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Kreisgebiet Borken

Der Kreis Borken liegt im Westmünsterland im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Münster und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Sitz des Kreises ist die Stadt Borken.

Der Kreis Borken im Westmünsterland hat im Westen eine 108 Kilometer lange Grenze zu den Niederlanden. Er liegt in zentraler Lage in Europa. Die Nähe zu wichtigen Wirtschaftsregionen in Deutschland und Holland sind Vorteile, die konsequent genutzt werden.

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Der Kreis Borken gliedert sich in 17 kreisangehörige Gemeinden, von denen drei Mittlere kreisangehörige Städte und eine Große kreisangehörige Stadt sind. Für ihre örtlichen Angelegenheiten sind die Gemeinden grundsätzlich selbst zuständig, während der Kreis für kleinere Kommunen örtliche und ansonsten überörtliche Aufgaben übernimmt.

Der Kreis Borken grenzt im Norden an den niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim, im Nordosten an den Kreis Steinfurt, im Osten an den Kreis Coesfeld, im Südosten an den Kreis Recklinghausen, im Südwesten an den Kreis Wesel, im Westen an den Kreis Kleve und im Nordwesten an die niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel.

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Vorläufer des Kreises Borken waren historische Gerichtsbezirke und die historischen Ämter Ahaus, Bocholt und Horstmar im Fürstbistum Münster sowie die Herrschaften Anholt und Gemen. Nach der Säkularisierung des Fürstbistums Münster im Reichsdeputationshauptschluss fällt das Gebiet 1803 an die neugebildeten Fürstentümer Salm-Salm und Salm-Kyrburg, bevor es zur Durchsetzung der Kontinentalsperre 1810 in das französische Kaiserreich eingegliedert wird.

Nach dem Abzug der französischen Truppen 1813 und dem Wiener Kongress wird das Gebiet Teil der preußischen Provinz Westfalen. 1816 erfolgt, bezogen auf das heutige Kreisgebiet, die Verwaltungsgliederung in die Landkreise Borken und Ahaus im Regierungsbezirk Münster. 1923 scheidet die Stadt Bocholt aus dem Kreis Borken aus und wird kreisfreie Stadt. Nach dem zweitem Weltkrieg wird das heutige Kreisgebiet Teil der britischen Besatzungszone und 1946 Teil des neugebildeten Landes Nordrhein-Westfalen.

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Im Zuge der Kommunalen Neugliederung 1975 werden die bisherigen Kreise Ahaus und Borken, die kreisfreie Stadt Bocholt, die kreisangehörige Stadt Isselburg (vormals Kreis Rees) sowie die Gemeinden Erle (vormals Kreis Recklinghausen) und Gescher (vormals Kreis Coesfeld) zum heutigen Kreis Borken zusammengeschlossen. Die bis dahin zum Landkreis Borken gehörige Gemeinde Dingden wird der neugebildeten Gemeinde Hamminkeln im Kreis Wesel angeschlossen.

Am 26. November 2005 wurde im Kreis Borken Katastrophenalarm ausgelöst. Durch starke Schneefälle am Vortag mit Neuschneehöhen von 30 bis 50 cm waren zahlreiche Freileitungsmaste zusammengebrochen. Zudem rissen zahlreiche Freileitungen, weil sie dem Gewicht des sie ummantelnden Eispanzers nicht mehr standhielten. Dadurch kam es zu Stromausfällen in tausenden Betrieben und Haushalten. Da durch den Stromausfall auch viele Heizungsanlagen in den Wohnhäusern nicht mehr funktionierten, mussten Notunterkünfte eingerichtet werden, um den betroffenen Personen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ein Obdach zu bieten.

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Um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, wurde Lebensmittelgeschäften in Städten und Gemeinden, die nicht vom Stromausfall betroffen waren, die Genehmigung erteilt, auch am 27. November 2005 (Sonntag) zu öffnen. Aufgrund des großen Kundenansturms wurden allerdings bereits am Abend des Vortages einige Grundnahrungsmittel knapp, weil man auf diesen erhöhten Bedarf nicht eingerichtet war. So war zum Beispiel Brot in vielen Läden nicht mehr erhältlich.

Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen sind Dortmund Airport, Flughafen Düsseldorf International und Münster-Osnabrück International Airport in Greven.

Privat- und Geschäftsflieger können den Flugplatz Stadtlohn-Vreden nutzen. Segelfliegern steht darüber hinaus der Flugplatz in Borken-Hoxfeld zur Verfügung.

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Der Kreis Borken wird von fünf Eisenbahnstrecken erschlossen:

im Westen von der
Bocholter Bahn (DB-Kursbuchstrecke 421), auf der täglich alle 60 Minuten außer samstagsnachmittags und sonntagsvormittags zweistündlich die Regionalbahn „Der Bocholter“ (RB 32) von Wesel nach Bocholt verkehrt
im Zentrum des Kreises von der
Niederländisch-Westfälischen Eisenbahn (DB-Kursbuchstrecke 423), die täglich alle 60 Minuten vom RegionalExpress „Der Borkener“ (RE 14) von Essen nach Borken bedient wird und der
Rheinischen Bahn (DB-Kursbuchstrecke 424), auf der werktags alle 60 Minuten, sonntags alle 2 Stunden die RegionalBahn „Der Coesfelder“ (RB 45) von Dorsten nach Coesfeld (Westf) verkehrtim Nordosten von der
Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahn (DB-Kursbuchstrecke 412), die täglich alle 60 Minuten von der Westmünsterland-Bahn (RB 51) von Dortmund nach Enschede (NL) bedient wird und der
DB-Kursbuchstrecke 407, auf der täglich alle 60 Minuten (in Stoßzeiten alle 30 Minuten bis Gronau) die Euregio-Bahn (RB 64) von Münster (Westf) nach Enschede (NL) verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW GmbH und der Prignitzer Eisenbahn GmbH.

Der Kreis Borken wird von zwei Bundesautobahnen und fünf Bundesstraßen erschlossen:

der A 3 (E 35) Arnheim – (Hollandlinie) – Oberhausen – Köln – Frankfurt am Main – Passau und
der A 31 Emden - Leer - Meppen - Gronau - Bottrop sowie
den Bundesstraßen 54, 67, 70, 224, 473 und 474.


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