Ersten Weltkrieg zogen 1918 die preußischen Truppen aus Trier aus. Sie wurden von der französischen Besatzung, die bis 1930 dauerte, abgelöst.

Die von den Nationalsozialisten bis 1938 eingerichtete Kemmelkaserne auf dem Petrisberg wurde im Zweiten Weltkrieg zum berüchtigten Kriegsgefangenenlager STALAG XII, in dem vor allem französische Kriegsgefangene untergebracht wurden. Die jüdische Synagoge wurde in der Reichspogromnacht 1938 von den Nationalsozialisten geschändet und 1944 durch einen Bombenangriff völlig zerstört.

Ab September 1944 war die Stadt nicht mehr weit vom Frontverlauf entfernt und wurde fast täglich von amerikanischer Artillerie beschossen. Im Dezember 1944 gab es drei schwere Luftangriffe der Alliierten auf Trier. Am 19. Dezember ließen gegen 15:30 Uhr 30 britische Lancaster-Bomber 136 Tonnen Sprengbomben über der Stadt niedergehen.

Zwei Tage später am 21. Dezember 1944 gegen 14:35 werden von 94 Lancaster-Bombern und 47 amerikanischen Jagdbombern 427 Tonnen Bomben (Spreng-, Brand- und Napalmbomben) abgeworfen.

Wiederum zwei Tage später, am 23. Dezember, werden 700 Tonnen Bombenlast auf die Stadt abgeworfen. Nach Recherchen des Heimatforschers Adolf Welter sind mindestens 420 Menschen bei diesen Dezember-Angriffen in Trier ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Während des Krieges wurden 1600 Häuser völlig zerstört.

Am 2. März 1945 fiel die Stadt ohne schwere Kämpfe in die Hände der Alliierten.

Seit 1946 gehört Trier zum Land Rheinland-Pfalz. 1957 wurde die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Trier in der Kaiserstraße eingeweiht.

Ende April 1969 wurde an der Porta Nigra die Römerstraße freigelegt. Kurz darauf, am 12. Mai 1969, wurde das Wildfreigehege im Weißhauswald eröffnet. Im Jahr 1970 wurde die Universität, zunächst als Teil der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern, eröffnet. Die Entwicklung Triers zur Universitätsstadt schritt am 1. April 1974 durch die Eröffnung des Studentenwohnheims Martinskloster weiter voran.

Im Jahr 1975 wurde die Universität verselbstständigt. 1971 wurde aus den Vorgängerinstitutionen Staatlichen Ingenieurschule für das Bau- und Maschinenwesen Trier und der Werkkunstschule Trier die Abteilung Trier der Fachhochschule Rheinland-Pfalz gegründet. Seit 1996 ist sie als Fachhochschule Trier eine eigenständige Fachhochschule.

Weitere wichtige Ereignisse in den 1970er Jahren des 20. Jahrhunderts waren die Einstellung der 99-jährigen Trierischen Landeszeitung am 31. März 1974 und die Wiedereröffnung des restaurierten Domes am 1. Mai desselben Jahres.

Vom 24. Mai bis 27. Mai 1984 feierte Trier offiziell das 2000-Jahr-Jubiläum der Stadt. 1986 wurde das römische Trier (Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinsbasilika, Igeler Säule, Porta Nigra, Römerbrücke), der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Bei Arbeiten zum Bau einer Tiefgarage im Oktober 1988 wurden unter dem Viehmarkt Reste einer römischen Wandmalerei entdeckt. Am 5. November wurde die Sternwarte Trier offiziell eingeweiht. Am 9. September 1993 wurde bei Ausschachtungsarbeiten für eine weitere Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,5 Millionen Euro.

Beim Jahrhunderthochwasser der Mosel erreichte der Pegelstand am 23. Dezember 1993 eine Rekordmarke von 11,28 m. Der Stadtteil Pfalzel entrann nur knapp einer Überschwemmungskatastrophe.

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Vom 22. April bis 24. Oktober 2004 fand die Landesgartenschau auf dem Petrisberg statt, die von 724.000 Gästen besucht wurde. Einen weiteren Fund römischer Zeugnisse machte man im April 2006, als bei Abbrucharbeiten in der Innenstadt Reste von Gebäudemauern gefunden wurden.

Ehemals selbstständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Trier eingegliedert wurden. Einige der Orte waren zwischen 1798 und 1851 bereits Teil des Stadtgebiets. 1798 umfasste das Stadtgebiet insgesamt 890 ha.

Anfang des 4. Jahrhunderts war Trier als Residenz der römischen Kaiser mit schätzungsweise 80.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. Im Mittelalter und bis zum Anfang der Neuzeit sank die Einwohnerzahl wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte auf nur noch 2.677 im Jahre 1697.

Im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt bis auf 8.829 im Jahre 1801. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Im Jahre 1900 lebten in der Stadt über 43.000 Menschen. Bis 1939 verdoppelte sich diese Zahl auf über 88.000.

Im Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt rund 35 Prozent ihrer Bewohner (30.551 Personen). Die Einwohnerzahl sank auf 57.000 im Jahre 1945. Erst im Zuge der Eingemeindung mehrerer Orte am 7. Juni 1969 wurde der Vorkriegsstand wieder erreicht. Gleichzeitig überschritt die Einwohnerzahl der Stadt erstmals die Grenze von 100.000, wodurch sie nach offizieller Definition zur Großstadt wurde.

Seit der Jahrtausendwende lag die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Trier nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern) zumeist sehr knapp unter 100.000. Zuletzt wurde der „Großstadt-Schwellenwert“ durch die Einführung einer umstrittenen Zweitwohnungssteuer wieder überschritten: Zum Stichtag 31. Dezember 2006 ermittelte das Landesamt eine Einwohnerzahl von 103.518.

Nicht in den Einwohnerstatistiken enthalten sind die Angehörigen der zwischen 1945 und 1999 in Trier stationierten französischen Streitkräfte mit ihren Familien. Dabei handelte es sich um zeitweise über 30.000 Menschen.

An der Spitze der Stadt Trier stand seit 1302 der Schöffenmeister, gelegentlich auch Bürgermeister genannt. Der Schultheiß war Vertreter der erzbischöflichen Hoheitsrechte gegenüber der Stadt. Im 15. Jahrhunderte standen zwei Bürgermeister an der Spitze. Es herrschte stets Streit mit dem Erzbischof über den Status der Stadt. 1795 führte die französische Besatzung die kollegiale Munizipalverfassung ein.

1798 wurde die Mairieverfassung eingeführt und einige Vororte eingegliedert. 1801 folgte eine neue Gemeindeverfassung, die im Wesentlichen bis 1845 beibehalten wurde, wobei der Bürgermeister ab 1818 den Titel Oberbürgermeister führte (Trier war inzwischen Stadtkreis geworden). Der Oberbürgermeister war zugleich Landrat des Kreises Trier (bis 1851). 1856 erhielt die Stadt die „Rheinische Städteordnung“.

Der Gemeinderat entschied sich für die Bürgermeisterverfassung (im Gegensatz zur Magistratsverfassung). Mit dem preußischen Gemeindeverfassungsgesetz von 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 wurde das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zunächst ein Bürgermeister eingesetzt, der 1946 von den Stadtverordneten gewählt wurde. Er war zunächst ehrenamtlich, ab 1949 wieder hauptamtlich tätig.

Der Trierer Oberbürgermeister trägt eine Amtskette aus Gold, die das alte Trierer Stadtsiegel zeigt, auf dem der Patron des Doms von Trier, der hl. Petrus, und der erste Bischof von Trier, Eucharius, von Christus den Schlüssel für die Sancta Treveris (das Heilige Trier) erhalten.

Wappen
Beschreibung: In Rot der stehende, nimbierte und golden gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen Schlüssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot.

Bedeutung: Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist schon seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte mehrmals und wird seit dem 15. Jahrhundert in aufrechter Form dargestellt. Die Stadtfarben wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt.

Trier ist neben Luxemburg, Metz und Saarbrücken, mit denen es sich zum Städtebund Quattropole zusammengeschlossen hat, ein Oberzentrum der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland Pfalz-Wallonie.

* Frankreich Metz (Frankreich) seit 13. Oktober 1957
* Italien Ascoli Piceno (Italien) seit 31. August 1958
* Vereinigtes Königreich Gloucester (Vereinigtes Königreich) seit 29. Juni 1959
* Niederlande Herzogenbusch (Niederlande) seit 7. Juni 1968

* Kroatien Pula (Kroatien) seit 8. September 1971
* Vereinigte Staaten Fort Worth (Vereinigte Staaten) seit 13. Juli 1987
* Deutschland Weimar (Deutschland) seit 19. Oktober 1990
* Nagaoka (Japan) seit 2. Juni 2006

Zur Zeit der Treverer wurden keltische Gottheiten in den Tempelbezirken in Trier-West unterhalb des Markusberges an einer Felsenquelle und im Altbachtal verehrt. Im 2. Jahrhundert entstand ein gallo-römischer Tempelbezirk im Altbachtal mit 70 Tempeln und weiteren Kultstätten auf einer Fläche von etwa 5 Hektar.

Trier wurde wohl schon zum Ende des 3. Jahrhunderts Sitz eines Bischofs, der später zum Erzbischof aufstieg. Dieser beherrschte ein geistliches Territorium, das von 1356 bis 1806 eines der Kurfürstentümer des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation war. Eine der ersten deutschen Synagogen entstand 1066, 1096 fand ein Pogrom der Kreuzfahrer an den Trierer Juden statt, die der Bischof nicht verteidigen konnte.

In der Bischofsstadt konnte die Reformation keinen Fuß fassen; aus Trier ging jedoch mit Caspar Olevian einer der bedeutendsten deutschen reformierten Theologen hervor. Trier blieb eine überwiegend katholische Stadt; eine Minderheit der Trierer bekannte sich zum Judentum. Im 17. Jahrhundert wurde der Bischofssitz teilweise nach Koblenz verlegt.

Nach der Besetzung des Erzbistums durch die Franzosen 1794 wurde die Kirchenprovinz schließlich 1803 aufgelöst und das Territorium 1815 der späteren preußischen Rheinprovinz eingegliedert.Trier wurde jedoch 1821 erneut Sitz eines Bischofs, dessen Diözese neu umschrieben und der Kirchenprovinz Köln zugeordnet wurde (Suffraganbistum Trier). Die heutigen Pfarrgemeinden der Stadt bilden seit November 2003 das Dekanat Trier innerhalb des Bistums Trier.

Trier ist ein bedeutender Wallfahrtsort. Im Dom wird der Heilige Rock aufbewahrt, der in unregelmäßigen Abständen von einigen Jahrzehnten ausgestellt wird. Daneben gibt es die Heilig-Rock-Tage.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt, die alsbald eine eigene Kirchengemeinde gründen konnten. Sie erhielten als Gotteshaus die alte römische Basilika. Später wurden weitere Kirchengemeinden gegründet. Heute gehören alle evangelischen Christen Triers zum Ev. Kirchenkreis Trier der Evangelischen Kirche im Rheinland, es sei denn, dass sie Mitglieder einer Freikirche sind.

Neben evangelischen und römisch-katholischen Kirchengemeinden bestehen weitere Kirchen und Religionsgemeinschaften in Trier: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Freie evangelische Gemeinde, Siebenten-Tags-Adventisten, Freikirchliche Pfingstgemeinde, Christengemeinde, Die Christengemeinschaft, Gemeinde Christi, Neuapostolische Kirche sowie mehrere Gemeinden der Zeugen Jehovas.

Der Trierer jüdischen Gemeinde, die seit dem Mittelalter, möglicherweise sogar seit der Antike, existierte, entstammte unter anderem Karl Marx, der berühmteste Sohn Triers; viele seiner Vorfahren waren Rabbiner in Trier gewesen. Auch der Trierer Bischof Matthias Eberhard entspross väterlicherseits einer jüdischen Familie; sein Großvater war zum Katholizismus konvertiert. In der Benediktinerabtei St. Matthias (dial. auch St. Mattheis) befindet sich mit dem Grab des Apostels Matthias das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen.


Sehenswürdigkeiten

Die bis in die Gegenwart erhaltenen römischen Bauwerke wurden 1986 als UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier ausgezeichnet.

Antike
* Porta Nigra, Wahrzeichen der Stadt
* Amphitheater
* Thermen (Römische Badeanlagen): Kaiserthermen, Barbarathermen und Viehmarktthermen
* röm. Palastaula / Konstantinbasilika (heute evangelische Kirche)
* Römerbrücke
* antikes Gräberfeld (über 1000 Sarkophage) unter der Reichsabteikirche St. Maximin
* Albanagruft und weitere römische Grabkammern auf dem Geländes des Friedhofs der Benediktinerabtei St. Matthias

Mittelalter
* Trierer Dom St. Peter (ältester Dom Deutschlands)
* Die Liebfrauenkirche (im frühsten gotischen Stil 1227–43 erbaut und mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden, mit figurenreichem Portal und kühn gewölbtem Schiff)
* Der mittelalterliche Hauptmarkt mit Steipe, Rotem Haus, St. Gangolf, Marktkreuz, Petrusbrunnen und der naheliegenden Judengasse
* Benediktinerabtei St. Matthias (romanische Kirche mit Apostelgrab)
* Wehrhafte Wohntürme Frankenturm und Turm Jerusalem (heute Standesamt)

* Dreikönigenhaus (frühgotisches Wohnhaus)
* Moselkräne (der ältere Moselkran von 1413, auch „Alter Krahnen“, und der barocke „(Alte) Zollkran“ von 1774, auch „Jüngerer Moselkran“ genannt)
* Heiligkreuz-Kapelle in Trier-Heiligkreuz (romanische Kapelle)
* Zewener Turm (Stadtteil Zewen)
* ehemalige Stiftskirche in Trier-Pfalzel (heute in Resten Querschiff der Pfarrkirche)
* ehemaliges Kanonikerstift Trier-Pfalzel (Reste der Bausubstanz heute Hotel und Restaurant)

Neuzeit
* St. Paulin
* Kurfürstliches Palais
* Barock-Palais Kesselstatt
* Hochbunker von Trier
* Karl-Marx-Haus und Karl-Marx-Wohnhaus
* Mariensäule
* Französisches Casino
* Alter Jüdischer Friedhof an der Weidegasse
* Hauptfriedhof Trier mit Grabmälern aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Kriegsgräbern beider Weltkriege, jüdischem Friedhofsteil mit Mahnmal und Denkmal für die Opfer der Gewaltherrschaft
* Jugendstilhäuser in der Fleischstraße, Nagelstraße und Neustraße sowie Im Gartenfeld
* Löwen-Apotheke am Hauptmarkt (älteste Apotheke Deutschlands)
* Schloss Monaise mit Park (Stadtteil Trier-Zewen)
* Sankt Jost, Kapelle, Siechenhaus und ehemaliger Leprosenfriedhof (Stadtteil Trier-Biewer)
* Schloss Quint (Stadtteil Trier-Quint)

Als Stadt in der Großregion nahm Trier mit der Konstantinausstellung am Programm des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2007 teil.

Theater
* Stadttheater Trier (Oper, Operette, Musical, Ballett, Schauspiel) mit Studio-Bühne
* Antikenfestspiele Trier (seit 1998)
* Kleines Volkstheater Trier (Laienschauspiel in Trierer Mundart seit 1990)

Museen
* Rheinisches Landesmuseum (Nachbildung der Igeler Säule, Antike Fundstücke, Mosaikfußböden, Neumagener Weinschiff)
* Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum
* Stadtmuseum Simeonstift (Stadtmodell)
* Karl-Marx-Haus
* Spielzeugmuseum (Blechspielzeug)
* Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier (Handschriften, Gutenbergbibel, Coronelli-Globen, Karten, Glasmalerei)
* Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof (liegt in Konz direkt an der Gemarkungsgrenze zu Trier und wurde 1973 u. a. vom Landkreis Trier-Saarburg und den Städten Trier und Konz gegründet)
* Haus des Waldes im Weißhauswald (nähe Fachhochschule; kleines Waldmuseum, Wildgehege, Waldlehrpfad)

Veranstaltungen

Im Exhaus (Kurzform für Exzellenzhaus) und der Tufa (Kurzform für Tuchfabrik) finden Konzerte verschiedener Stilrichtungen statt. Größere Konzerte werden entweder in der Messeparkhalle, Europahalle oder seit Juni 2003 in der neu errichteten Arena Trier veranstaltet.

Die Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie organisiert regelmäßig thematische Ausstellungen und Vernissagen mit Künstlern aus dem In- und Ausland sowie Podiumsgespräche, Atelierbesuche, Sommerfeste und Konzerte.

In der Europahalle am Viehmarktplatz treten mehrmals jährlich bekannte Künstler auf.

* Mai bis September: Trierer Sommertreff
* Mai bis September: diverse Heimat- und Weinfeste: Zewener Erdbeerkirmes, Kürenzer Kirmes
* Mai: Europa-Volksfest im Messepark
* Juni: Altstadtfest (letztes Wochenende im Juni), Peter-und-Paul-Messe
* Juni: Christopher Street Day
* Juni/Juli: Antikenfestspiele
* Juli: Zurlaubener Heimatfest. Im direkt an der Mosel gelegenen malerischen früheren Fischer-Viertel „Zurlauben“ (Volksmund: „Alt Zalawen“) findet eines der schönsten Viertelfeste statt
* August: Olewiger Weinfest
* August: Heiligkreuzer Brunnenfest
* August: Bildstockfest Trier-Feyen
* August: Internationale ADAC-Rallye-Deutschland
* August: Trierer Blumentage
* August: Römerspiele „Brot & Spiele“
* August: Ehranger Markt
* September: Pfalzeler Kirmes
* Oktober: Trierer Weinmarkt von Mosel-Saar-Ruwer
* Ende Oktober/Anfang November: Allerheiligenmesse
* November/Dezember: Weihnachtsmarkt in der Innenstadt

Parks in Trier sind der Palastgarten, die Nord-, die Ost-, die Südallee, der Nells Park sowie das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau auf dem Petrisberg.

Zu Trier gehören die Naturschutzgebiete Kiesgrube bei Oberkirch (4,7 Hektar), Kenner Flur (31,4 Hektar), Kahlenberg am Sievenicherhof (15,5 Hektar), Gillenbachtal (47 Hektar) und Mattheiser Wald (447 Hektar).

Die Fußballmannschaft Eintracht Trier brachte es 1998 im DFB-Pokal bis ins Halbfinale und verpasste nach einem Elfmeterschießen nur knapp die Teilnahme am Europapokal. Im Sommer 2002 schaffte sie nach langer Abstinenz den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, stieg aber 2005 wieder in die Regionalliga und ein Jahr darauf in die Oberliga ab. Im Sommer 2008 schaffte man den Aufstieg in die neu gegründete Regionalliga West.

In der Basketball-Bundesliga ist Trier seit 1990 mit dem TVG Trier, heute TBB Trier, vertreten. In der Spielzeit 2007/08 stand der Verein als Absteiger fest, konnte aber durch ein Wildcard-Verfahren die Liga beibehalten. Zu den größten Erfolgen zählt der zweimalige Gewinn des Deutschen Pokals 1998 und 2001.

Die Damenhandballmannschaft des DJK/MJC Trier („Die Miezen“) spielt seit 2000 in der 1. Bundesliga und errang 2003 die deutsche Meisterschaft. Damenhandball- und Basketballmannschaft tragen ihre Heimspiele in der Arena Trier aus. Die Rollstuhlbasketball-Mannschaft RSC-Rollis Trier spielt ebenfalls in der 1. Bundesliga, sie trägt ihre Heimspiele in der Wolfsberghalle aus.

Weiterhin etablierten sich in Trier auch amerikanische Sportarten. Das Baseballteam der Trier Cardinals gewann in den Jahren 1995 und 1996 die Deutsche Meisterschaft. Zurzeit spielen sie in der Verbandsliga des Südwestdeutschen Baseball- und Softball-Verbandes e. V. (SWBSV). Das Mixed-Softball Team belegte 2007 den dritten Platz in der inoffiziellen Deutschen Softball Mixed Meisterschaft.

Als weitere amerikanische Sportart ist American Football mit zwei Mannschaften in der Stadt vertreten. Bereits 1990 wurden die Trier Stampers des Post-Sportvereins Trier gegründet, welche bis zu ihrer Neugründung 1998 noch den Namen Trier Saints trugen. Sie verpassten 1999 nur knapp den Einstieg in die 2. Bundesliga. Zu den größten Erfolgen zählen drei Perfect Seasons. Zurzeit spielt die Herrenmannschaft in der Oberliga, die Jugendmannschaft in der Jugendaufbauliga. Ein weiteres Football-Team sind die Trier Wolverines, welche im Januar 2008 gegründet wurden und mit ihrem Jugend-Team im selben Jahr den zweiten Tabellenplatz der Jugendaufbauliga erreichten. Im Jahr 2009 etabliert sich die neugegründete Herrenmannschaft der Wolverines. Der Verein geht regelmäßig mit ihrem American-Football-Magazin GRIDIRON über den lokalen Fernsehsender Offener Kanal Trier (OK54 Trier) auf Sendung und berichtet über die Rheinland-Pfalz-Liga und American-Football im Allgemeinen.

Des Weiteren gibt es eine Rugby-Mannschaft, die in der Regionalliga spielt. Sie spielt für den FSV Trier-Tarforst.

Das Internationale Trierer Bergrennen im Juni ist ein Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft und wird vom Racing Team Trier 1967 e. V. veranstaltet. Außerdem wird im August in Trier und Umgebung seit 2000 die Rallye Deutschland ausgetragen, welche seit 2002 zur Rallye-Weltmeisterschaft zählt.


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