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Verbandsgemeinde Vordereifel - Informationen Verbandsgemeinde Vordereifel -
Unternehmen Verbandsgemeinde Vordereifel

Die Verbandsgemeinde Vordereifel im Landkreis Mayen-Koblenz liegt in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 27 Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Mayen, die aber selbst der Verbandsgemeinde nicht angehört.

Die Verbandsgemeinde Vordereifel bildet zusammen mit den Verbandsgemeinden Mendig, Pellenz und Brohltal die Vulkanische Osteifel, eine von drei Teilregionen in die sich die Vulkaneifel gliedert.

Optik Streicher Mayen

 

 Kreusch Bestattungen

Verbandsangehörige Gemeinden:
* Acht * Anschau * Arft * Baar * Bermel * Boos * Ditscheid * Ettringen * Hausten * Herresbach * Hirten * Kehrig * Kirchwald * Kottenheim * Langenfeld * Langscheid * Lind * Luxem * Monreal * Münk * Nachtsheim * Reudelsterz * Sankt Johann * Siebenbach * Virneburg * Weiler * Welschenbach

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ACHT

Acht ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Der Ort liegt in der Eifel im Tal des Achterbachs.

Die schriftlich bezeugte Geschichte reicht bis in das Jahr 1110 zurück.

Photo Art 

 

  

Am 23. Juni 2003 erreichte die Gemeinde traurige Berühmtheit als Ort eines schweren Tornados, der glücklicherweise nicht zu Toten führte.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein blauer Wellenbalken, in Rot zwei goldene Hirschstangen, ein goldenes Kreuz einschließend“.

Die Hirschstangen spielen auf den Patron der örtlichen Kapelle St. Hubertus an. Die Ortsgemeinde führt das Wappen seit 1996.

 

ANSCHAU

Anschau ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Zur Gemeinde Anschau gehört außer dem namengebenden Ort auch Mimbach.

Anschau liegt westlich von Monreal und südlich von Virneburg an der Straße von Niederelz nach Nachtsheim.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Blau über Gold geteilt, oben einen silbernen Krummstab mit silbernem, goldgeschäfteten Beil schräg gekreuzt, unten 7 (4:3) zu 2 Balken aneinander gereihte rote Rauten“.

Die Ägidius-Kirche in Anschau ist eine Filialkirche der Pfarrei Nachtsheim.

 

ARFT

Arft ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Ortschaft liegt nordwestlich von Mayen zwischen Laacher See und Nürburgring in der Nähe der Hohe Acht der höchsten Erhebung der Eifel. In Arft entspringt der Arfter Bach, einer der beiden Quellflüsse der Nette. Höchster Punkt ist der Raßberg mit 668 m ü. NN, an dessen Fuße sich ein Skigebiet mit Skilift und 500 m langer Piste befindet.

Außer dem namengebenden Ort gibt es den kleineren Ortsteil Netterhöfe.

Wappen
Amtliche Beschreibung: „In Gold unter vier balkenweise gestellten roten Rauten ein blauer Dreipaß mit Dreiblättern“.
Die vier Rauten deuten auf das Wappen der Grafen von Virneburg hin, der Dreipaß auf die Schutzpatronen der Kapelle.

Arft gehört kirchlich zur katholischen Gemeinde Langenfeld (Eifel). Die Kapelle in Arft ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wurde 1959 erbaut.

Bei Wanderern ist der Dr.-Heinrich-Menke-Park, eines der Naturschutzgebiete des Landkreises Mayen-Koblenz, beliebt. Naturfreunde schätzen seine Wacholderheide, die vom Wacholderwanderweg touristisch erschlossen wird, der auf 15 km Länge durch die benachbarten Wacholderschutzgebiete Heidbüchel, Raßberg, Büschberg, Wolfsberg und Wabelsberg (Nachbargemeinde Langscheid) führt.

Die Europäischen Kommission unterstützt (zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt und Forsten) Maßnahmen des Naturschutzes auf ausgewählten Wacholderheiden der Osteifel. Teile des LIFE-Projektes betreffen die oben genannten Wacholderschutzgebiete.

BAAR

Baar ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Baar liegt in der Nähe des Nürburgrings. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der 652 Meter hohe Reuterberg.

Ortsteile sind Engeln, Freilingen, Niederbaar, Oberbaar, Büchel, Mittelbaar und Wanderath.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten von Gold und Silber durch eine eingebogene rote Spitze, darin fächerförmig sieben goldene Ähren, rechts eine rote Raute, links ein schwebendes rotes Kreuz“.

Im Ortsteil Freilingen wurde nach Blei geschürft. Die Grube Bendisberg lieferte aber nur geringwertige Erze, deren Aufarbeitung aufwändig und teuer war. Der Abbau lohnte daher nur vorübergehend.

Die Pfarrkirche Sankt Valerius steht im Ortsteil Wanderath. Die Kapelle im Ortsteil Oberbaar wurde 1773 erbaut und ist dem Heiligen Donatus geweiht. Die barocke Einrichtung stammt aus der Zeit der Erbauung.

BERMEL

Bermel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. Inhaltsverzeichnis.

Außer dem namengebenden Ort gibt es den Ortsteil Fensterseifen sowie den Wohnplatz Heunenhof. Der Ortsteil Güttgeshof ist seit Jahrzehnten mit dem Dorf zusammengewachsen.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über rotem Schildfuß darin 3 goldene Rauten, in Silber ein blauer, schräglinker Wellenbalken, oben ein grüner zweiblättriger Eichenzweig mit Eichel, unten ein blauer Schlägel mit Meißel gekreuzt“.

In Bermel existiert ein Heimatmuseum.

Im Elztal unterhalb von Bermel befand sich schon in der Römerzeit eine Ansiedlung, deren Grundmauern zurzeit ausgegraben werden. Eine hier gefundene Figur der Göttin Fortuna befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Weitere vorgefundene Raritäten sind im Bermeler Heimatmuseum zu besichtigen.

Der frühere Basaltsteinbruch am Hochbermel (570 m) ist seit Ende der 1970er Jahre stillgelegt und steht inzwischen unter Naturschutz. In den letzten Jahren hat sich im Steinbruch und auf den Halden ein seltenes Biotop gebildet, viele verschiedene Amphibien haben hier und in dem angrenzenden Buchenhochwald ihre Heimat.

BOOS

Boos ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Gemarkung liegt in der von Maaren geprägten Osteifel und umfasst eine Fläche von 10,38 km², hiervon sind 5,02 km² Wald. Im Jahr 2000 wurde das 1,52 km² umfassende Naturschutzgebiet „Booser Maar“ ausgewiesen.

Boos ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Mayen-Koblenz und liegt in der Vulkaneifel, rund fünf Kilometer südöstlich des Nürburgringes. Nordwestlich des Ortes steht seit 2003 der Eifelturm auf dem 557 Meter hohen Schneeberg mit Blick u.a. auf das Booser Doppelmaar.

1238 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich in der Schenkung des Grafen Hermann von Virneburg an das Kloster Himmerod erwähnt. Sie teilte Jahrhunderte lang das Schicksal der Grafschaft. Nach dem Aussterben der Virneburger 1545 kam Boos an die von Manderscheid-Schleiden. Nach deren Aussterben 1593 ergriff Kurtrier die Herrschaft und machte die von den Manderscheidern eingeführte Reformation rückgängig. Nach der Annexion der Eifel durch Frankreich 1794/95 begann eine 20-jährige französische Herrschaft. Danach kam Boos zur preußischen Rheinprovinz. 1857 kam Boos zur Landbürgermeisterei Mayen. Am 15. Mai 1880 wurde ein Teil es Dorfes durch einen Brand zerstört.

Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise amerikanisch besetzt, ist der Ort seit 1947 Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Durch eingeschweifte blaue Spitze, darin zwei verschlungene silberne Ringe, gespalten, vorn in Silber das rote Kurtrierer Kreuz, hinten in Gold eine rote Raute“. Genehmigt durch die Bezirksregierung Koblenz am 18. Januar 1988. Während die Raute an die Grafschaft Virneburg erinnert, weisen die Ringe auf das Kloster Himmerod.

Seit 1799 ist Boos eigene Pfarrei. Die Pfarrkirche St. Bartholomäus wurde nach Plänen von Johann Claudius von Lassaulx 1837–39 errichtet und 1896 erweitert. Seit 1998 gehört die Pfarrei zum neuen Dekanat Mayen-Mendig.

Boos gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Mosel. Mit den Buslinien 334 und 343 der Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft sowie dem Anruf-Nah-Verkehrsdienst (ANDi) besteht wochentags eine Verbindung zu den Bahnhöfen Monreal und Mayen Ost an der Pellenz-Eifel-Bahn Kaisersesch–Andernach.

Durch Boos verläuft die B 410. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Laubach an der A 48.

DITSCHEID

Ditscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Gemeinde liegt 17 km südwestlich von Mayen an der Elz. Rechtsseitig mündet der Kalenborner Bach in die Elz.

Die erste Erwähnung des Ortes als Ditheset erfolgte im Jahre 1186 in einer Besitzurkunde des Stiftes Karden.

1893 trug der Lehrer Steffens folgendes in die Chronik ein: Das Dorf Ditscheid liegt südwestlich ca. 13 km von Mayen auf der linken Seite der Elz etwa 1,5 km von der derselben entfernt. Seine Einwohnerzahl betrug bei der letzten Volkszählung in Jahre 1890: 138. Ditscheid hat gegenwärtig 28 Bürger (hier sind wahrscheinlich Häuser oder Familien gemeint). Die Bewohner beschäftigen sich mit Ackerbau und Viehzucht. Nur ein Handwerker befindet sich hierselbst, nämlich ein Schmied. Ditscheid bildet mit Anschau vom Jahre 1837 bis zum Jahre 1888 einen Schulverband.

Die Kapelle St. Apollonia in der Ortsmitte stammt aus dem Jahr 1850.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter blauem Schildhaupt, darin eine silberne Zange, in Gold 7 (4:3) zu 2 Balken aneinander gereihte rote Rauten“.

Die silberne Zange ist das Attribut der Heiligen Apollonia, der Ortspatronin von Ditscheid. Der untere Schildteil des Wappens enthält das Wappen der Grafen von Virneburg, zu deren Herrschaft der Ort gehörte.

ETTRINGEN

Ettringen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Ettringen liegt am Ostrand der Hohen Eifel rund 3 km (Luftlinie) nordöstlich von Mayen. Es liegt zwischen den Bergen Hochsimmer (587,9 m ü. NN) im West-Nordwesten, Hochstein (562,5 m ü. NN) im Norden und Ettringer Bellerberg (auch: „Ettringer Bellberg“; 427,5 m ü. NN) im Süden.

Auf dem Ettringer Hausberg Hochsimmer steht der Aussichtsturm Hochsimmerturm‎, von dem bei passendem Wetter unter anderem auch der Kölner Dom zu sehen ist. Der Hochstein ist durch die sagenumwobene Hochsteinhöhle bekannt. Der Bellerberg ist wegen seiner Kraterlandschaft sehenswert.

Ettringit, ein Mineral vulkanischen Ursprungs, ist nach seinem Fundort Ettringen benannt.

Geschichte
* Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung bis in die Zeit der Römer und Kelten zurück.
* 1189 wird Ettringen erstmals erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit einem Heinrich von Ethrich (Ettringen), einem der Vögte des Hofs Brodenheim (in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg betreffend einen Vertrag des Abtes Heinrich von St. Pantaleon in Köln mit den Vögten dieses Hofes).
* 1366 wird erstmals urkundlich ein Pfarrer von Ettringen, nämlich Pfarrer Winand, genannt.
* Im Mittelalter war Ettringen eines der 14 Dörfern der Pellenz
* Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Erzbergbau und Steinindustrie (Basaltlava und Tuffstein).

Sehenswürdigkeiten
* Basaltlava-Grubenfelder und Tuffsteingruben an der Landesstraße „L 82“.
* Die Historische Lay, wo vor 200.000 Jahren einer der drei Lavaströme des Vulkans Bellerberg entlang floss, ist in das Vulkanpark-Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz aufgenommen worden. Zu sehen sind bis zu 30 m tiefe Abbaugruben (Lay), Basaltsäulen und alte Elektrokräne (Layenkräne). Die Basaltwände werden von Kletterern (Bergsteigern) genutzt; eine Sektion des Deutschen Alpenvereins betreut das Gelände.
* Aussichtsturm Hochsimmerturm‎ auf dem Hausberg Hochsimmer

HAUSTEN

Hausten ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Hausten liegt in einem Nebental der Nette an der nördlichen Grenze des Landkreises Mayen-Koblenz südlich der B 412 in der Hocheifel, östlich des Nürburgrings und westlich des Laacher Sees. Über ein Drittel der Gemarkung ist Wald (ca. 126 Hektar).

Zu Hausten gehört auch der Ortsteil Morswiesen.

Hausten wird erstmals 1425 erwähnt, als Reinhard Snitz von Kempenich die Hälfte des Zehnten zu Huysteden zu Lehen besaß. Morswiesen ist 1376 als Morshusin und 1404 als Moirswesen belegt.

Wappen
Blasonierung: „In Gold ein schräglinker blauer Wellenbalken, oben ein schwebendes rotes Kreuz, unten ein fünfspeichiges rotes Mühlrad, links darüber zwei grüne Ähren, die linke abgewinkelt“.

Hausten besitzt eine kürzlich renovierte Kapelle (St. Anna) und gehört zur Pfarrei Sankt Barbara in Weibern.

HEERESBACH

Herresbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Zu Herresbach gehören die Ortsteile Döttingen, Döttinger Höhe und Eschbach.

Auf der Gemarkung der Gemeinde verläuft vom Schwalbenschwanz bis zur Döttinger Höhe ein Teil des Nürburgrings.

Im Jahr 1550 kam Herresbach zu den Waldbott von Bassenheim, bei denen es bis zum Ende des Alten Reiches blieb. Zur Herrschaft gehörten die Dörfer Herresbach, Siebenbach, Döttingen, Eschbach und Gammelsheim. In Döttingen befand sich ein Hofgericht. In der Franzosenzeit kamen die Orte zur Mairie Virneburg.

Wappen
Blasonierung: „Von Gold über Blau geteilt, oben ein wachsender schwarzer rot bewehrter Adler, unten 3 goldene Ähren“.

Das Wappen wird seit 1991 geführt. Während der Adler auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Gebiet der Reichsritter Waldbott von Bassenheim verweist, sollen die Ähren die drei Teilorte Herresbach, Döttingen und Eschbach symbolisieren.

Die katholische Kapelle in Herresbach wurde 1843 im Stil von Johann Claudius von Lassaulx erbaut und ist dem Apostel Matthias und den Schutzengeln geweiht; die Döttinger Kapelle von 1867 dem hl. Valentin und der hl. Lüfthildis.

Der Planungsverband „Gewerbepark am Nürburgring“ wird von den Verbandsgemeinden Vordereifel, Kelberg und Adenau und den Ortsgemeinden Herresbach, Meuspath und Drees getragen.

HIRTEN

Hirten ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Der Ort liegt westlich von Mayen an der B 258 (Koblenz - Aachen)in der zentralen östlichen Hocheifel etwa 460 m über NN, der Ortsteil Kreuznick etwa 480 über NN.

Hirten wird 936 als Herdiga erstmals urkundlich erwähnt.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter blauem Schildhaupt mit silberner Zange, von Silber über Blau schräg links geteilt, oben ein rotes lateinisches Kreuz, unten eine goldene Hirtenschaufel mit Fanghaken“.

Dorfmittelpunkt von Hirten ist die Apollonia-Kapelle.

Beide Orte sind heute nicht mehr landwirtschaftlich geprägt, sondern auf Mayen hin orientierte Pendlergemeinden.

KEHRIG

Kehrig ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Gemeinde liegt in der Eifel in unmittelbarer Nähe der A 48, die dort auf einer 350 Meter langen und 110 Meter hohen Brücke das Elzbachtal überquert.

Kehrig wird um das Jahr 1100 erstmals urkundlich als Kirriche erwähnt. Das Stift Ravengiersburg tauschte etwa 1103 nach einer zu Beginn des 13. Jahrhunderts gefälschten Urkunde mit dem Mainzer Stephans-Stift ein Gut in Kirricha. 1138 ist Besitz der Abtei St. Thomas in Andernach in Kehrig nachweisbar.

Die St. Castor geweihte Pfarrkirche von Kehrig und der Zehnt gehörten bis 1802 dem Kastorstift in Karden. 1656 besaß die Kirche von Kehrig, die nach de Lorenzi aus dem 13./14. Jahrhundert gestammt haben soll, drei Altäre. Der Hauptaltar war Kastor, die Nebenaltäre, Maria und Petrus geweiht.

Die heutige Pfarrkirche, die 1869–1872 von dem Düsseldorfer Architekten Pickel errichtet wurde, ist St. Kastor und St. Katharina geweiht. Am Ortsausgang lag ferner eine Wolfgangskapelle. Eine weitere ehemals Lucia geweihte Kapelle war die sog. Mädburgkapelle. Diese angeblich von der Familie von Monreal gestiftete Kirche soll 1350 schon lange der Muttergottes geweiht gewesen sein. Ritter Heinrich Muhl von der Neuerburg versah die Kapelle damals mit einer Pfründe (Benefizium). Das Vorschlagsrecht für den Kaplan ging nach Heinrichs Tod an das Stift Karden. Im 18. Jahrhundert nutzte eine Eremitage die Kapelle. Die Anlage war 1887 nicht mehr vorhanden. Die Kapelle ist heute Ruine.

Amtliche Beschreibung: „Im durch eingeschweifte silberne Spitze gespaltenen Schild, vorn in Blau eine goldene Ähre, hinten in Blau ein silberner Schieferhammer mit schwarzem Griff, unten ein schwarzes Rad“.

In der Nähe des in Kehrig entspringenden Klosterbachs umfließt die Elz ein etwa zwanzig Meter hohes Plateau, auf dem die Klosterruine Mädburg liegt. Im Ort selber und in der näheren Umgebung des Ortes sind viele Wegekreuze aufgestellt die zum Teil sehr kunstvoll gestaltet sind und von Familien, Vereinen und Einzelpersonen gestiftet sind und an bestimmte Personen oder Geschehnisse aus dem Dorfgeschehen erinnern sollen.

KIRCHWALD

Kirchwald ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Kirchwald liegt 8 km nordwestlich von Mayen in der Eifel. Die Gemeinde entstand 1969 durch den Zusammenschluss der beiden unmittelbar aneinander grenzenden Orte Kirchesch und Waldesch.

Die älteste urkundliche Erwähnung von Kirchesch stammt vom 10. Dezember 1136. Ein weiteres Mal kommt der Name in einer Urkunde vom 25. November 1238 vor. Im Jahre 1366 kaufen die Grafen von Eltz Kirchesch von der Abtei Steinfeld. Am 21. Januar 1472 kauft die Herrschaft Breitbach-Bürresheim Waldesch von der Herrschaft Olbrück.

Um 1700 wird ein Schulhaus in Kirchesch errichtet, ab 1713 sind dort Lehrpersonen nachweisbar. Das alte Schulhaus wird 1826 durch einen Neubau ersetzt. Das heutige Kirchescher Schulhaus wird 1936/37 errichtet.

In Waldesch wird 1894 wird ein neues Schulhaus errichtet.

Zwischen Kirschesch und Waldesch wird 1909 eine Wasserleitung gebaut.

Die im Jahr 1935 fertiggestellte Höhenstraße Bürresheim-Kirchesch wird von 1936 - 1937 bis zur Hohen Acht fortgeführt.

Am 7. Juni 1969 wurde die Gemeinde Kirchwald aus den beiden aufgelösten Gemeinden Kirchesch (493 Einwohner) und Waldesch (292 Einwohner) neu gegründet.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Schild von Rot und Silber schräg geteilt, vorne ein goldener, wachsender Löwe nach links, hinten ein roter Drache“.

In Kirchesch wurde 1844 eine erste Gaststätte erbaut, heute Gasthaus Döbber. Feuersbrünste suchen Kirchesch (1846) und Waldesch (1874) heim. Am 23. Juni 1882 erhält Wilhelm Schäfer aus Waldesch eine Schankerlaubnis.

Der Junggesellenverein Waldesch entsteht 1890, die Freiwilligen Feuerwehren Kirchesch und Waldesch werden 1897 gegründet.

KOTTENHEIM

Kottenheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Optik Streicher Mayen  

Kottenheim liegt in der oberen (westlichen) Pellenz, etwa 4 Kilometer nordöstlich von Mayen auf der Verkehrsachse Mayen-Andernach und besitzt bemerkenswerte Basaltgrubenfelder, die zu einem Naherholungsgebiet ausgestaltet wurden. Zahlreiche Häuser, Vorgärten und öffentliche Plätze im Ort sind durch Basaltskulpturen ausgeschmückt. Merkwürdigerweise gehört Kottenheim der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die überwiegend die Fläche der Vordereifel westlich von Mayen abdeckt, obwohl die Gemeinde von Charakter, soziologischer und infrastruktureller Ausprägung eher der Pellenz nahe steht.

Galerie L. Hentrich

Nicht zuletzt aufgrund der für die Verbandsgemeinde vergleichsweise hohen Einwohnerzahl und der eher industriellen Wirtschaftsstruktur stellt Kottenheim ein politisch starkes Gewicht in der Verbandsgemeinde dar und stellte bis 2008 mehrere Legislaturperioden lang den Verbandsgemeindebürgermeister. Als bemerkenswerte Besonderheit kann auch die weithin bekannte Leistung des Karnevalsvereins genannt werden. Kottenheim erscheint damit als Hochburg des regionalen rheinischen Karnevals.

Der Name Kottenheim rührt möglicherweise von einem römischen Landgutbesitzer namens Cutius oder aber vom Volksstamm der Kotten her.

Erstmals wurde Kottenheim im Jahre 1008 gleich in zwei Urkunden erwähnt (Cutinheim, Cuttenheim). Im Jahr 1008 schenkte Erzbischof Magingaud der St. Martinskirche in Münstermaifeld Wingerte zu 13 Fuder Wein in Kottenheim. Ebenfalls aus diesem Jahr stammt die Mitteilung, dass Juta von Monreal in Kottenheim Wein kaufte. 1733 wurde eine namentliche Aufzeichnung der Weinbergbesitzer mit der Anzahl der Weinstöcke erstellt. Es gab 105 Personen, die - wohl nur im Nebenberuf - Weinbau betrieben. Die letzte Erwähnung des Weinanbaus in Kottenheim stammt von 1794, als Graf Metternich aus seinem Anteil am Zehnten zwei Fuder Wein bezog. Auch heute zeugen Flurnamen (Wingert) noch vom Weinanbau.

Im frühen Mittelalter hat das Dorf möglicherweise aus zwei getrennten ursprünglich fränkischen Siedlungen beiderseits eines Hügelrückens bestanden, auf dem die Einwohner gemeinsam eine Kirche bauten und damit das Dorf als solches schufen. Noch bis etwa 1990 wurden in den beiden Teilen (genannt Kottenheim-Dorf und Kottenheim-Stadt) gemeinsam, aber auch für sich zwei getrennte Kirmesfeiern (St. Nikolaus und St. Antonius) und zwei gleichzeitige aber örtlich verschiedene St.-Martins-Feuer ausgerichtet.

Im Mittelalter besaß eine ritterliche Adelsfamilie einen Hof in Kottenheim. Das Wappen dieser Adelsfamilie stellt noch heute das Wappen der Ortsgemeinde dar. Die Beschreibung dieses Wappens lautet: 'Ein Quergeteilter Wappenschild, oben weiß, unten schwarz, belegt mit einem goldenen Lilienstabkreuz mit acht Stäben. Die Wappenzier besteht aus einem Helm und einem sich nach rechts wendenden, wachsenden Schwan mit einem schwarzen und einem weißen Flügel. Die erste Urkunde, die mit diesem Wappen besiegelt wurde, stammt von Lantzlot von Kottenheim, der erstmals 1394 erwähnt wurde und 1448 starb.

Ein weiterer bedeutender Nachkomme dieses Adelsgeschlechtes war der Junker Konrad Schilling von Lahnstein, dessen Mutter Margarethe von Kottenheim war. Junker Konrad schenkte den Kottenheimer Bürgern seine anliegenden Waldbesitzungen, weswegen er bis heute in gutem Ansehen der Gemeinde steht. Seine erstaunlich gut erhaltene Grabplatte aus dem Jahr 1539, die sein Bildnis zeigt, ist heute in die Wand der Pfarrkirche St. Nikolaus eingelassen. Ein Standbild auf einem Brunnensockel am Ende der Junker-Schilling-Straße im Ortskern sowie eine in einen großen Basaltfindling eingravierte und gefärbte Abbildung im Kottenheimer Wald (Naherholungsgebiet "Auf der Birk") zeigen ebenfalls den Junker und erklären die Schenkung des Waldes.

Am 29. Mai 1880 wurde die Bahnstrecke Niedermendig – Mayen - Ost offiziell eröffnet. Um einen Bahnhof zu erhalten, musste die Gemeinde neben einem Betrag von 1500 Mark an die Aktionäre auch die zum Bahnbau benötigen Flächen im Wald unentgeltlich abgeben.

Seit 1952 wird in Kottenheim regelmäßig das Kröbbelchesfest gefeiert.

Kleine Geschichte der Not und Plagen
Das Leben im 17. und 18. Jahrhundert, teilweise auch das 19. Jahrhundert, war häufig durch Not und Plagen gekennzeichnet (frühere schriftliche Quellen liegen nicht vor). Zwar soll Kottenheim vom Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) kriegerisch wenig in Mitleidenschaft gezogen worden sein, aber die allgemeine Teuerung hatte auch ihre Auswirkungen. Nachfolgend eine (nicht abschließende) Auflistung der Not und Plagen aus den schriftlich überlieferten Quellen, die einen Einblick gibt über das Leben in dieser Zeit in Kottenheim. Die Auflistung dürfte für alle Eifeldörfer ähnlich sein. Die Auswirkungen auf den Alltag lassen sich nur erahnen.
* 1673 sind französische Soldaten in das trierische Gebiet einmarschiert. Aus Rache für die Nichteinnahme von Mayen wird die Umgebung ausgeplündert.
* 1688 waren wieder französische Soldaten im Land und legten „stark belastete Contributionen“ auf. Es gab kaum eine Familie im Dorf, die nicht verschuldet war.
Der Österreichische Erbfolgekrieg (1740 bis 1748) wütet in Europa. Davon ist auch wieder Kottenheim betroffen:
* 1743 muss Bürgermeister May eine Schuld von 100 Reichstaler aufnehmen, um französische „fourage“ bezahlen zu können.
* 1748 muss die Gemeinde 15 Reichstaler „zu den österreichischen Fuhren nach Aachen“ bezahlen (in Aachen finden 1748 die Friedensverhandlungen statt).
Auch der Siebenjährige Krieg (1756 bis 1763) hatte Auswirkungen auf Kottenheim, obwohl die Kampfhandlungen ganz woanders stattfanden. Die durchziehenden französischen Truppen verlangten von der Gemeinde Geld und Sachgüter:
* 1761 musste die Gemeinde 8 Reichstaler Schulden aufnehmen, um „französische Sanktionen nach Limburg" zu zahlen
* 1762 war Kottenheim verpflichtet, „Gäul“ (Pferde) nach Gießen zu bringen. Im selben Jahr müssen noch mal 20 Reichstaler Schulden aufgenommen werden, um Mehlsäcke nach Gießen zu liefern.
* 1764: obwohl der Krieg zu Ende ist, muss Kottenheim noch mal 100 Reichstaler „fouragegelder“ an die Franzosen zahlen. Dieselbe Zahlung ist auch 1767 fällig.
Die Schulden lasten natürlich stark auf der Gemeinde und den Einwohnern. Die nächsten Jahrzehnte sind geprägt von dieser Schuldenlast. Bis 1776 muss der Bürgermeister 77 Bittgänge machen, um „ambtsunkösten“ bezahlen zu kommen. 1780 kann die Miete für das Schulhaus nicht mehr bezahlt werden.
* 1785 vermerkt ein erzbischöflicher Fragebogen zu Kottenheim: „Schier alles arme Leute. 1400 Rchsthr. Schulden, kein Land, kaum das nötige Brandholz.“
* 1816 tritt eine Hungersnot auf, die bis 1817 anhält
* 1842 wird eine Teuerung durch „Mißwachs“ und Mäuseplage gemeldet, die bis Sommer 1843 anhält
* 1845 und 1846 ebenfalls „Mißwachs“. Zum erstem Mal tritt eine unbekannte Kartoffelkrankheit auf.
* 1849 strenge Kälte, die bis Ostern anhielt und zu einer starken „Wolfsplage“ führte.
* 1849 schwere Cholera in Mayen, wovon auch Kottenheim betroffen sein dürfte
* 1866 wieder Cholera in Mayen mit 256 Toten in drei Monaten. In Kottenheim sterben „zwei Prozent der etwa 1200 Einwohner“.
„Wolfsplagen“ wurden häufig aus der Eifel gemeldet. Gerade in strengen Wintern konnten Wölfe auch für Menschen gefährlich werden. In Trier gab es bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts Prozessionen gegen die Wolfsgefahr. Der letzte Wolf in Kottenheim soll „Auf dem Hufnagel“ abgeschossen worden sein (Jahreszahl unbekannt). Die Flurbezeichnung „Auf der Wolfskaul“ in der Hausener Straße, die erstmals 1528 („uff der Wolffkulen“) auftaucht, erinnert noch heute daran.

Besonderes
* Alle zwei Jahre (mit gerader Jahreszahl) findet in Kottenheim (in der Regel am letzten Wochenende im August) das Kröbbelchesfest statt, ein Fest zu Ehren der zu Kartoffelpuffern (=Kröbbelche) verarbeiteten Erdfrucht. Neben den Kröbbelche, die in der Regel mit Apfelmus oder mit Brot gegessen werden, kann auch der sog. Döppekooche (=Topfkuchen, eine Art Auflauf aus geriebenen Kartoffeln) zu den typischen Gerichten dieses Ortes gerechnet werden. Die Kartoffel war zu der Zeit, als die Kottenheimer noch fast alle im Basaltabbau tätig waren, das preiswerte Grundnahrungsmittel der Bevölkerung. Neben einem einer Kirmes ähnlichen Festplatz ist dabei der thematisch ausgestaltete Festzug sehenswert.
* Des Weiteren findet jedes Jahr das vom Junggesellenverein traditionell ausgerichtete Junggesellenfest statt. Mit jährlich über 3000 Besuchern ist die Veranstaltung eine feste Größe in den Terminkalendern anderer Junggesellenvereine. Das Junggesellenfest findete jedes Jahr am Fronleichnamswochenende statt.

LANGENFELD

Langenfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Langenfeld wurde erstmals 1052 urkundlich erwähnt.

Die ursprüngliche Pfarrkirche ist die heutige Friedhofskirche. Die ältesten Teile des Turms datieren um 1400. Die heutige Langenfelder Pfarrkirche ist dem Heiligen Quirinus geweiht und wurde 1899 erbaut. Sie wird wegen ihrer Größe auch „Eifel-Dom“ genannt.

Im Ortsteil Sankt Jost im Nitztal steht eine dem Heiligen Jodokus geweihte spätgotische Wallfahrtskapelle. Wallfahrten finden jährlich an den beiden letzten September- und ersten Oktoberwochenenden statt.

Wappen
Amtliche Beschreibung: „Gespalten von Blau und Silber. rechts neun silberne Kugeln in zwei senkrechten Reihen (4 : 5), links rotes Balkenkreuz“.

In der Nähe der Wallfahrtskapelle befindet sich der Eingang zum Tiefen Stollen der Grube Bendisberg. Dort wurden im 19. Jahrhundert Kupfer- und Bleierze abgebaut. Die Grube war mit längeren Unterbrechungen bis 1957 in Betrieb. Die Grube ist in gutem Zustand und für Besucher geöffnet.

LANGSCHEID

Langscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. Langscheid ist eine staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde.

Langscheid liegt in der Vordereifel nordwestlich von Mayen zwischen Laacher See und Nürburgring.

Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „Schild von Silber über Rot geteilt, oben ein rotes Balkenkreuz, unten eine silberne Lilie“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der Ort wurde mehrfach bei dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ ausgezeichnet.

Langscheid gehört kirchlich zur katholischen Gemeinde Langenfeld (Eifel). Die Kapelle St. Lazarus wurde 1847 erbaut.

Ein beliebtes Wanderziel ist die Wacholderheide. Sie wird von einem Wacholderwanderweg erschlossen, der 15 km durch die Wacholderschutzgebiete Heidbüchel, Raßberg, Menke Park, Wabelsberg, Wolfsberg und Büschberg führt.

LIND

Lind ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz, sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. Lind ist eine der kleinsten Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde.

Der Ort liegt in der Vordereifel auf etwa 500 m über NN an der B 410 bei Nachtsheim nordöstlich von Boos in der vulkanischen Osteifel.

Wappen
Blasonierung: „In Rot über einem goldenen Rad mit acht Lindenblattspeichen drei silberne Lilien“.

In Lind gibt es eine katholische Josefskapelle (Filialkirche von Boos, Seelsorgeeinheit Nachtsheim).

LUXEM

Luxem ist eine Ortsgemeinde etwa 10 Kilometer westlich von Mayen im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. Im Mittelalter hieß sie Luxheim. Aus einem Aussiedlergehöft entstand die heute größere benachbarte Gemeinde Weiler (bei Mayen). Im Mittelalter war das Nachbardorf Weiler Niederluxem.

Luxem wurde im Jahre 1320 erstmalig erwähnt. Funde aus der Römerzeit lassen auf eine Besiedlung in der Antike schließen. Henno von Bürresheim, genannt von Daun, übertrug einen Hof in dem als Lucxheim genannten Ort Erzbischof Balduin von Trier als Burglehen.

Die Ortsbezeichnung Lucsheim entstammt möglicherweise dem lateinischen und bedeutet Licht. Andere Quellen berichten von einer Teilungsurkunde von 1229 und einer Urkunde aus dem Jahre 1336, in der Ruprecht Graf zu Virneburg sich die benachbarten Besitztümer, u. a. auch Luxem angeeignet. In diesem Jahr verkauft Graf Robert die Burg zu Virneburg für 2200 Florentiner Gulden an Erzbischof Balduin.

Die erste Kapelle entstand im Jahre 1686. Im Inneren der Kapelle befinden sich eine Madonnenfigur mit Kind aus dem frühen 19. Jahrhundert und barocke Holzfiguren von Johannes dem Täufer und dem heiligen Rochus. Bereits 1883 konnte eine kleine Orgel installiert werden, was nicht zuletzt dem Nachtsheimer Pfarrer Conrady zu verdanken war. Die Orgel kostete damals schon den stolzen Preis von 495 Mark. Die alte Kapelle war so baufällig, dass in der Nacht zum 24. März 1966 eine Seitenwand einstürzte, in den nächsten Tagen dann weitere Teile. Glücklicherweise war der kostbare Barockaltar bereits früher abgebaut und in Sicherheit gebracht worden. In der neu errichteten Kapelle wurde der Altar wieder aufgestellt, die Fenster und Türen sowie Teile des Kirchengestühls der alten Kapelle verwendet.

Nachdem im Jahre 1840 die erste Schule im Ort entstand, gründete die Gemeinde im Jahr 1842 ihren eigenen Schulverband. Im Jahr 1885 hatte sich der damalige Lehrer Peter Stein die Mühe gemacht, eine kleine Dorfchronik zu erstellen. Sein Gehalt betrug 60 Taler oder 181 Mark jährlich. Der erste Lehrer in Luxem war sein Vater Jakob Stein, der aus einer Mühle bei Urmersbach stammte.

Im Jahr 1860 wurde eine provisorische Wasserleitung gelegt, die mit dem Wasser aus den in den Kellern eingelassenen Brunnen gespeist wurde. Die eigentliche Wasserleitung wurde durch Erschließung einer Quelle im Frauenborn 1895/96 gelegt. Gleichzeitig errichtete die Gemeinde einen Brandteich in der Nähe der Schule. Im Spritzenhaus, in das manchmal auch lichtscheues Gesindel eingesperrt wurde, stand zur Brandbekämpfung eine Feuerspritze.

Viele Einwohner verließen in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat um ihr Glück in Amerika oder Kanada zu suchen.

Wappen
Blasonierung: „Geteilt von Gold über Blau. Oben balkenweise sieben (4:3) rote Rauten, unten zwei gekreuzte silberne Pilgerstäbe.“

Luxem verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus, wo u. a. jedes Jahr Ende Juni das Dorffest stattfindet. Ausgerichtet wird das Dorffest von der Schützenkapelle Luxem 1965, dem Musikverein innerhalb des größten Vereins im Dorf, der St. Seb. Schützenbruderschaft 1938 e.V.. Daneben gibt es noch den Junggesellenverein (Neugründung 2003), den Möhnenverein, eine Gymnastikgruppe und den Sportverein SV Weiler/Luxem, der im Jahre 2005 sein 75-jähriges Jubiläum feiern konnte. Jedes dritte Wochenende im Juli findet die Kirmes und gleichzeitig auch das Junggesellenfest statt.

MONREAL

Monreal ist eine Ortsgemeinde im Tal der Elz im Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz), oberhalb welcher die Ruinen der Löwen- und Philippsburg liegen. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die ältesten erhaltenen Siedlungsspuren in Monreal stammen aus vorchristlicher Zeit. Urkundlich erstmals erwähnt wird es 1193 als „Cunisberch“ (Königsberg). Anfang des 13. Jahrhunderts weiteten die Grafen von Virneburg ihren Einflussbereich auf die kleine Siedlung aus. Der Mode der Zeit entsprechend verwendeten sie von nun an den französischen Namen „Monroial“ (= Königsberg). Später wurde daraus der heutige Name "Monreal". Hermann III. von Virneburg begann um 1220 mit dem Bau der großen Burg, obwohl er weder die nötigen Genehmigungen noch die Rechte über den Grund und Boden besaß. Dieser gehörte zur Grundherrschaft Mertloch des Trierer Erzbischofs, dessen hiesiger Verwalter in weltlichen Dingen Hermanns Bruder Philipp von Virneburg war. Hermann sah sich zu diesem drastischen Schritt gezwungen, um seine Grafendynastie machtpolitisch voranzubringen. Sein Stammsitz, die Virneburg, lag zu weit abseits der wirtschaftlichen Zentren. Der Flecken Monreal jedoch grenzte direkt an das Mittelrheinische Becken. Dort lagen die landwirtschaftlichen Gunstgebiete und vor allem die vulkanischen Gesteinsvorkommen. Die Virneburger wollten davon ihr Stück abhaben. Tatsächlich ging Hermanns Kalkül auf: Er durfte seine Burg behalten und wurde noch im ersten Drittel des 13. Jahrhundert vom Pfalzgrafen bei Rhein mit dem gesamten Hochgerichtsbezirk der kleinen Pellenz belehnt. Ihrem Ort Monreal waren die Virneburger auch weiterhin wohlgesinnt. Bereits 1306 erwirkten sie die Verleihung der Stadtrechte und Marktrechte. Jeden Montag durfte in Monreal ein Wochenmarkt abgehalten werden. Monreal gehörte zum Gebiet des Erzbistums Trier, die Virneburger Grafen aber unterhielten beste Beziehungen zum Erzbistum Köln. Dies führte zu häufigen Konflikten zwischen den Monrealern und Trier. 1545 starb das Grafengeschlecht von Virneburg aus; Trier zog das Lehen Monreal an sich und setzte eigene Amtmänner auf die Burg.

Der Ort mit seinen beiden Burgen - der Löwen- und Philippsburg - wurde 1632 von schwedischen und 1689 von französischen Truppen zerstört.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie, gestützt auf die Wolle der großen Schafherden der Eifel. Prächtige Bauten zeugen vom einstigen Wohlstand.

n der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fiel die Tuchherstellung der starken internationalen Konkurrenz zum Opfer. Für den Ort war dies fatal; Monreal verarmte. Erst in den 1930er Jahren erholte sich Monreal. Damals begann man, den Reiz der romantischen Eifel zu schätzen. Heute noch zeugen viele Fachwerk- und Bruchsteinhäuser vom einstigen Wohlstand der Monrealer Tuchmacher. Ein Zeugnis spätgotischer Steinmetzkunst findet sich auf der mittleren Elzbrücke in Monreal: das Löwendenkmal. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts stand es zunächst vor den Toren der großen Burg. Wegen der vier Löwen, die die Zufahrt zur Burg „bewachten“, nannte man die große Burg später auch „Löwenburg“.

Rund um die historischen Zeugnisse wird in Monreal versucht, die Geschichte des Ortes auch den zahlreichen Besuchern näherzubringen. Im Jahr 2003/2004 wurden daher an vielen historischen Gebäude Hinweistafeln mit Informationen zur Geschichte und Nutzung der Gebäude angebracht.

1988 wurde Monreal Ziel einer Aktion des Satiremagazins Titanic, deren Redakteure sich als Team einer Produktionsfirma ausgaben. Sie gaben vor, auf der Suche nach dem Drehort für eine große Serie des ZDF zu sein. Ohne irgendeinen Beleg oder besondere Anstrengung gelang es den Satirikern, den Bürgermeister und mehrere Amtsträger zu einer völligen Neugestaltung des Ortes zu überreden - einschließlich des Abrisses einer Telefonzelle, der Rodung eines ganzen Hügels sowie der Verstellung der Löwenburg durch eine Fabrikfassade.

Die Gemeinde Monreal nahm mehrmals am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil:
* Kreissieger in der Sonderklasse: 1979, 1990, 1998, 1999, 2003;
* Landessieger in der Sonderklasse: 1990 u. 2003
* Bundessieger im 21. Bundeswettbewerb: 2004

MÜNK

Münk ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Münk liegt westlich von Mayen in der Vulkaneifel. Ein beträchtlicher Teil der Ortsgemarkung besteht aus Wald in Gemeindeeigentum. Im Nachbarort Boos wird das Doppelmaar zur Touristenattraktion ausgebaut. Man erreicht Münk entweder von Ditscheid oder indem man zwischen Boos und Nachtsheim von der B 410 abbiegt.

Über die Markung fließen zwei kleine Bäche, die beide in die Elz münden: der Mimbach und der Eschbach.

Münk wird 1347 als Munkebach in einem Lehensrevers des Gerhard von Ditscheid gegenüber Philipp und Theoderich von Virneburg erstmals erwähnt. Weitere Namensformen: 1583 Monnike, 1724 Munich, 1780 Münung. Der Ort teilte die Schicksale der Grafschaft Virneburg im Alten Reich (bis 1794): Nach dem Aussterben der Grafen von Virneburg kam er an die Grafen von Manderscheid-Schleiden und 1593 von diesen an die Grafen von Löwenstein-Wertheim.

1583 zählte ein Bericht in Münk 25 Untertanen, 1623 waren es 25 Familien. Weitere Einwohnerzahlen: 1828 158, 1925 167, 1936 192, 1951 207, 1990 264.

1808 bestand die Gemarkung des damals zur Mairie Virneburg gehörigen Orts aus 88 Hektar Ackerland, 12 Hektar Wiesen und 131 Hektar Waldungen.

Am 5. Juli 1922 verwüstete ein Wirbelsturm den Ort. Kaum ein Haus blieb unbeschädigt.

Wappen
Die Amtliche Beschreibung lautet: „Unter goldenem Schildhaupt mit 3 roten Rauten balkenweise, in Blau 2 silberne Hirschstangen, dazwischen ein goldenes lateinisches Kreuz“.

Während die Rauten des oberen Teils auf die Grafschaft Virneburg Bezug nehmen, verweist der untere Teil auf den Kapellenpatron St. Hubertus.

Das seit 1996 geführte Wappen wurde von dem Heraldiker Karl Becke entworfen.

Hubertuskapelle
1758 wurde eine kleine Kapelle zu Ehren des St. Hubertus erbaut. Von einem Vorgängerbau, aus dem die 1942 abtransportierte Glocke von 1748 stammte, ist nichts Näheres bekannt. Der mit der Jahreszahl 1888 bezeichnete Neubau wurde am 15. November 1887 eingeweiht. Pfarrort war fast immer Nachtsheim.

Dorfgemeinschaft
Die Zusammenarbeit im Gemeinderat des Dorfes sei äußerst gut, das Vereinsleben rege. Der größte Verein ist die 1956 gegründete Hubertus-Schützenbruderschaft mit ca. 60 Mitgliedern. Sie richtet das Schützenfest am 2. Sonntag im Juli und im Herbst das Dorffest in der Schützenhalle - für den Bürgermeister ein „Schmuckstück“ - aus. Die Kirmes am 1. Maisonntag wird dagegen derzeit vom Junggesellenverein betreut. Aktiv sind aber auch die Freiwillige Feuerwehr und die Möhnen.

Früher standen am Ortsrand rund um das Dorf sieben Holzkreuze, zu denen man sich begab, um bei einer schweren Krankheit für den Kranken zu beten. 2004 wurden von der Dorfgemeinschaft die Kreuze wieder errichtet, damit dieser Brauch nicht in Vergessenheit gerate.

Wirtschaft
Für den seit 1994 amtierenden Ortsbürgermeister Ferdinand Retterath ist Münk 2005 eine „gesunde Wohngemeinde“ mit der Hoffnung auf weitgehende Schuldenfreiheit, wenn die Kredite für das Dorfgemeinschaftshaus abbezahlt sind. Das früher rein landwirtschaftlich geprägte Dorf hat sich - wie viele andere Orte im Umkreis - zur Pendlergemeinde entwickelt. Viele arbeiten in Mayen, der Bürgermeister selber fährt nach Koblenz zur Arbeit. Derzeit gibt es nur noch zwei Nebenerwerbslandwirte mit Viehwirtschaft. Durchaus nicht untypisch für die Umgebung ist die landwirtschaftliche Nutzfläche an zwei bis drei Großlandwirte verpachtet, die in rund 15 Gemeinden Land bewirtschaften. Früher pendelten viele Einwohner, die im Straßenbau beschäftigt waren, nach Köln oder Bonn. Hauptarbeitgeber war zeitweise die ortsansässige Werkzeugfabrik Elora (Hauptsitz in Remscheid), gegründet ca. 1957/58. Zu nennen ist außerdem die Aufzucht von Weihnachtsbäumen (Tannen) auf eigenen Grundstücken, die einige Bürger betreiben (ähnlich wie z.B. in Boos).

NACHTSHEIM

Nachtsheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. In der Verbandsgemeinde zählt Nachtsheim zu den ältesten Orten. Von den Einwohnern Nachtsheims und der Umgebung wird es als Noahshem bezeichnet.

Nachtsheim liegt in der Vulkaneifel.

Die durchschnittliche Höhe liegt bei 490 m über NN. Der höchste außerörtliche Punkt liegt auf etwa 506 m, der niedrigste auf etwa 390 m über NN. Auf dem höchsten Punkt wird jedes Jahr das Martinsfeuer veranstaltet. Innerörtlich liegen der höchste bei 494 m und der niedrigste Punkt auf 469 m über NN. Die Höhe fällt von Nordosten in Richtung Westen ab.

Um Nachtsheim gibt es hauptsächlich Weiden und Wiesen, Richtung Münk und Anschau große Wälder, durch die der Mimbach fließt, das einzige Fließgewässer im Gemeindegebiet von Nachtsheim. Der Ort breitet sich auf der Gesamtfläche der Gemeinde von 7,21 km² mit etwas weniger als 1 km² aus.

Anschau, Boos, Ditscheid, Hirten, Lind, Luxem, Münk, Nitz und Virneburg sind die neun angrenzenden Nachbarorte Nachtsheims. Im Umkreis von 20 km liegen die Städte Mayen, Daun und Adenau. Koblenz liegt etwa 50 km entfernt.

Nachtsheim befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 8,9 °C, bei einer mittleren Niederschlagsmenge von 628 mm. Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit durchschnittlich 17,3 bis 19,1 °C und die kältesten sind die Monate Dezember, Januar und Februar mit -0,3 bis 1,1 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 70 bis 78 mm, der geringste von Februar bis April mit 32 bis 40 mm im Mittel.

Erste Belege bis 10. Jahrhundert
Die Geschichte von Nachtsheim beginnt vor mehr als 1000 Jahren. Bereits zur Zeit des Trierer Erzbischofes Hetti (814–847) verfügte Nachtsheim über eine Pfarrkirche. Als Folge der hochmittelalterlichen Rodungsperiode der Waldgebiete westlich von Mayen entstanden im Rahmen der Besiedlung Dörfer, der neue Lebensraum füllte sich mit Menschen. In diesem Raum entstand zwischen Elz und der Hohen Acht als erste Pfarrei Nachtsheim. Die sogenannte Pfarrtermination des Trierer Erzbischofs Ruotbert (931–956) für die Kirche von Nachtsheim gilt als frühester schriftlicher Beleg für die Besiedlung dieses Raumes.

11. bis 16. Jahrhundert
Die Urkunde wurde zunächst fälschlicherweise auf die Zeit um das Jahr 950 datiert. Als Fälschung entlarvt, wird sie von der Forschung als Dokument des ausgehenden 11. Jahrhunderts anerkannt. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass die Kirche in Welcherath der Stephanskirche in Nachtsheim unterstellt wurde.
Deren Pfarrsprengel sei bereits von Ruotberts Vorgänger, dem oben bereits erwähnten Erzbischof Hetti, abgegrenzt worden. Die Nutzung des Nachtsheimer Pfarrsprengels wurde den Brüdern des Münstermaifelder Stiftes überlassen. Der Nachtsheimer Pfarrsprengel (das territorial begrenzte Gebiet einer Pfarrei oder Gemeinde in den christlichen Kirchen) umfasste folgenden, sich an natürlichen Grenzen wie Wasserläufe und Berge, sowie an vom Mensch geschaffene Wege und Straße orientierenden Bereich: den Karbach bis zur Mündung in die Elz, den Elzbach aufwärts bis zum Hochkelberg, vom Hochkelberg zur Nürburg über die Hohe Acht entlang des Achterbachs bis zur Nitz durch die Wälder, von dort nach Hirten bis zur Quelle des Karbaches.

17. bis 19. Jahrhundert
Für diesen Bereich bleibt Nachtsheim die „Mutterkirche“, auch bei weiteren Kirchengründungen in diesem Bereich, erhalten die neuen Kirchen den Status einer Filialkirche. Im 12. Jahrhundert bilden sich die Pfarrbezirke Weiler und Wanderath, zwar mit eigenen Geistlichen, aber noch abhängig von Nachtsheim. Die Ablösung von Nachtsheim geht langsam und schrittweise. Die Erben der Grafschaft Virneburg, die evangelischen Grafen von Wertheim, wollen im 16. und 17. Jahrhundert in Weiler und Wanderath die Reformation einführen und betrachten daher beide Pfarreien als selbstständig. Der Erzbischof von Trier will das natürlich verhindern und stärkt die Superiorität von Nachtsheim, das damals zum katholischen Kurtrierer Oberamt Mayen gehörte.

Erst die Statuten des großen Landkapitels (Dekanat) Ochtendung im Jahre 1655 nennen Welcherath, Weiler und Wanderath selbstständige Pfarreien. In Welcherath behält der Pastor von Nachtsheim bis 1800 das Recht der Präsentation, d.h. er bestimmt den Pastor, den der Bischof in Welcherath einsetzt. Um 1800 annektiert Frankreich das linke Rheinufer und ordnet die Bistumsgrenzen neu. Nachtsheim kommt zum neugeschaffenen Bistum Aachen, bei dieser Umorganisation wird auch Boos selbständig.

1824 kommt Nachtsheim wieder zum neuen Bistum Trier, es ist seitdem im Dekanat Mayen. Ein weiterer Hinweis auf die sehr frühe Besiedlung und Ortsgründung von Nachtsheim ist die Schreibweise „-heim“ am Ende des Ortsnamens. Ein weiterer Hinweis für eine sehr frühe Kirchengründung ist das St. Stephanus-Patronat der Pfarrei Nachtsheim.

Im Jahre 831 wurde eine erste St.-Stephanus-Kirche geweiht. Vier Glocken wurden 1266 auf die Namen der Evangelisten geweiht. 1471 wurde ein Altar zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit gestiftet. 1488 stifteten Graf Philipp und seine Frau Walpurgis von Solms einen neuen Altar. Einen Taufstein aus Tufflava mit dem Wappen der Virneburger Grafen erhielt Nachtsheim 1557. Der Sebastianusaltar wurde 1588 errichtet. 1680 wurde eine neue Glocke angeschafft. Die Kirche wurde 1721 renoviert. Am 9. Juli 1780 wurde die Glocke mit dem Namen Carolus geweiht. Baumeister Michael Alken aus Mayen war 1849 der Erbauer eines Pfarrhauses. 1858 wurden erste Pläne für einen Kirchenneubau erarbeitet. 1870 wurde die alte Kirche abgerissen und durch den 1875 von Weihbischof Johann Jakob Krafft geweihten Neubau ersetzt. Dazwischen wurde 1873 eine Glocke umgegossen, zu der Kaiser Wilhelm I. drei Zentner Geschützbronze bereitstellte. In diesem Jahre wurde die Orgel der St.-Clemens-Kirche in Mayen für 800 Taler erworben.

1909 und 1910 wurde die Kirche renoviert. 1927 wurden drei neue Glocken hergestellt. Am 10. August 1942 musste Nachtsheim aus Kriegsgründen zwei Glocken abgeben. Auf dem Kirchenplatz wurde die Mariensäule im Jahre 1944 eingeweiht. 1949 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, 1960 kam eine weitere dazu. In Rom wurden Reliquien des Heiligen Stephanus erworben und am 11. August 1957 nach Nachtsheim überführt.

Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus ist die jetzige Kirche sie wurde am 13. Juni 1971 durch Carl Schmitt eingeweiht. In ihr befindet sich noch der Taufbrunnen aus dem Jahre 1557 mit dem Virneburger Wappen. Aus einem unbekannten Grund sind dort aber oben drei und unten vier Rauten abgebildet, also umgekehrt wie im offiziellen Virneburger Wappen.

Zu den Filialkirchen gehören in Anschau St. Ägidius, in Ditscheid St. Apollonia und in Münk St. Hubertus. Derzeitiger Pfarrer ist Michael Frevel, der seit dem Jahre 2000 im Amt ist.

Wappen
Die amtliche Wappenbeschreibung in der Genehmigungsurkunde lautet wie folgt: „Gespalten durch eine eingeschweifte gestürzte goldene Spitze, darin 7 rote Rauten (4:3), rechts in Rot ein goldener Palmzweig, links in Grün drei goldene Ähren“.

Die roten Rauten stammen aus dem Wappen der Grafen zu Virneburg. Diese stritten an der Seite von Kaiser Otto I. (936-973) gegen die Ungarn). Sie wählten die sieben Rauten, die aussahen wie die Schilder der besiegten Ungarn. Die schwarze Palme im roten Feld weist hin auf den hl. Stephanus, er ist seit Jahrhunderten der Schutzheilige und Kirchenpatron der Pfarrei. Die goldenen Ähren im grünen Feld stehen für die Landwirtschaft, die bis heute noch von Erwerbsbetrieben ausgeführt wird. Wappenentwurf: A. Friderichs, Zell/Mosel

REUDELSTERZ

Reudelsterz ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz, sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an. Der Ort liegt westlich von Mayen in der Nähe der B 258.

Reudelsterz (um 1350 Rodensteyrezz) gehörte zur Großpfarrei und zum Kurtrierischen Stadtgericht Mayen, bevor er 1804 kirchlich zur Pfarrei Monreal kam. Die Bartholomäuskapelle stammt von 1758.

Wappen
Die amtliche Beschreibung lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin das rote kurtrierische Kreuz, von Blau über Silber schräglinks geteilt, oben ein silbernes linksgerichtetes Messer, unten eine rechtsgerichtete blaue Axt, die Schneide nach unten“.

Während die Axt für das Roden steht, spielt das Messer auf das Attribut des örtlichen Kapellenpatrons St. Bartholomäus an.

SANKT JOHANN

Sankt Johann ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Der Ortsname Sankt Johann wurde erstmals 1473 erwähnt. Vorher hieß der Ort Oberbürresheim und gehörte zur Herrschaft Bürresheim.

Gemäß Verleihungsurkunde des Regierungspräsidenten Koblenz zeigt das Wappen einen roten Basilisken auf silbernem Schild. Es entspricht dem Wappen der Familie von Breidbach, die mehrere Jahrhunderte Schloss Bürresheim bewohnte.

Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde 1784/1785 erbaut und ist Johannes dem Täufer geweiht. Erweiterung und Anbau des Turmes erfolgten im 20. Jahrhundert.

St. Johann ist ein überwiegend katholisch geprägter Ort, wenngleich es auch (insbesondere durch Zuzug) eine starke evangelische Minderheit gibt.

SIEBENBACH

Siebenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Siebenbach liegt auf 500 m über NN westlich von Mayen in der Nähe der Hohen Acht, des höchsten Bergs der Eifel, an der B 412 von Döttingen nach Kempenich.

Siebenbach gehörte zeitweilig den Freiherrn Waldbott von Bassenheim zu Bassenheim. Bei einer Teilung von 1767 erhielt Graf Rudolf von Bassenheim unter anderem die Reichsherrschaft, die aus den Dörfern Herresbach, Siebenbach, Döttingen, Eschbach und Gammelsheim bestand.

Blasonierung: „Gespalten durch eine eingeschweifte silberne Spitze, darin ein roter dreigezinnter Turm, rechts zwölffach rot-weiß geständert, links in Rot ein silberner Kelch.“

VIRNEBURG

Virneburg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Ortsgemeinde Virneburg liegt in der Vulkaneifel. Die nächsten Städte sind ca. 15 km im Osten Mayen und 15 km im Westen Adenau.

Die durchschnittliche Höhe liegt bei 402 m über NN. Der Ort liegt in einem Tal - umgeben von 4 Bergen, dem Brauberg, Schafsberg, Mühlenberg und Bleiberg. In der Mitte des Orts befindet sich ein weiterer Berg, auf dem die Virneburg steht. Durch den Ort fließt ein Bach mit dem Namen Nitz, welcher bei Schloss Bürresheim in die Nette mündet. Um den Ort befinden sich hauptsächlich Wälder, Weiden und Wiesen.

Virneburg grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Welschenbach, Langenfeld, Mayen, Hirten, Luxem, Nachtsheim und Baar.

Die Geschichte des Ortes Virneburg ist eng verbunden mit der Geschichte der gleichnamigen Burg, deren Ruinen als Wahrzeichen des Ortes gelten. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet und 1187 erstmals urkundlich erwähnt. Der Burgflecken entstand später am Fuß des Burgberges.

Im Jahre 1815 wurde auf dem Wiener Kongress das Rheinland und damit auch Virneburg dem Königreich Preußen zugesprochen. Virneburg wurde Bürgermeisterei im 1816 neu errichteten Kreis Adenau, zugleich Sitz eines Friedensgerichts. Zur Bürgermeisterei gehörten der Flecken Virneburg, zehn Dörfer, 13 Weiler, fünf Höfe und zwei Mühlen.

Wappen und Flagge
Amtliche Beschreibung: Schild geteilt, oben auf Silber einen roten Löwen mit goldener Krone und blauen Krallen, auf grünem Dreiberg, unten auf Gold 7 rote Rauten

Beschreibung: Hissflagge gold-rot-gold im Verhältnis 1/6 : 4/6 : 1/6 waagerecht gestreift. In der Mitte auf dem roten Streifen das Wappen der Ortsgemeinde Virneburg.

Der Legende nach wird der Ursprung der Rauten so erklärt: Die Ungarn drangen im Jahr 933 bis nach Kaisersesch vor. Hier wurden sie von einem deutschen Heer geschlagen. Dabei tat sich besonders der Graf Albick von Virneburg hervor. Zum Dank verlieh ihm der Kaiser das Wappen mit den 7 Rauten, die die Langschilder der besiegten Ungarn symbolisierten.

Die Wappen finden sich noch heute an vielen Stellen, unter anderem in den Kirchen in Wanderath, Weiler, Nachtsheim, Mayen, Monreal, Schleiden, in der Kapelle in Einig und im Kölner Dom. Weiterhin zieren sie die Wappen der Ortsgemeinden Arft, Anschau, Baar, Bermel, Boos, Ditscheid, Ettringen, Luxem, Monreal, Münk, Nachtsheim Weiler und Welling.

Bis 1615 enthielt das Wappen lediglich die 7 roten Rauten auf Gold. Danach kam die Grafschaft an Löwenstein-Wertheim und der Löwe wurde zusätzlich in das Wappen aufgenommen.

Am 26. Juni 1990 erhielt Virneburg die Genehmigung, eine Flagge zu führen.

Burgruine
Im Zentrum von Virneburg liegt die Ruine der gleichnamigen Virneburg, Stammsitz der Grafen von Virneburg. Sie befindet sich auf einer Erhebung und wird von den vier umliegenden Virneburger Bergen: Schaftberg, Bleiberg, Brauberg und Mühlenberg umgeben

Virne-Burgweg
Der rund um Virneburg führende Wanderweg "Virne-Burgweg" wurde im Frühjahr 2008 als einer der Traumpfade des Kreis Mayen-Koblenz fertiggestellt.

Der 9,9km lange Wanderweg führt über 313 Höhenmeter und zeigt eine einmalige Mischung aus Wald und Heidelandschaften.

Im September 2008 wurde der Weg auf der Wandermesse "Tour Natur" in Düsseldorf zum Wanderweg des Jahres 2008 in der Kategorie Tagestouren gewählt.

WEILER

Weiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Zur Ortsgemeinde Weiler gehört auch der Ortsteil Niederelz.

Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „Über rotem Schildfuß, darin eine goldene Rose mit silbernem Butzen, in Gold ein rotes Gemerke in Form eines leicht schräg links geneigten oben und unten verstutzten Pfahls, von dem spitzwinklig oben nach links zwei Nasen und unten nach rechts eine Nase abstehen, oben rechts sowie unten links von je einer roten Raute begleitet“.

Die katholische Pfarrei Weiler, 831 als Teil der Großpfarrei Nachtsheim in einer Urkunde des Trierer Erzbischofs Hetti erwähnt, ist St. Kastor geweiht. Sie gehört heute zur Seelsorgeeinheit Nachtsheim.

WELSCHENBACH

Welschenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an.

Die Ortsgemeinde Welschenbach besteht aus den Ortsteilen Oberwelchenbach und Niederwelchenbach.

Die Geschichte des Ortes ist geprägt durch die Nähe zur Burg Virneburg, wo die Herren und späteren Grafen von Virneburg ansässig waren. Deren Besitz kam im 17. Jahrhundert an die Grafen von Löwenstein-Wertheim. 1794 wurde dass linksrheinische Gebiet französisch und Welschenbach der Mairie Virneburg zugeordnet. Diese wurde 1815 von Preußen in Form einer Bürgermeisterei, später als Amt im Kreis Adenau fortgeführt. 1910 wurden in Welschenbach 134 Einwohner gezählt. Das Amt Virneburg wurde 1934 aufgelöst, Welschenbach kam nun zum Amt Mayen-Land und 1970 zur Verbandsgemeinde gleichen Namens, die 2002 in Verbandsgemeinde Vordereifel umbenannt wurde.

Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Gold, über einer erniedrigten blauen Wellenleiste ein rotes Vortragskreuz mit Pedum, begleitet von zwei grünen Ähren, unten ein schwarzer Hammer.“

Die Welschenbacher Kinder besuchen die Grundschule in Herresbach. Die zuständige Regionalschule befindet sich in Nachtsheim, sowie das Gymnasium und die Realschule in Adenau bzw. Mayen.

Der Ort ist zwar an das Liniennetz des VRM angeschlossen, es verkehren aber nur wenige Busse, die überwiegend die Schüler zu und von den Schulen transportieren.


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