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Geschichte des Kreisgebietes Waldshut

Der Landkreis Waldshut ist einer der südlichsten Landkreise in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Hochrhein-Bodensee im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Westen an den Landkreis Lörrach, im Norden an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Nordosten an den Schwarzwald-Baar-Kreis, im Osten an den Schweizer Kanton Schaffhausen, im Südosten an den Kanton Zürich und im Süden an den Kanton Aargau. Im Süden bildet der Rhein die Staatsgrenze.

Der Landkreis Waldshut umfasst landschaftlich zum einen Teile des Südschwarzwaldes einschließlich des Hotzenwaldes sowie Teile des Hochrheins, u.a. den Klettgau, durch den die Wutach fließt.

Die Liste der Orte im Landkreis Waldshut enthält die ungefähr 549 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Wohnplätze) des Landkreises Waldshut im geographischen Sinne.

Vor 1803 gehörte der größte Teil des heutigen Landkreises zu Vorderösterreich. Daneben gab es die Landgrafschaft Klettgau, die zuletzt den Fürsten von Schwarzenberg gehörte und die Landgrafschaft Stühlingen, die zuletzt den Fürsten von Fürstenberg gehörte. Die Grafschaft Bonndorf und die Herrschaft Blumegg waren reichsunmittelbar, gehörten aber dem Kloster St. Blasien, während das Kloster selbst zu Vorderösterreich gehörte. Am Rhein gab es um Hohentengen die Obervogtei Rötteln, die dem Fürstbistum Konstanz gehörte. Zwischen 1803 und 1806 kam das gesamte heutige Kreisgebiet zu Baden, 1945 zu Südbaden, mit diesem 1952 zum Land Baden-Württemberg. Dort wurden im heutigen Kreisgebiet zunächst (1809) die Ämter Waldshut, Bettmaringen, Bonndorf, Klein-Laufenburg, Jestetten, Nollendorf, St. Blasien, Säckingen, Stühlingen, Schopfheim, Tiengen und Wehr geschaffen. Die westlichen Ämter gehörten zum Wiesenkreis mit Sitz in Lörrach, seit 1815 zum Dreisamkreis mit Sitz in Freiburg, seit 1832 zum Oberrheinkreis. Die östlichen Ämter gehörten ab 1813 zum Seekreis mit Sitz in Konstanz. Die Ämtereinteilung wechselte in der Folge oft. 1813 wurde das Amt Wehr aufgelöst, Laufenburg und Tiengen 1819, Stühlingen und Jestetten 1856. St. Blasien verlor seinen Amtsstatus 1924, Schopfheim 1936. Übrig blieben im heutigen Kreisgebiet 1936 nur noch die Ämter Neustadt im Schwarzwald, Säckingen und Waldshut. 1939 wurde die badische Ämterordnung in das reichsweite System von Landkreisen und Regierungsbezirken überführt. Somit entstanden aus den drei noch verbliebenen Ämtern die Landkreise Säckingen (SÄK), Waldshut (WT) und Neustadt (NEU). Letzterer änderte 1956 seinen Namen in Landkreis Hochschwarzwald. Zunächst gehörte der Landkreis Waldshut zum Regierungsbezirk Südbaden.

Bei der Kreisreform am 1. Januar 1973 entstand der heutige Landkreis Waldshut im neu umschriebenen Regierungsbezirk Freiburg. Damals wurden die Altkreise Säckingen und Hochschwarzwald aufgelöst und Teile hiervon dem Landkreis Waldshut zugeordnet. Die anderen Teile beider Altkreise wurden auf die Landkreise Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald aufgeteilt. Da viele kleine Gemeinden mit wenig Industrie und Gewerbe zum Landkreis Waldshut gehören, gilt er als einer der ärmeren Landkreise in Baden-Württemberg.

Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Waldshut 32 Gemeinden, darunter 7 Städte und hiervon wiederum 1 "Große Kreisstadt" Waldshut-Tiengen, die gleichzeitig die größte Stadt des Kreises ist. Die kleinste Gemeinde ist Ibach.

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Wappen
Durch einen silbernen Wellenschrägbalken geteilt: oben in Grün ein schräg liegender, aus dem hinteren Schildrand wachsender goldener Abtsstab; unten in Blau ein goldenes Turbinenrad. Das Wappen wurde am 11. Dezember 1973 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.

Das Turbinenrad steht für die bedeutende Rolle der elektrischen Energie für die wirtschaftliche Entwicklung des Hochrheins. Der Wellenbalken symbolisiert die Flüsse Rhein, Wehra, Murg, Alb, Schwarza, Schlücht, Steina und Wutach, die das Kreisgebiet durchziehen. Der Abtsstab verweist auf die klösterlichen Gründungen im Kreisgebiet.

Der frühere Landkreis Waldshut hatte vor der Kreisreform ein anderes Wappen. Es zeigte in von Silber und Rot gespaltenem Schild vorne auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne mit goldenem Stamm, hinten ein silbernes Turbinenrad über silbernem Wellenbalken. Dieses Wappen war dem Landkreis Waldshut am 25. November 1957 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen worden. Die Wappenbilder sollten auf die wirtschaftlichen Hauptzweige im Kreisgebiet, den Waldreichtum und die Industrie hinweisen. Mit der Neubildung des Kreises bei der Kreisreform verlor es seine Gültigkeit.

Der Landkreis ist in der heutigen Zeit zum größten Teil von mittelständigen Betrieben geprägt.

In den letzten Jahren hat sich hier die Dienstleistung mit einem großen Angebot von Einzelhandel stark entwickelt.Die wichtigsten industriellen Wirtschaftszweige sind unter anderem Textil-, Automobilzuliefer-, Papier- und Möbelindustrie sowie Farbherstellung. Bis etwa 1990 war die Chemieindustrie der Stadt Waldshut- Tiengen von sehr wichtiger Bedeutung, die heute nicht mehr vorhanden ist. Der Tourismus ist nur auf wenige Orte im Schwarzwald und am Hochrhein beschränkt und ist rückläufig.

11.044 Arbeitnehmer (Stand: 2005) sind Grenzgänger in die Schweiz. Diese werden seit Mai 2007 nicht mehr bei der Berechnung der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Dadurch lag sie im Dezember 2007 bei 4,7%.

Am Hochrhein entlang verläuft die von der Badischen Staatsbahn erbaute Hochrheinbahn als Hauptstrecke von Basel nach Schaffhausen. Diese erreichte 1856 Waldshut, von wo 1859 eine Verbindungsbahn über den Rhein in das schweizerische Koblenz hinzukam, und 1863 Schaffhausen.

Da diese wichtige Linie durch das Staatsgebiet der neutralen Schweiz führt, verlängerte man die 1875/76 von Lauchringen über Stühlingen bis Weizen eröffnete Nebenbahn im Jahre 1890 mit aufwendigen Kunstbauten als eine strategische Bahn über Zollhaus-Blumberg ins Donautal. Im selben Jahr entstand ebenfalls aus militärischen Gründen die Strecke Bad Säckingen - Schopfheim.

Der Luftkurort Bonndorf erhielt 1907 einen Anschluss an die Höllentalbahn über den Bahnhof Kappel-Gutachbrücke.

Eine Besonderheit stellt auch die 1897 von der NOB Schweizerischen Nordostbahn in Betrieb genommene Hauptbahn Schaffhausen - Zürich dar, die heute den SBB Schweizerischen Bundesbahnen gehört und im Kreisgebiet drei Bahnhöfe besitzt.

Dazu gehören folgende drei Gemeinden: - Lottstetten - Jestetten - Altenburg

Von den 115 km Schienennetz wurden 31 für den regulären Personenverkehr stillgelegt:

* 1955: Lausheim-Blumegg - Grimmelshofen (- Zollhaus-Blumberg) 9 km
* 1966: (Kappel=Gutachbrücke -) Gündelwangen - Bonndorf 7 km
* 1971: Bad Säckingen - Wehr (- Schopfheim) 12 km und Weizen - Lausheim-Blumegg 3 km

Durch das Kreisgebiet führt bislang nur ein kleines Teilstück der Bundesautobahn A 98 Basel - Schaffhausen sowie mehrere Bundesstraßen, darunter die B 34 Lörrach - Waldshut-Tiengen und die B 500 Schluchsee - Waldshut. Ferner erschließen mehrere Landes- und Kreisstraßen den Landkreis.

Der Landkreis Waldshut ist Träger folgender Beruflicher Schulen: Gewerbliche Schulen Bad Säckingen, Gewerbliche Schulen Waldshut-Tiengen, Rudolf-Eberle-Schule (Kaufmännische Schulen) Bad Säckingen, Kaufmännische Schulen Waldshut-Tiengen, Hauswirtschaftliche Schulen Bad Säckingen, Justus-von-Liebig-Schule (Hauswirtschaftliche Schulen) Waldshut-Tiengen ferner folgender Sonderschulen: Martin-Gerbert-Schule (Förderschule) Bonndorf, Rudolf-Graber-Schule (Förderschule) Bad Säckingen, Langenstein-Schule (Förderschule) Waldshut-Tiengen, Schule für Sprachbehinderte Waldshut-Tiengen, Waldtorschule (Förderschule) Waldshut-Tiengen, Laufenschule für Geistigbehinderte Laufenburg, Carl-Heinrich-Rösch-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Waldshut-Tiengen und Wutachschule für Körperbehinderte mit Schulkindergarten Waldshut-Tiengen.

Der Landkreis Waldshut ist Gesellschafter der Hegau-Bodensee-Hochrhein-Kliniken GmbH, die seit 1. Januar 2004 unter anderem die beiden ehemaligen Kreiskrankenhäuser Bad Säckingen und Loreto in Stühlingen betreibt. Der Landkreis Waldshut betreibt ferner seine beiden Pflegeheime Jestetten und Tiengen seit 2004 in der Form eines Eigenbetriebs.

Das Landratsamt Waldshut (inkl. Außenstellen und Eigenbetrieben) ist nach der Eingliederung der Sonderbehörden zum 1. Januar 2005 zum größten Arbeitgeber im Landkreis geworden.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Waldshut aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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