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Kreis Böblingen

Der Landkreis Böblingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Landkreis Böblingen grenzt im Norden an den Landkreis Ludwigsburg, im Osten an die kreisfreie Stadt Stuttgart und an den Landkreis Esslingen, im Südosten an den Landkreis Reutlingen, im Süden an den Landkreis Tübingen, im Westen an den Landkreis Calw und im Nordwesten an den Enzkreis.

Der Landkreis Böblingen hat Anteil am Oberen Gäu und an den Ausläufern des Schwarzwalds. Im Osten gehören Teile des Schönbuchs zum Kreisgebiet. Größere Flüsse sind im Kreisgebiet nicht vorhanden. Im Kreisgebiet (in Holzgerlingen) entspringt die Aich. Die vorhandenen kleineren Flussläufe münden alle in den Neckar bzw. in die Enz.

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Der Landkreis Böblingen geht auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt zurück, das schon zu Zeiten des Herzogtums Württemberg errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte wurden es mehrmals verändert und 1938 in den Landkreis Böblingen überführt. Damals wurden nahezu alle Gemeinden des aufgelösten Oberamts Herrenberg sowie einige Gemeinden des Amtsoberamtes Stuttgart dem Landkreis Böblingen angegliedert.

Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Böblingen um einige Gemeinden des Landkreises Leonberg (die anderen kamen entweder zum Landkreis Ludwigsburg oder zum Enzkreis im Regierungsbezirk Karlsruhe) sowie um einige Gemeinden des Landkreises Calw vergrößert. 1975 gab er noch zwei Gemeinden an den Landkreis Esslingen ab. Damit erreichte er seinen heutigen Umfang. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Böblingen noch 26 Gemeinden, darunter acht Städte und hiervon wiederum vier „Große Kreisstädte“ (Böblingen, Herrenberg, Leonberg und Sindelfingen). Größte Stadt des Kreises ist Sindelfingen, kleinste Gemeinde ist Deckenpfronn.

Das Wappen des Landkreises Böblingen zeigt in Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange eine dreilatzige rote Fahne an drei schwarzen Trageringen. Das Wappen wurde 1947 angenommen und dem neuen vergrößerten Landkreis Böblingen am 30. August 1974 vom Innenministerium Baden-Württemberg neu verliehen.

Die Fahne ist die Wappenfigur der Pfalzgrafen von Tübingen, die u. a. die Städte Böblingen, Sindelfingen und Herrenberg gründeten, ehe diese an das Herzogtum Württemberg kamen. Die württembergischen Hirschstangen symbolisieren die sehr frühe Zugehörigkeit des Kreisgebiets zu Württemberg.

Der Kreis unterhält eine Partnerschaft zum Landkreis Temesch in Rumänien.

Die Arbeitnehmer im Landkreis verdienen die höchsten Gehälter Baden-Württembergs (2004: 43.382 Euro brutto).

Die erste Strecke, die die Württembergische Staatsbahn in diesem Gebiet baute, war 1868/69 die Schwarzwaldbahn von Stuttgart über Leonberg nach Weil der Stadt, die 1872 bis Calw verlängert wurde. Erst 1879 folgte die Gäubahn Stuttgart–Böblingen–Horb. Die Rankbachbahn als Querverbindung zwischen diesen beiden Strecken von Böblingen über Sindelfingen nach Renningen kam 1914/15 hinzu. Eine Querverbindung von der Gäubahn ins Neckartal stellte 1909 die Ammertalbahn Herrenberg–Tübingen her.

Die Gegend südlich der Kreisstadt wurde 1910/11 durch die Schönbuchbahn Böblingen–Dettenhausen erschlossen; sie wird ab 1996 im Auftrag der Kommunen von der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) betrieben. Eine Abzweigung von der Station Schönaicher First nach Schönaich wurde 1922 durch die Deutsche Reichsbahn eröffnet, die auch ab 1928 mit der Siebenmühlentalbahn Leinfelden–Waldenbuch das Siebenmühlental erschloss.

Weissach, die nördlichste Gemeinde des Kreises, ist seit 1906 Endpunkt der von den Württembergischen Nebenbahnen AG erbauten Strohgäubahn.

Von dem nun 100 km umfassenden Schienennetz wurden inzwischen 18 km stillgelegt:

1954: Schönaicher First–Schönaich 3 km
1955: Leinfelden–Steinenbronn–Waldenbuch 9 km
1983: Weil der Stadt–Schafhausen(–Calw) 6 km
Allerdings lag der Personenverkehr auf weiteren 20 km rund 30 Jahre lang ebenfalls still und die Strecke Böblingen–Sindelfingen–Renningen wird wegen Umbaus zur S-Bahn derzeit ebenfalls nicht befahren.

Verantwortlich für den ÖPNV ist der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart.

Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn 8 Stuttgart–Karlsruhe sowie die A 81 Stuttgart–Singen (Hohentwiel). Ferner wird er durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 14 Rottweil–Stuttgart und die B 295 Calw–Stuttgart.

Der Landkreis Böblingen ist Schulträger der folgenden Beruflichen Schulen: Akademie für Datenverarbeitung Böblingen, Kaufmännische Schule Böblingen und Mildred-Scheel-Schule Böblingen (letztere unter anderem mit Biotechnologischem Gymnasium und Ernährungswissenschaftlichem Gymnasium), Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule Herrenberg, Gewerbliche, Kaufmännische und Hauswirtschaftliche Schule Leonberg und Gottlieb-Daimler-Schule I und Gottlieb-Daimler-Schule II im Technischen Schulzentrum Sindelfingen, ferner der Schulen für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten in Böblingen (Käthe-Kollwitz-Schule), Herrenberg (Friedrich-Fröbel-Schule), Leonberg (Karl-Georg-Haldenwang-Schule) und Sindelfingen (Bodelschwinghschule), der Schule für Körperbehinderte mit Schulkindergarten in Sindelfingen und der Schule für Sprachbehinderte und Kranke in längerer Krankenhausbehandlung mit Schulkindergarten für Sprachbehinderte in Sindelfingen.

Die drei Kreiskrankenhäuser in Böblingen, Herrenberg und Leonberg werden seit 2005 in Form eines Eigenbetriebs des Landkreises Böblingen von der Kreiskliniken Böblingen gemeinnützige GmbH betrieben.

Der Kreis ist Träger der Kreissparkasse Böblingen.

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Böblingen seit 1938 insgesamt 40 Gemeinden, darunter 4 Städte. 1965 wurde auch Leinfelden zur Stadt erhoben.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Böblingen machten am 1. Juli 1971 gleich mehrere Gemeinden und zwar Nebringen, Öschelbronn und Tailfingen, die sich zur neuen Gemeinde Gäufelden vereinigten, sowie Neuweiler, das sich mit der Gemeinde Weil im Schönbuch vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Alle verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Böblingen gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Böblingen auf. Doch wurden am 1. Januar 1975 die Stadt Leinfelden und die Gemeinde Musberg dem Landkreis Esslingen zugeordnet, weil sie gleichzeitig mit den Gemeinden Echterdingen und Stetten auf den Fildern die neue Stadt Leinfelden-Echterdingen bildeten.

Größte Gemeinde des alten Landkreises Böblingen war die Stadt Sindelfingen, die seit 1. Februar 1962 Große Kreisstadt ist, kleinste Gemeinde war Neuweiler.

Der alte Landkreis Böblingen umfasste zuletzt eine Fläche von 451 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 206.555 Einwohner.

Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Böblingen bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.

Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände:
Gemeindeverwaltungsverband „Aidlingen/Grafenau“ mit Sitz in Aidlingen; Mitgliedsgemeinden: Aidlingen und Grafenau
Gemeindeverwaltungsverband „Gärtringen/Ehningen“ mit Sitz in Gärtringen; Mitgliedsgemeinden: Gärtringen und Ehningen
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Herrenberg mit den Gemeinden Deckenpfronn und Nufringen
Gemeindeverwaltungsverband „Holzgerlingen“ mit Sitz in Holzgerlingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Holzgerlingen und Gemeinden Altdorf und Hildrizhausen
Gemeindeverwaltungsverband „Oberes Gäu“ mit Sitz in Gäufelden; Mitgliedsgemeinden: Bondorf, Gäufelden, Jettingen und Mötzingen
Gemeindeverwaltungsverband „Waldenbuch-Steinenbronn“ mit Sitz in Waldenbuch; Mitgliedsgemeinden: Stadt Waldenbuch und Gemeinde Steinenbronn.


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