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Kleve - Informationen Kleve - Unternehmen Kleve

Das Foto basiert auf dem Bild "Schwanenburg" aus aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Rolf Cosar.
Schwanenburg,
Urheber: Rolf Cosar.

 

Kleve – traditionsreiche Kreisstadt mit gesunder Wirtschaftsstruktur

Kleve liegt am unteren Niederrhein unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze. In der 98 km² großen Kreisstadt leben ungefähr 48.000 Einwohner. Siedlungs- und Gewerbebau benötigen etwa 15 Prozent des Klever Stadtgebiets. Auf Acker-, Garten- und Wiesenflächen sowie auf Straßen entfallen insgesamt 60 Prozent der Stadtfläche. 17 Prozent sind bewaldet, während Wasserflächen fünf Prozent des Gebiets von Kleve ausmachen. Im Nordwesten wird das Stadtgebiet durch den Rhein begrenzt.

Die Kreisstadt zwischen elf und 106 Metern über dem Meeresspiegel

In der Naturlandschaft Düffel, die sich in westlicher Richtung bis in das 20 Kilometer von Kleve entfernte niederländische Nijmegen (deutsch: Nimwegen) erstreckt, befindet sich der mit 11,4 Metern über NN tiefste Punkt des Stadtgebietes. Die höchste Erhebung Kleves bildet mit 106 Höhenmetern der Klever Berg. Die Anhöhe gehört zu einer linksrheinischen eiszeitlichen Endmoräne, die bis Nijmegen verläuft.

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Aus der Geschichte der Stadt Kleve

Die Wurzeln der Stadt Kleve reichen bis auf eine Burg der Grafen von Kleve zurück, die im 10. Jahrhundert auf dem steil ansteigenden Klever Berg errichtet wurde. Im Schutz der Burg entwickelte sich eine Siedlung. In einer Urkunde aus dem Jahr 1092 wurde der Ortsname "Cleve" erstmals erwähnt. "Kleve" leitet sich vom steilen Burgberg ("Kliff", "Klippe") ab, der im Mittelniederländischen die Bezeichnung "Clef" oder "Clif" erhielt. Der Name des Steilhangs wurde auf die Ortschaft übertragen, die Graf Dietrich IV. von Kleve (1185-1260) auf dem der Burg gegenüberliegenden Heideberg errichten ließ. Am 25. April 1242 verlieh Graf Dietrich IV. der Ortschaft die Stadtrechte.
Graf Adolf II. von Kleve (1373-1448) wurde auf dem Konzil von Konstanz (1417) zum Herzog erhoben. Nach dem Tod des kinderlosen Herzogs Johann Wilhelm (1562-1609) fiel Kleve 1614 an das Kurfürstentum Brandenburg und wurde neben Berlin und Königsberg zur dritten brandenburgischen Residenz. Nachdem Kleve von 1798 bis 1814 unter französischer Herrschaft stand, gehört es nach Wiener Kongress wieder zu Preußen. 1742 bis 1914 war der Kurort "Bad Cleve" insbesondere bei wohlhabenden Preußen und Niederländern beliebt. Der Kurbetrieb kam allerdings zum Erliegen, als 1914 die Klever Mineralquelle versiegte.

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Die Wahrzeichen von Kleve

Die "Schwanenburg" auf dem Klever Berg ist das wichtigste Wahreichen der Stadt, das zugleich die Silhouette von Kleve prägt. Die für den Niederrhein seltene Höhenburg, erstmals im Jahr 1092 durch den Grafen Dietrich I. von Kleve erwähnt, wurde 1341 zum Regierungssitz der Klever Grafen. Zahlreiche Backstein-Anbauten und -Umbauten erfolgten während des 14. und 15. Jahrhunderts. Der schlanke "Schwanenturm" entstand (nach dem Einsturz des vorherigen Wohnturmes) in dreizehnjähriger Bauzeit ab 1440. Die Turmspitze erhielt 1455 einen vergoldeten Schwan, der der Burg ihren Namen gab. Bei einem Umbau zwischen 1663 und 1666 entfernten die barocken Baumeister nahezu alle gotischen Bauelemente. Heute beherbergt die Schwanenburg, die im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff fast vollständig zerstört und bis November 1953 wiederaufgebaut wurde, das Amts- und Landgericht Kleve sowie ein geologisches und paläontologisches Museum. Von der Schwanenburg aus besteht ein eindrucksvoller Panorama-Ausblick bis in die Niederlande und über die Rheinebene.
Die zweitürmige "Stiftskirche", die größte aller Kirchengebäude in Kleve ist nach der Schwanenburg das zweite Wahrzeichen der Kreisstadt. Mit der Errichtung des zweitürmigen Sakralbau begann Graf Dietrich VII. (1291-1347) im Jahr 1341. Nach Einweihung des Chors 1356 wurde die Probsteikirche jedoch erst 1426 vollendet.

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Angebote der Museumsstadt Kleve

Zu den bedeutendsten niederrheinischen Baudenkmälern des 19. Jahrhunderts gehört das B. C. Koeckkoek-Haus. 1843 ließ der niederländische Maler Barend Cornelis Koeckkoek (1803-1862) zunächst einen dreistöckigen Atelierturm errichten. 1847/48 folgte die Errichtung eines an römische Palastarchitektur erinnernden Wohnhauses ("Palais Koeckkoek"). Das Koeckkoek-Haus vermittelt Informationen über den niederländischen Maler und seine Zeitgenossen.
Der klassizistische Bau des "Museums Kurhaus Kleve", der in zwei Bauabschnitten (1845 und 1872) erfolgte, erinnert an die Blütezeit von "Bad Cleve". Das heute im ehemaligen Kurhaus untergebrachte Museum präsentiert Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Besucher erhalten umfassende Informationen z. B. zu Ewald Mataré und Joseph Beuys.

Die Euregio Rhein-Waal

Kleve liegt inmitten der grenzüberschreitenden Euregio Rhein-Waal, der 31 niederländische und 20 deutsche Gemeinden zwischen Arnheim im Nordwesten und Duisburg im Südosten angehören. Ziele der Euregio Rhein-Waal sind u. a. eine optimierte Abstimmung zwischen den Mitgliedsgemeinden und der Politik in regional wichtigen Fragen sowie die Förderung grenzüberschreitender sozialer Kontakte. Das Einzugsgebiet der Euregio Rhein-Waal zählt etwa 3,7 Millionen Einwohner.

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Die Hochschule Rhein-Waal

Zum Wintersemester 2009/2010 nahm die Hochschule Rhein-Waal mit Sitzen in Kleve und Kamp-Lintfort (Kreis Wesel) den Lehrbetrieb auf. 5.000 Studierenden stehen Angebote aus 25 Bachelor- und 8 Master-Studiengängen mit Schwerpunkten in den Fachgebieten Mathematik sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Verfügung, die sich durch praxisbezogene Veranstaltungen auszeichnen. Daneben verfügt die Hochschule Rhein-Waal auch über gesundheits- und gesellschaftswissenschaftliche Angebote.

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Unternehmen in Kleve: Gestärkt durch erfolgreichen Strukturwandel

Kleve ist eine traditionsreiche Verwaltungs- und Kurstadt. Da die Entwicklung des Kur- und Badebetriebs Vorrang erhielt, siedelten sich Industriebetriebe erst spät an. Während zunächst einige Großunternehmen das Klever Stadtbild prägten, sorgen heute - nach einem Strukturwandel - zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen für einen ausgewogenen Branchenmix. Der während der strukturellen Veränderungen entstandene Verlust an Arbeitsplätzen konnte durch Neuansiedlung von Unternehmen mehr als ausgeglichen werden. Über die nahe gelegenen Autobahnen A3 (Emmerich-Passau) und A57 (Nijmegen-Köln) ist Kleve an das überregionale Straßennetz angebunden. Die Flughäfen Weeze, Düsseldorf und Amsterdam sind in 30 Minuten, einer Stunde bzw. zwei Stunden erreichbar. Der Rheinhafen Emmerich ist 8 Kilometer von Kleve entfernt.

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Informationen zu den vielfältigen Events in Kleve

Während des gesamten Jahres finden in Kleve von Einheimischen wie von auswärtigen Besuchern gut frequentierte Veranstaltungen statt. Im Februar locken im Karneval viele Events wie beispielsweise ein Rosenmontagsumzug die niederrheinischen "Jecken" an. Einige Wochen vor Ostern wird alljährlich der Klever Ostermarkt in Haus Riswick, einem landwirtschaftlichen Versuchs- und Bildungszentrum durchgeführt. Forstgartenkonzerte sorgen zwischen April und September an jedem Sonntag für musikalische Unterhaltung – bis auf die Juli-Wochenenden, die den Events des "Klevischen Klaviersommers" vorbehalten bleiben. Beim "Schwanenritter-Race" gehen konkurrierende Teams Ende Mai oder Anfang Juni mit ihren selbstgebauten Booten im Klever Hafen mit viel Vergnügen an den Start. Zwischen Juli und September beweisen die Klever Bürger ihre Sportlichkeit bei Veranstaltungen wie Triathlon, Radrennen und Citylauf. Am zweiten Samstag im September bezaubert das Klever Lichterfest mit einem Barock- und Höhenfeuerwerk. Schon im November öffnet der Weihnachtsmarkt in Kleve seine Pforten.

 

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