| Abgelaufene Medikamente sind ein Risiko | |||
40 Prozent der Patienten nehmen laut einer aktuellen Umfrage abgelaufene Medikamente zu sich. Solche, deren Verfallsdatum bereits überschritten ist. Die Folgen können oft verheerend sein. Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Übelkeit – bei solchen Beschwerden sind Medikamente eine gute Abhilfe. Doch der Blick auf die zerdrückte Medikamentenschachtel im Medizinschrank lässt nichts gutes erahnen. Bei Schmerzen ist vielen Menschen das Verfallsdatum eher uninteressant, jedoch sind dabei die Risiken selten einkalkuliert. Eine aktuelle Umfrage beweist, dass dieses Verhalten kein Einzelfall ist. Etwa 40 Prozent der 2500 Befragten nehmen häufig oder zumindest im Notfall abgelaufene Medikamente zu sich. Jedoch ist das Verfallsdatum, dass auf der Packung steht nicht umsonst gesetzlich Vorgeschrieben. Rechtliche Bestimmungen zum Schutz der Patienten sind nach Ablauf dieses Datums nämlich nicht mehr gültig. |
Somit übernimmt der Hersteller keinerlei Haftung mehr für die Wirkung des Präparates. Also gilt generell: Abgelaufene Medikamente gehören in den Müll, doch ist die Einnahme wirklich gefährlich? Die meisten Medikamente werden nach ihrem Verfall nicht automatisch unbrauchbar oder giftig. Dennoch sollte von einer Einnahme generell abgeraten werden, denn die Wirkung eines Präparates nimmt mit der Zeit ab. Weiter kann es auch zu chemischen Veränderungen kommen, die zum Beispiel Allergien auslösen. Somit könnte eine Einnahme auch zum Risiko werden. Zum Beispiel sollte man unabhängig vom Datum Tropfen vier bis sechs Wochen nach Anbruch der Packung entsorgen. Ein guter Tipp ist z.B. das Datum an dem man die Packung geöffnet hat auch auf die Packung zu schreiben. Die Kontrolle fällt dadurch leichter. |
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