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Geschichte des Kreisgebietes Recklinghausen

Der Kreis Recklinghausen liegt im Norden des Ruhrgebiets im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Münster und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Sitz des Kreises ist die Stadt Recklinghausen.

Der Kreis Recklinghausen ist ein Kragenkreis des Ruhrgebiets, der sich im Norden bis ins südliche Münsterland erstreckt. Mit 649.310 Einwohnern (31. Dezember 2004) ist er (abgesehen vom Sonderfall Region Hannover) der bevölkerungsreichste Landkreis Deutschlands. Der größte Fluss im Kreis ist die Lippe.

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Der Kreis Recklinghausen gliedert sich in zehn kreisangehörige Gemeinden, von denen vier Mittlere kreisangehörige Städte und sechs Große kreisangehörige Städte sind. Für ihre örtlichen Angelegenheiten sind die Gemeinden grundsätzlich selbst zuständig, während der Kreis für kleinere Kommunen örtliche und ansonsten überörtliche Aufgaben übernimmt.

Der Kreis Recklinghausen grenzt im Norden an die Kreise Borken und Coesfeld, im Osten an den Kreis Unna und die kreisfreie Stadt Dortmund, im Süden an die kreisfreien Städte Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Essen und Bottrop sowie im Westen an den Kreis Wesel.

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Im Mittelalter gehörte das Gebiet um Recklinghausen, das Vest Recklinghausen, zum Kurfürstentum Köln. Von 1446 bis 1576 wurde es an die Herrscher von Gemen (jetzt Teil der Stadt Borken) und Schaumburg-Lippe verpachtet. 1811 wurde es dem Herzogtum Berg angeschlossen.

Nach dem Wiener Kongress wurde das Vest Recklinghausen 1815 zusammen mit anderen westfälischen Gebieten dem Königreich Preußen zugeschlagen und in die Provinz Westfalen integriert. In der Folge entstanden 1816 der preußische Regierungsbezirk Münster und der Landkreis Recklinghausen.

Nach mehreren Gebietsänderungen erhielt er bei der letzten Kreisreform von 1975/76 seine heutige Gestalt, als die früher kreisfreien Städte Castrop-Rauxel, Gladbeck und Recklinghausen in den Kreis Recklinghausen eingegliedert wurden.

Das Wappen stellt ein silbernes Nesselblatt auf grünem Grund dar - das Zeichen der Herrlichkeit Lembeck, ein Amt des Bistums Münster in der Gegend von Recklinghausen. Das schwarze Kreuz ist das Zeichen der Kölner Bischöfe, die einen großen Teil des Gebietes, das Vest Recklinghausen, besaßen. Der Schlüssel im Kreuz symbolisiert St. Peter, den Patron von Köln.

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Die Lippe ist ein 255 km langer, rechter Nebenfluss des Rheines in Nordrhein-Westfalen mit einem Einzugsgebiet von 4.881,8 km². Am Pegel Hamm weist die Lippe einen mittleren Abfluss von 23 m³/s auf; dieser steigt bis zum Pegel Schermbeck nahe der Mündung auf 46 m³/s.

Die Lippe entspringt als Karstquelle mit einer Schüttung von 0,740 m³/s am Westhang des Eggegebirges; erste Stadt an der Quelle ist das heutige Bad Lippspringe. Von dort fließt sie in südwestlicher Richtung nach Paderborn, wo sie das Wasser der Beke, der Pader, der Alme und der Thune aufnimmt.

Beim Paderborner Stadtteil Sande wurde das Wasser des Flusses seit 1989 zum Lippesee gestaut, wird jedoch seit 2005 zwecks Renaturierung zum größten Teil in der Lippeseeumflut um den See herumgeführt.

Weiter fließt die Lippe in westlicher Richtung durch den südlichen Teil der Westfälischen Bucht. Kurz hinter Lippstadt mündet von Norden die Glenne ein. Anschließend erreicht sie Lippetal und Hamm, wo ihr die Ahse zufließt.

Nach Passieren von Werne und Bergkamen fließt sie durch Lünen, wo sie das Wasser der Seseke aufnimmt, und vorbei an Waltrop, Selm, Datteln, Olfen und Haltern, wo ihr die Stever zufließt. Nach Marl, Dorsten und Hünxe mündet sie schließlich bei Wesel in den Rhein.

Parallel zur Lippe verlaufen von Paderborn bis Lippstadt der Boker-Heide-Kanal, ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal Westfalens, sowie von Hamm-Uentrop durch Bergkamen und Lünen bis Datteln der Datteln-Hamm-Kanal und von dort bis zur Mündung der Wesel-Datteln-Kanal.

Der Radfernweg Römerroute führt in weiten Teilen an der Lippe entlang.

Die Geschichte der Lippeschifffahrt reicht mindestens bis in die Römerzeit zurück; denn bereits die Römer nutzten den Fluss, um ihre Güter mit Hilfe kleiner Schiffe zu transportieren. In späterer Zeit konnte sich die Lippeschifffahrt nicht recht entwickeln, da zahlreiche Mühlen und Sandbänke sowie die Zollschranken sie behinderten. Als jedoch 1815 mit dem Anschluss Westfalens an Preußen die Lippe auf ihrer gesamten Länge preußisch wurde, konnten Pläne zur Schiffbarmachung realisiert und die Schifffahrt ohne Zollschranken wirtschaftlich durchgeführt werden.

Der Fluss wurde durch den Bau von Schleusen und Umgehungskanälen ausgebaut und war ab 1826 durchgängig bis Lippstadt schiffbar. Transportiert wurden insbesondere Salz, Getreide, Eisenerz, Steine und Holz. Die Fahrt von Hamm nach Wesel dauerte vier Tage, von Hamm nach Lippstadt einen Tag. Pferde auf Treidelpfaden zogen die Frachtkähne flussaufwärts.

In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts fuhren die ersten Dampfboote auf der Lippe. Der Boom in der Lippeschifffahrt dauerte jedoch nur kurze Zeit, da der Wassertransport nach dem Bau der Eisenbahn im ausgehenden 19. Jahrhundert kaum noch wirtschaftlich zu betreiben war.

Bei Hamm dient die Lippe der Wasserregulierung des westdeutschen Kanalnetzes. An der dortigen Schleuse kann durch eine 18 Meter breite Wehranlage Lippewasser im natürlichen Gefälle in den Datteln-Hamm-Kanal geleitet werden.

Das Wasser der Lippe wird ferner von einigen Kraftwerken, u. a. dem Gersteinwerk, zur Kühlung genutzt. Hierdurch erhöht sich die Wassertemperatur weit über das natürliche Maß hinaus. In heißen Sommern werden gezielt Kraftwerksblöcke abgeschaltet, um eine weitere Erhöhung der Wassertemperatur zu verhindern, weil dies zu einer Gefährdung der in der Lippe lebenden Fische führen würde.

Für den Hochwasserschutz und die Gewässerunterhaltung sind der Wasserverband Obere Lippe in Büren, die Bezirksregierung Arnsberg (Umweltverwaltung, Standort Lippstadt) und der Lippeverband in Essen zuständig.

Das Wasser der Lippe kann nicht zu Trinkwasser verarbeitet werden, weil es natürlicherseits und durch die Einleitung von Grubenwasser aus dem Steinkohlenbergbau einen erheblichen Gehalt an Chloriden hat.


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