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Geschichte des Kreises Main-Tauber

Der Main-Tauber-Kreis ist der nördlichste Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart und ist praktisch deckungsgleich mit Tauberfranken.

Der Kreis grenzt im Nordwesten und Norden an die bayerischen Landkreise Miltenberg und Main-Spessart, im Nordosten an den Landkreis Würzburg, im Osten an die Landkreise Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach, im Süden an den Landkreis Schwäbisch Hall und an den Hohenlohekreis und im Westen an den Neckar-Odenwald-Kreis.

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Der Main-Tauber-Kreis hat Anteil am Bauland sowie im Norden an den Ausläufern des Spessart. Den Landkreis durchzieht von Südosten kommend die Tauber, ein linker Nebenfluss des Mains, die in Wertheim mündet. Beide Flüsse gaben dem Kreis den Namen.

Durch seine Lage im Regenschatten von Odenwald und Spessart zeichnet sich der Main-Tauber-Kreis durch trockenes und warmes Klima aus. Die Sonnenscheindauer im Sommer erreicht ähnliche Werte wie am Oberrhein.

Der tiefste Punkt des Main-Tauber-Kreises befindet sich in der Nähe von Freudenberg mit 125 m ü. NN, der höchste Punkt bei Bad Mergentheim mit 482 m ü. NN.

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Der Main-Tauber-Kreis ist mit seiner Nord-Süd-Ausdehnung von über 100 Kilometern zwar einer der größten der 35 Landkreise in Baden-Württemberg, er weist aber auch die geringste Einwohnerdichte von allen auf.

Die Liste der Orte im Main-Tauber-Kreis enthält die ungefähr 280 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Wohnplätze) des Main-Tauber-Kreises im geographischen Sinne.

Bei der zum 1. Januar 1973 in Kraft getretenen baden-württembergischen Kreisreform wurden die Altkreise Mergentheim und Tauberbischofsheim sowie Teile des ebenfalls aufgelösten Landkreises Buchen zum neuen Tauberkreis vereinigt.

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Am 1. Januar 1974 wurde er in Main-Tauber-Kreis umbenannt. Kreisstadt wurde Tauberbischofsheim, wenngleich diese Stadt nur die viertgrößte im Kreis ist. Sie liegt jedoch relativ zentral. Die beiden Altkreise Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim gehen zurück auf die alten gleichnamigen Oberämter bzw. Ämter. Das ehemalige württembergische Oberamt Mergentheim wurde 1810, nach Übergang des Gebiets an das Königreich Württemberg, eingerichtet, 1934 in Kreis Mergentheim umbenannt und 1938 in den Landkreis Mergentheim überführt, der auch einige Gemeinden des aufgelösten Kreises Gerabronn aufnahm.

In Tauberbischofsheim bestand ab 1813 ein badisches Amt, das im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurde und schließlich 1938 unter Einbeziehung des aufgelösten Amtes Wertheim in den Landkreis Tauberbischofsheim überführt wurde. Die Orte des bis 1972 zum Landkreis Buchen gehörigen Teils des Main-Tauber-Kreis gehörten bis 1936 zum Amt Adelsheim. Die Kreisreform von 1973 schuf somit einen Landkreis, der sich aus ehemals badischen und württembergischen Gemeinden zusammensetzt. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst er noch 18 Gemeinden, darunter elf Städte und hiervon wiederum zwei Große Kreisstädte (Bad Mergentheim und Wertheim). Größte Stadt ist Wertheim, kleinste Gemeinde ist Wittighausen.

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Wappen
Blasonierung:
In Rot drei mittlere aufsteigende silberne Spitzen, darüber ein sechsspeichiges silbernes Rad, darunter ein schwarzes Kreuz mit Tatzenenden (Wappen-Verleihung 19. März 1974)

Bedeutung:
Die Wappenbilder sind das Mainzer Rad des ehemaligen Fürstbistums Mainz, der „fränkische Rechen“ und das Deutschordenskreuz. Diese Herrschaften teilten sich das heutige Kreisgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts, bevor es an Baden und Württemberg fiel.

Kreispartnerschaften
* Landkreis Bautzen, Sachsen, seit 1990
* Powiat Ząbkowicki, Polen, seit 2007
* Komitat Tolna, Ungarn, seit 1991

Für den mittelständisch geprägten Main-Tauber-Kreis sind von Bedeutung:
* Tourismus (Fahrrad und Wandern)
* Gesundheit (wie im Heilbad Bad Mergentheim)
* Sport (das Fechtzentrum mit Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim)
* früher auch Bundeswehrstandorte (heute nur noch der Heeresflieger-Standort Niederstetten)
* Weinbau (z. B. in Lauda-Königshofen, Markelsheim oder Weikersheim)

Durch das südliche Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 81 Stuttgart–Würzburg, im äußerten Nordosten streift die Autobahn A 3 Würzburg–Frankfurt kurz das Kreisgebiet bei Wertheim. Ferner erschließen mehrere Bundes-, Landes- und Kreisstraßen den Landkreis. Eine wichtige Bundesstraße ist die B 19 Schwäbisch Hall–Würzburg. Obwohl der Kreis zum Regierungsbezirk Stuttgart gehört, ist vor allem das nördliche Kreisgebiet eher in den Raum Würzburg orientiert. Die Großstadt Würzburg ist nur wenige Kilometer entfernt.

Die Frankenbahn, die Hauptstrecke Würzburg–Lauda–Heilbronn, wurde durch die Badische Staatsbahn im Jahre 1866 eröffnet. Von Lauda führte man 1867/68 die Taubertalbahn flussabwärts bis Wertheim und 1869 – abzweigend in Königshofen – tauberaufwärts nach Bad Mergentheim, wo sie von der Württembergischen Staatsbahn über Weikersheim nach Crailsheim verlängert worden ist.

Die erst 1909 eröffnete Nebenbahn Weikersheim–Creglingen schloss in Bieberehren an eine bayerische Lokalbahn nach Ochsenfurt an. Die Bayerische Staatsbahn verkehrte von Wertheim aus ab 1881 mainaufwärts nach Lohr und ab 1912 mainabwärts nach Miltenberg. Der Bahnbau schloss 1914 ab mit der Stichbahn Tauberbischofsheim–Königheim der Badischen Staatsbahn.

Das Bahnnetz hatte nun 116 km Länge erreicht; davon wurden im Kreis nur 12 km stillgelegt:
* 1967: (Bieberehren–Reinsbronn²–) Creglingen (2 km)
* 1968: Tauberbischofsheim–Königheim (6 km)
* 1974: (Ochsenfurt–Bieberehren–) Weikersheim (3 km)
* 1976: (Lohr–Marktheidenfeld–) Wertheim (1 km)

Jedoch waren die einzelne Strecken die über die Kreisgrenzen hinaus gingen und stillgelegt wurden insgesamt wesentlich länger. Die verbliebenen Bahnstrecken werden von der WestFrankenBahn betrieben.

Obwohl die Verkehrsbeziehungen eher in Richtung Würzburg orientiert sind, entschied sich der Main-Tauber-Kreis im April 2003 zu einem Beitritt zum Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Seitdem gelten dessen einheitliche Tarifbedingungen auf allen Strecken, eine Übergangsregelung ermöglicht die Nutzung der VRN-Fahrkarten bis nach Würzburg Hbf.

Der Main-Tauber-Kreis ist Schulträger folgender Beruflichen Schulen: Gewerbliche Schule Bad Mergentheim, Kaufmännische Schule Bad Mergentheim, Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule Bad Mergentheim, Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim, Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim und Gewerbliche, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schule Wertheim, ferner folgender Sonderschulen: Schule im Taubertal - Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Lauda-Königshofen (Unterbalbach), Schule für Sprachbehinderte Boxberg und Schulkindergarten für Geistig- und Körperbehinderte Wertheim (Waldenhausen).

Der Main-Tauber-Kreis ist Träger des Kreiskrankenhauses Tauberbischofsheim, des Pflegeheims mit Ambulatorium Creglingen, des Kreispflege- und Altersheims Gerlachsheim in Lauda-Königshofen und des Seniorenzentrums Haus Heimberg in Tauberbischofsheim.

1986 erwarb der Main-Tauber-Kreis das ehemalige Kloster Bronnbach, um den weiteren Verfall der wertvollen Bausubstanz zu verhindern. Inzwischen hat sich dort u. a. ein Kulturzentrum etabliert.


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