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Geschichte des Kreises Neu-Ulm

Der Landkreis Neu-Ulm liegt im Westen des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben. Nachbarkreise sind im Südwesten der baden-württembergische Landkreis Biberach, im Nordwesten Alb-Donau-Kreis und der Stadtkreis Ulm, im Osten der bayerische Landkreis Günzburg und im Süden der Landkreis Unterallgäu. Zusammen mit diesen Kreisen ist er Teil der Region Donau-Iller. Sitz des Landratsamtes ist in Neu-Ulm.

Der Landkreis erstreckt sich größtenteils im Alpenvorland östlich der Iller südlich der Donau, nur die Gemeinde Elchingen liegt nördlich am Rande der Schwäbischen Alb. Das Kreisgebiet erstreckt sich auf der so genannten "Iller-Lech-Platte", einer Schotterfläche, die zur Iller im Westen und zur Donau im Norden abfällt. Im Süden steigt das Kreisgebiet auf Höhen bis 610 m an.

1804 wurden die Landgerichte Illertissen und Roggenburg errichtet. Sie gehörten zum Illerkreis, ab 1817 zum Oberdonaukreis, der 1838 in Schwaben und Neuburg (später nur noch Schwaben) umbenannt wurde. 1842 wurde das Landgericht Neu-Ulm aus Teilen der Landgerichte Günzburg und einer Gemeinde des Landgerichts Illertissen errichtet. 1852 entstand dann noch das Landgericht Babenhausen aus dem gleichnamigen Herrschaftsgericht.

1862 bildeten die drei Landgerichte Illertissen, Roggenburg und Babenhausen das Bezirksamt Illertissen, wobei der Sitz des Landgerichts Roggenburg unter Abgabe einiger Gemeinden an das Bezirksamt Krumbach nach Weißenhorn verlegt wurde. Aus dem Landgericht Neu-Ulm wurde 1862 das gleichnamige Bezirksamt gebildet. 1880 wurden Gebiete im Raum Weißenhorn vom Bezirksamt Illertissen nach Neu-Ulm zugeteilt. Illertissen gab auch einige Orte an die Bezirksämter Krumbach und Memmingen ab. 1891 schied die Stadt Neu-Ulm aus dem Bezirksamt aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt. 1939 wurden die Bezirksämter in Landratsämter bzw. die Bezirke in Landkreise umbenannt. 1940 wurde die Stadt Neu-Ulm in den Landkreis Neu-Ulm eingegliedert, doch wurde dies 1948 wieder rückgängig gemacht.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 wurden der Landkreis Neu-Ulm, der Großteil des Landkreises Illertissen und die kreisfreie Stadt Neu-Ulm zu einem Landkreis zusammengelegt, der zunächst Illerkreis hieß. Die südlichen Gemeinden des Landkreises Illertissen um Babenhausen wurden dem Landkreis Unterallgäu zugeteilt. Am 1. Mai 1973 wurde der Illerkreis wieder in Landkreis Neu-Ulm umbenannt. Die Stadt Neu-Ulm erhielt für den Verlust der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt.

Wappen

Über rotem Schildfuß, darin ein waagrechtes, golden beschlagenes, silbernes Hifthorn, fünfmal schräglinks geteilt von Rot und Silber, überdeckt mit einer aus der Teilungslinie wachsenden schwarz gekleideten und golden gekrönten Mohrin, die eine goldene Bischofsmütze in den Händen hält. Die drei Teile des Wappens stehen für Grafengeschlechter, die im Mittelalter die Gebietsherrschaft über bedeutende Teile des heutigen Kreisgebiets innehatten. Die Mohrin erinnert an die Grafen von Kirchberg. Ihnen unterstanden einige Orte im Illertal. Die roten Schrägbalken stehen für die Grafen von Berg, die im Ostteil des Kreisgebietes (um Pfaffenhofen) herrschten. Das Hifthorn erinnert an die Herren von Neuffen, denen Weißenhorn und Buch unterstanden.

Partnerschaften pflegt der Kreis mit der Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch in Italien und dem Landkreis Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt.

Die Kreisstadt war schon 1853 Endstation der von der Bayerischen Staatsbahn eröffneten Strecke von Augsburg her, die im folgenden Jahr über die Donau hinüber bis Ulm verlängert wurde. Nächster Bahnhof mit ICE-Halt ist Ulm Hauptbahnhof.

Im Jahre 1862 kam die Illertalbahn nach Memmingen hinzu, die von Neu-Ulm über Illertissen und Kellmünz nach Süden führt.

Von ihr zweigten zwei Lokalbahnstrecken der Bayerischen Staatsbahn ab:

  • 1878: Senden – Weißenhorn und 1894: Kellmünz – Babenhausen.

Die Gemeinde Elchingen liegt an der nördlich der Donau 1876 eröffneten Brenzbahn von Ulm nach Aalen.

Von 1897 bis 1945 war Neu-Ulm durch eine elektrische Straßenbahn mit der Nachbarstadt Ulm verbunden.

Die beiden Lokalbahnen wurden sehr früh stillgelegt.

  • 1964: Kellmünz – Weiler – Babenhausen 6 km
  • 1966: Senden – Weißenhorn 10 km

Der Landkreis wird nördlich von der A 8 und westlich von der A 7 eingerahmt. Somit besteht eine gute Autobahnanbindung im ganzen Landkreis.

Während der südliche Landkreis Neu-Ulm eher ländlich strukturiert ist, findet sich im Norden und entlang der Iller bis Illertissen eine Vielzahl von zum Teil international agierenden Unternehmen. Die größten Arbeitgeber des Landkreises sind die Wieland-Werke AG in Vöhringen, die zur Daimler AG gehörende EvoBus GmbH in Neu-Ulm und Bosch Rexroth in Elchingen. Ebenfalls nennenswert ist der Weltmarktführer in Bauschalungen und Gerüsten, die PERI GmbH in Weißenhorn. Durch die Nähe zum Elchinger Kreuz, an dem sich die Autobahnen A7 und A8 kreuzen, ist der Raum Neu-Ulm Zentrum für den Logistik- und Speditionsbereich. Das nach eigener Aussage größte Möbelhaus Europas, Inhofer, befindet sich in Senden/Iller.

Im Zentrum des südlichen Landkreises, Illertissen, sind das Pharmaunternehmen Pfizer und der Spezialchemiehersteller Cognis GmbH die größten Arbeitgeber.

In den letzten Jahren wird zunehmend versucht, das Gastronomie- und Unterkunftsgewerbe zu fördern, das durch die Nähe zu touristischen Anziehungspunkten begünstigt wird (zum Beispiel Legoland Günzburg, Stadt Ulm, Touristenregionen Allgäu und Bodensee).

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Neu-Ulm 54 Gemeinden. Bis zum Jahr 1908 hatte der damals noch Bezirksamt Neu-Ulm genannte Landkreis noch eine Gemeinde mehr. Zu Beginn dieses Jahres wurde Offenhausen in die Stadt Neu-Ulm eingemeindet.

Im Nordosten grenzte der Landkreis an den Landkreis Günzburg, im Südosten an den Landkreis Krumbach, im Süden an den Landkreis Illertissen im Westen und Norden an den baden-württembergischen Landkreis Ulm und im Nordwesten an die kreisfreien Städte Neu-Ulm und Ulm.


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