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Geschichte Schwarzwald-Baar-Kreises

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Norden an den Ortenaukreis und an den Landkreis Rottweil, im Osten an den Landkreis Tuttlingen, im Südosten an den Landkreis Konstanz, im Süden an den zur Schweiz gehörigen Kanton Schaffhausen, im Südwesten an den Landkreis Waldshut und an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und im Westen an den Landkreis Emmendingen.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis umfasst Teile des Schwarzwaldes sowie die Landschaft "Baar", eine Gäu- bzw. Albvorlandschaft, die sich zwischen dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb ausbreitet. Der höchste Berg im Schwarzwald-Baar-Kreis ist der Rohrhardsberg mit 1163 m. Der tiefste Punkt des Landkreises befindet sich an der Gutach zwischen Triberg und Hornberg im Bereich der sog. "Himmelreichkurve" der Bundesstraße 33 mit 472 m.

Im Landkreis entspringen die Donau, der zweitlängste Strom Europas, und der Neckar, längster Fluss innerhalb Baden-Württembergs. Zwei Städte, Donaueschingen und Furtwangen, beanspruchen jeweils die Donauquelle. Beide Städte liegen im Kreisgebiet. Der Neckarursprung befindet sich im Stadtbezirk Schwenningen der Stadt Villingen-Schwenningen. Das Wasser beider Flüsse nimmt unterschiedliche Wege, während die Donau in das Schwarze Meer mündet, schickt der Neckar sein Wasser über den Rhein in die Nordsee. Somit durchquert die Europäische Wasserscheide das gesamte Kreisgebiet, zum Teil liegen Häuser (z. B. die "Kalte Herberge" bei Vöhrenbach-Urach) oder sogar ganze Ortschaften (wie Bräunlingen-Döggingen oder Mönchweiler) genau auf der Wasserscheide.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 durch Vereinigung der Landkreise Donaueschingen und Villingen sowie einigen Orten der Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Hochschwarzwald gebildet. Die beiden Altkreise Donaueschingen und Villingen gingen 1936/1939 aus den alten gleichnamigen Amtsbezirken hervor, die zu Anfang des 19. Jahrhunderts nach dem Übergang an das Großherzogtum Baden errichtet worden waren. Im Laufe der Geschichte wurden diese mehrmals verändert (u.a. 1924 Aufhebung des Bezirksamtes Triberg). Die ehemals badische Stadt Villingen und die ehemals württembergisch Stadt Schwenningen wurden zum 1. Januar 1972 zur Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt, die nach Errichtung des Schwarzwald-Baar-Kreises Kreisstadt des neuen Landkreises wurde. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Schwarzwald-Baar-Kreis 20 Gemeinden, darunter 10 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Donaueschingen und Villingen-Schwenningen). Größte Stadt ist Villingen-Schwenningen, kleinste Gemeinde ist Gütenbach.

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Wappen
Beschreibung: Von Silber und Blau geviert: In Feld 1 ein blau bewehrter und blau bezungter roter Adler (Wappen-Verleihung 7. Juni 1974)

Bedeutung: Die beiden blauen Felder symbolisieren die Flüsse Donau und Neckar, die im Kreisgebiet entspringen. Die silbernen Felder symbolisieren die beiden Namensgebenden Landschaften, Schwarzwald und Baar. Der rote Adler steht für das Geschlecht der Zähringer, welche die Stadt Villingen gründeten.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis unterhält eine Kreispartnerschaft mit dem Komitat Bács-Kiskun in Ungarn.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis beheimatet einige besonders wirtschaftlich leistungsstarke Regionen. So weist z.B. die Stadt Furtwangen eine besonders niedrige Arbeitslosenzahl im bundesdeutschen Vergleich auf. Viele mittelständisch geprägte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt, die sich zumeist in ihrer spezifischen Teilbranche einen bekannten Namen erarbeitet haben.

Das Kreisgebiet wird durch insgesamt sechs aktive Eisenbahnstrecken erschlossen. Im einzelnen sind dies:

die Schwarzwaldbahn im Abschnitt Triberg - St. Georgen - Villingen - Donaueschingen
die Höllentalbahn im Abschnitt Döggingen - Hüfingen - Donaueschingen
die Bahnstrecke Rottweil–Villingen im Abschnitt Villingen - Schwenningen (Neckar) - Villingen-Schwenningen Hammerstatt
die Bregtalbahn im Abschnitt Donaueschingen - Hüfingen - Bräunlingen (früher bis Furtwangen)
die Donautalbahn (nur der Bahnhof Donaueschingen befindet sich auf dem Kreisgebiet)
die Wutachtalbahn im Abschnitt Fützen - Zollhaus-Blumberg - Blumberg-Riedöschingen

Der Landkreis ist in den Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar eingegliedert. Durch die Schwarzwaldbahn ist der Landkreis direkt an das bundesweite Intercity-Netz angeschlossen. Es bestehen so beispielsweise umsteigefreie Fernverkehrsverbindungen von Donaueschingen, Villingen, St. Georgen oder Triberg nach Hamburg, in das Ruhrgebiet oder Hannover. Seit Einführung des Ringzugs 2003 hat sich insbesondere der Schienennahverkehr im Kreisgebiet erheblich verbessert.

Das östliche Kreisgebiet wird von der Bundesautobahn A 81 Stuttgart - Singen (Hohentwiel) berührt. Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Wichtigste Bundesstraße ist die B 33 Offenburg - Villingen-Schwenningen sowie die B 500 Baden-Baden - Waldshut-Tiengen.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Träger folgender Beruflicher Schulen: Gewerbeschule Villingen-Schwenningen, Gewerbliche Schulen Donaueschingen, Robert-Gerwig-Schule (Gewerbliche und Kaufmännische Schule) Furtwangen, Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe mit Internat Villingen-Schwenningen, Kaufmännische Schulen I Villingen-Schwenningen, David-Würth-Schule (Kaufmännische Schule) Villingen-Schwenningen, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schulen Donaueschingen, Technisches Gymnasium Villingen-Schwenningen, Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftlich-sozialpflegerische und landwirtschaftliche Schule) Villingen-Schwenningen und Fachschule für Landwirtschaft Donaueschingen, ferner folgender Sonderschulen: Carl-Orff-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Villingen-Schwenningen, Christy-Brown-Schule für Körperbehinderte Villingen-Schwenningen, Karl-Wacker-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Donaueschingen (Aufen) und Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung Villingen-Schwenningen.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist Gesellschafter der Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Die GmbH betreibt die Krankenhäuser in Villingen, Schwenningen, Donaueschingen und St. Georgen.

Städte und Gemeinden
(Einwohner am 30. September 2006)
Städte
Bad Dürrheim (12.868), Blumberg (10.402), Bräunlingen (6.203), Donaueschingen, (21.343), Furtwangen im Schwarzwald (9.519), Hüfingen (7.826), St. Georgen im Schwarzwald (13.588), Triberg im Schwarzwald (5.172), Villingen-Schwenningen (81.851) und Vöhrenbach (4.065)

Gemeinden
Brigachtal (5.320), Dauchingen (3.644), Gütenbach (1.281), Königsfeld im Schwarzwald (6.150), Mönchweiler (3.162), Niedereschach (6.072), Schonach im Schwarzwald (4.220), Schönwald im Schwarzwald (2.458), Tuningen (2.878) und Unterkirnach (2.845)

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände

Gemeindeverwaltungsverband "Donaueschingen" mit Sitz in Donaueschingen; Mitgliedsgemeinden: Städte Bräunlingen, Donaueschingen und Hüfingen

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Furtwangen mit der Gemeinde Gütenbach

Gemeindeverwaltungsverband "Raumschaft Triberg" mit Sitz in Triberg im Schwarzwald; Mitgliedsgemeinden: Stadt Triberg im Schwarzwald und Gemeinden Schönwald im Schwarzwald und Schonach im Schwarzwald

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Villingen-Schwenningen mit den Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, Mönchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach


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