Head Kreis Rottweil
Kreis Rottweil - Kreisgebiet Kreisinformation Rottweil - Kreisinfo Ortschaften - Städte - Orte Branchen Rottweil - Unternehmen suche Rastatt - suchen Stellenmarkt Rottweil - Stellenangebote Veranstaltungen Rottweil - Events Sonderangebote Rottweil Kreisgebiete Deutschland - Landkreise Partnertest - Chat Notrufnummern - Links

Besucher die auf dieser Seite waren, interessierten sich auch für:

SEITEN:

- Aichhalden
- Bösingen
- Deißlingen
- Dietingen
- Dornhan
- Dunningen
- Epfendorf
- Eschbronn
- Fluorn-Winzeln
- Hardt
- Lauterbach
- Oberndorf am Neckar
- Rottweil
- Schenkenzell
- Schiltach
- Schramberg
- Sulz am Neckar
- Villingendorf
- Vöhringen
- Wellendingen
- Zimmern ob Rottweil

- Freudenstadt

 

 

Sie befinden sich momentan hier:
Deutschland > Kreisgebiet >
Landkreis Rottweil



Geschichte des Kreisgebietes Rottweil

Der Landkreis Rottweil ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Norden an den Landkreis Freudenstadt, im Osten an den Zollernalbkreis, im Süden an den Landkreis Tuttlingen und an den Schwarzwald-Baar-Kreis und im Westen an den Ortenaukreis. Der Landkreis grenzt an den Regierungsbezirk Karlsruhe und an den Regierungsbezirk Tübingen. Der Landkreis Rottweil ist 10 km vom Landkreis Böblingen (Regierungsbezirk Stuttgart)entfernt.

Der Landkreis Rottweil hat Anteil an den geographischen Landschaftseinheiten Mittlerer Schwarzwald, der Ostabdachung des Mittleren Schwarzwaldes (zuweilen auch: Randplatten des Mittleren Schwarzwaldes) und den Oberen Neckar-Gäuen. An seinem Ostsaum hat der Landkreis zudem noch geringen Anteil am Albvorland und ganz im Südosten an der so genannten Baar-Hochmulde.

Der Landkreis Rottweil geht zurück auf das alte württembergische Oberamt Rottweil, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt an das Königreich Württemberg 1806/1908 errichtet wurde. 1807 wurde das Oberamt Sulz, das es schon vor 1800 gab, durch Auflösung der Oberämter Dornhan und den Großteil des Oberamts Rosenfeld neu errichtet. 1810 wurde noch das Oberamt Oberndorf errichtet. Diese drei Oberämter wurden 1934 in Landkreise umbenannt. 1938 wurden die Landkreise Sulz und Oberndorf aufgelöst. Der Landkreis Rottweil wurde daher um den Großteil des Landkreises Oberndorf (fünf Gemeinden kamen zum Landkreis Freudenstadt) und um einige Orte des Landkreises Sulz (der Rest kam zum Landkreis Horb) sowie um einzelne Gemeinden der Landkreise Tuttlingen und Spaichingen vergrößert. Er gab jedoch auch einige Orte an den Landkreis Balingen ab.

Nach 1945 gehörte der Landkreis Rottweil zum Land Württemberg-Hohenzollern, das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Danach gehörte er zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 erhielt der Landkreis Rottweil seinen heutigen Umfang und kam gleichzeitig zum neu umschriebenen Regierungsbezirk Freiburg. Damals wurden 16 Orte vom Landkreis Horb (Württemberg), 4 vom Landkreis Wolfach (Baden), 2 vom Landkreis Hechingen (Hohenzollern) und 1 vom Landkreis Villingen (Baden) zugeordnet. Im Gegenzug gab der Landkreis Rottweil 5 Orte an die Nachbarkreise ab. Kurze Zeit nach der Kreisreform tauschten nochmals 2 Orte ihre Kreiszugehörigkeit.

Am 1. Mai 2006 wurde die Gemeinde Tennenbronn in die Stadt Schramberg eingegliedert. Damit umfasst der Landkreis Rottweil nunmehr 21 Gemeinden, darunter 6 Städte und hiervon wiederum 2 "Große Kreisstädte" (Rottweil und Schramberg). Größte Stadt ist Rottweil, kleinste Gemeinde ist Schenkenzell.

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse, hat aber in den Gremien kein Stimmrecht. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises.

Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Das Wappen des Landkreises Rottweil zeigt in Gold einen rot bezungten und rot bewehrten schwarzen Adler, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Brustschild, in den Fängen eine liegende Hirschstange mit nach unten gekehrten Enden haltend. Das Wappen wurde am 7. Juni 1974 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.

Der Reichsadler steht für die ehemals freie Reichsstadt Rottweil, die Hirschstange für die württembergischen Gebiete des Kreises und der geteilte Brustschild für die später zu Vorderösterreich gehörigen Gebiete der Grafen von Hohenberg.

Der Landkreis Rottweil pflegt partnerschaftliche Beziehungen zum Weißeritzkreis in Sachsen.

Von Rottweil wurde 1928 durch die Deutsche Reichsbahn eine Nebenbahn über Schömberg nach Balingen in Betrieb genommen.

Im Nordwesten des Kreises entstand in Schiltach ein kleiner Bahnknoten, als von der 1886 eröffneten Kinzigtalbahn Hausach - Freudenstadt im Jahre 1892 eine Nebenbahn zur Uhrenstadt Schramberg abzweigte. Erbauer war die Badische Staatsbahn für den Abschnitt Hausach - Schiltach und die Württembergische Staatsbahn für die übrigen Teilstrecken.

Von dem Gesamtnetz von 90 km Länge wurden lediglich 21 km für den Personen- und Güterverkehr stillgelegt:
23. November 1959 Schiltach - Schramberg 9 km
25. September 1971 Rottweil - Schömberg 12 km

Auf den Strecken von Rottweil nach Villingen und Tuttlingen verkehren seit 1. September 2003 neben DB-Zügen auch Triebwagen der Hohenzollerischen Landesbahn AG im Rahmen des Ringzug-Konzepts Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Durch das östliche Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 81 Stuttgart - Singen (Hohentwiel). Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Wichtigste Bundesstraßen sind die B 14 Stuttgart - Villingen-Schwenningen, die das Kreisgebiet von Nord nach Süd entlang des Neckars durchzieht, sowie die B 462 Freudenstadt - Rottweil, die von Nordwesten kommt und dann Richtung Osten das Kreisgebiet durchzieht.

Der Landkreis Rottweil ist Träger folgender Beruflicher Schulen: Gewerbliche Schulen Rottweil, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schulen Rottweil (mit Berufsfachschule für Altenpflege Schramberg), Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Schulen Schramberg, Kaufmännische Schulen Schramberg, Robert-Gleichauf-Schule - Berufliche Schulen Oberndorf am Neckar und Kaufmännische Schulen Sulz, ferner folgender Sonderschulen: Gustav-Werner-Schule für Geistigbehinderte Rottweil, Wittumschule für Geistigbehinderte Schramberg und Erich Kästner-Schule für Sprachbehinderte mit Sprachheilkindergarten Oberndorf am Neckar.

Der Landkreis Rottweil ist Gesellschafter der 1993 gegründeten Gesundheitszentren Landkreis Rottweil GmbH. Diese Gesellschaft betreibt die Kreiskrankenhäuser Rottweil und Schramberg.

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Rottweil seit 1938 insgesamt 53 Gemeinden, darunter 4 Städte.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Rottweil machte am 1. Januar 1969 die Gemeinde Bach und Altenberg, die sich mit der Gemeinde Aichhalden vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Durch die Gemeindereform verlor der Landkreis Rottweil vor der Kreisreform auch drei Gemeinden. Am 1. Januar 1971 wurde die Gemeinde Reutin in die Stadt Alpirsbach eingegliedert und wechselte damit zum Landkreis Freudenstadt. Am 1. Januar 1972 wurde die Stadt Schwenningen am Neckar (einschließlich der am 1. Januar 1970 eingegliederten Gemeinde Mühlhausen) mit der Stadt Villingen zur neuen Stadt Villingen-Schwenningen vereinigt und wechselte damit zum Landkreis Villingen.

Die verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Rottweil gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Rottweil auf, während Deißlingen dem neu gebildeten Schwarzwald-Baar-Kreis eingegliedert wurde, am 1. Januar 1974 jedoch wieder in den Landkreis Rottweil zurückkehrte. Am 1. Februar 1973 wechselte die Gemeinde Schörzingen in den Zollernalbkreis, weil sie in die Gemeinde Schömberg (bei Balingen) eingegliedert wurde. Am 1. April 1974 wechselten die Gemeinden Peterzell und Römlinsdorf in den Landkreis Freudenstadt, weil sie in die Stadt Alpirsbach eingegliedert wurden und am 1. Januar 1975 wechselte die Gemeinde Weigheim zum Schwarzwald-Baar-Kreis, weil sie in die Stadt Villingen-Schwenningen eingegliedert wurde.

Größte Gemeinde des alten Landkreises Rottweil war die Stadt Schwenningen am Neckar, die seit 1. April 1956 Große Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Gößlingen.

Der alte Landkreis Rottweil umfasste zuletzt eine Fläche von 558 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 138.468 Einwohner.

Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Rottweil bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Rottweil aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kontakt       Impressum              Unser Portal ist nicht die offizielle Seite des Landkreises Rottweil.

Startseite
- Kreisinfo - Ortschaften - Branchen

© proweb Consulting: Kreisinformation Rottweil - Kreisinfo