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Geschichte des Kreises Schwäbisch Hall

Der Landkreis Schwäbisch Hall ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Landkreis Schwäbisch Hall grenzt im Norden an den Main-Tauber-Kreis, im Osten an den bayerischen Landkreis Ansbach, im Süden an den Ostalbkreis, im Südwesten an den Rems-Murr-Kreis und den Landkreis Heilbronn und im Westen an den Schwäbisch Hallkreis.

Der Landkreis Schwäbisch Hall hat Anteil an der Schwäbisch Hallr Ebene, an den Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Walds (z.B. Mainhardter Wald) sowie an Teilen der Frankenhöhe. Den Landkreis durchziehen die beiden rechten Nebenflüsse des Neckars, die Jagst und der Kocher.

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Die Liste der Orte im Landkreis Schwäbisch Hall enthält die ungefähr 800 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe Wohnplätze und Wüstungen) des Landkreises Schwäbisch Hall im geographischen Sinne.

Der Landkreis Schwäbisch Hall geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt Schwäbisch Hall an Württemberg nach 1803 eingerichtet wurde und danach mehrmals verändert wurde. 1938 wurde es in den Landkreis Schwäbisch Hall überführt. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Schwäbisch Hall um den aufgelösten Landkreis Schwäbisch-Hall sowie um das Gebiet Gaildorf, das bis dato zum Landkreis Backnang gehörte, erweitert. Ferner wurden vier Orte an den Schwäbisch Hallkreis bzw. Landkreis Heilbronn abgegeben.

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Der Landkreis Schwäbisch-Hall bestand ebenfalls seit 1938 und ging zurück auf das gleichfalls württembergische Oberamt Crailsheim, das 1810 errichtet worden war und danach mehrmals verändert wurde. Das Gebiet um Gaildorf bildete bis 1938 ein eigenes Oberamt, das seinerzeit aufgelöst wurde und auf die Landkreise Backnang und Schwäbisch Hall verteilt wurde. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Schwäbisch Hall noch 30 Gemeinden, darunter neun Städte und hiervon wiederum zwei "Große Kreisstädte" (Crailsheim und Schwäbisch Hall). Größte Stadt ist Schwäbisch Hall, kleinste Gemeinde ist Wolpertshausen.

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse.

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Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter in der Leitung des Landratsamtes ist der Erste Landesbeamte.

Wappen
In Silber, schräggekreuzt aus von Silber und Schwarz geviertem Schildfuß wachsend, ein schwarzer Kesselhaken (Kräuel) und ein schwarzer Flößerhaken; dazwischen oben eine rote Scheibe, darin ein silbernes Kreuz (Wappen-Verleihung 25. April 1974).

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Das gevierte Zollernwappen steht für das ehemalige Markgraftum Brandenburg-Ansbach, das im ehemaligen Landkreis Schwäbisch-Hall große Gebietsanteile besaß. Der Kesselhaken ist das Wappenbild der Stadt Crailsheim. Der Flößerhaken entstammt dem Wappen der Grafen von Limpurg, welche im südlichen Kreisgebiet Anteil hatten. Die Scheibe stellt die "Heller-Münze" dar. Die Stadt Schwäbisch Hall war seit der Stauferzeit Münzprägestätte und Geburtsort des nach ihr benannten Hellers.

Vor der Kreisreform hatte der alte Landkreis Schwäbisch Hall ein anderes Wappen. Es zeigte in Gold auf einem roten Dreiberg einen schreitenden säenden Landmann mit blauem, rot gefüttertem Rock, schwarzen Kniehosen, Schuhen und Hut, silbernen Strümpfen und silbernem umgehängtem Säsack. Dieses Wappen hatte das frühere Oberamt Schwäbisch Hall am 29. November 1928 durch den Bezirksrat angenommen. Mit diesem Wappen sollte die landwirtschaftlich geprägte Gegend sowie die fränkische Tracht versinnbildlicht werden. Schwarz und Gold verwiesen auf die württembergischen Farben, Gold und Rot auf die Stadtfarben der Kreisstadt.

Im Landkreis ist die Hausschweinrasse Schwäbisch-Hällisches Landschwein beheimatet, aus dem Qualitätsschweinefleisch aus geschützter geographischer Herkunft gewonnen wird.

Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen nahmen 1862 zunächst die „Kocherbahn“ (heute als Schwäbisch Hallbahn bezeichnet) von Heilbronn bis nach Schwäbisch Hall in Betrieb, die 1867 bis Crailsheim weitergeführt wurde, das schon im Jahr zuvor durch die Obere Jagstbahn von Aalen her erreicht worden war. Vom Knotenpunkt Crailsheim aus ging 1869 die Tauberbahn in Richtung Bad Mergentheim und Lauda weiter; 1875 folgte auch die Verbindung nach Nürnberg über Ansbach ins bayerische Frankenland. Eine weitere Verbindung nach Stuttgart brachte die Murrtalbahn, die 1879/80 in Hessental bei Schwäbisch Hall nach Gaildorf und Backnang abzweigte.

Erst im Jahre 1900 wurde die kleine Residenzstadt Langenburg von Blaufelden her über eine Nebenbahn an die Tauberbahn angebunden. Vom Bahnhof Gaildorf West führte seit 1903 die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft ihre Obere Kochertalbahn ein Stück im Kochertal aufwärts bis Untergröningen. Sie ist im Jahre 2000 für den Personenverkehr stillgelegt worden. Auf der Strecke zwischen Blaufelden und Langenburg ruht er schon seit 1963. Das Netz der Hauptbahnen umfasst noch immer 112 km Länge.

Durch das südliche Kreisgebiet führt die A 6 Heilbronn–Nürnberg, im äußersten Südosten streift die A 7 Ulm–Würzburg kurz das Kreisgebiet bei Fichtenau. Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Wichtige Bundesstraßen sind die B 14 Schwäbisch Hall–Stuttgart, die B 19 Schwäbisch Hall–Würzburg und die B 290 Aalen–Bad Mergentheim.

Der Landkreis Schwäbisch Hall ist Schulträger folgender Beruflichen Schulen: Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall, Kaufmännische Schule Schwäbisch Hall, Sibilla-Egen-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Schwäbisch Hall, Gewerbliche Schule Crailsheim, Kaufmännische Schule Crailsheim und Eugen-Grimminger-Schule (Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule) Crailsheim ferner folgender Sonderschulen: Fröbelschule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Satteldorf, Wolfgang-Wendlandt-Schule für Sprachbehinderte Schwäbisch Hall und Schule für Sprachbehinderte Crailsheim.

Der Landkreis Schwäbisch Hall ist Träger der Kreiskrankenhäuser Crailsheim und Gaildorf.

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Schwäbisch Hall seit 1938 insgesamt 46 Gemeinden, darunter 3 Städte.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Schwäbisch Hall machte am 1. Juli 1971 die Gemeinde Gnadental, die sich mit der Gemeinde Michelfeld vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 verließen die Gemeinden Eschental und Goggenbach den Landkreis Schwäbisch Hall, weil sie in die Gemeinde Kupferzell, Landkreis Künzelsau, eingegliedert wurden. Die noch verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Schwäbisch Hall gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Schwäbisch Hall auf, doch gab dieser am 1. Januar 1974 noch die Gemeinde Finsterrot, die bis 1972 noch zum alten Landkreis gehört hatte, an den Landkreis Heilbronn ab, weil sich diese Gemeinde mit Wüstenrot vereinigte.

Größte Gemeinde des alten Landkreises Schwäbisch Hall war die Kreisstadt Schwäbisch Hall, die seit 1. Oktober 1960 Große Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Goggenbach.

Der alte Landkreis Schwäbisch Hall umfasste zuletzt eine Fläche von 568 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 63.864 Einwohner.

Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Schwäbisch Hall bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.


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