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Geschichte des Kreises Main-Spessart

Der Landkreis Main-Spessart liegt in der westlichen Mitte des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Nachbarkreise sind im Norden der hessische Main-Kinzig-Kreis, im Osten die Landkreise Bad Kissingen und Schweinfurt, im Süden der baden-württembergische Main-Tauber-Kreis und der Landkreis Würzburg sowie im Westen die Landkreise Miltenberg und Aschaffenburg.

Das Kreisgebiet wird vom Main und dem Spessart geprägt. Der Main erreicht von Würzburg kommend im Südosten das Kreisgebiet, durchfließt es zunächst in nordwestlicher Richtung, vorbei an der Kreisstadt Karlstadt und an Gemünden. Dann nimmt er die von Osten kommende Fränkische Saale auf, bevor er sich in Richtung Süden wendet, unter anderem die Stadt Lohr am Main durchfließt und dann, wenn er sich Richtung Westen wendet für einige Kilometer die Landesgrenze zu Baden-Württemberg bildet.

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Westlich des Mains ziehen sich die Höhen des Spessarts bis auf 585 m hinauf. Der höchste Berg im Landkreis Main-Spessart, die Klosterkuppel mit 552 m, befindet sich in der Gemarkung von Neustadt am Main. Im Nordosten streifen die Ausläufer der Rhön das Kreisgebiet. Weitere Flüsse im Kreisgebiet - neben dem Main und der Fränkischen Saale - sind die Wern, die kurz vor Gemünden in den Main mündet, sowie deren rechter Zufluss Sinn, ferner die bei Lohr mündende gleichnamige Lohr und die in der gleichnamigen Gemeinde mündende Hafenlohr.

Das Gebiet des heutigen Landkreises Main-Spessart gehörte vor 1800 überwiegend zum Erzstift Mainz, teilweise auch zum Hochstift Würzburg. Der kurmainzische Teil war dann ab 1803 Teil des Fürstentums Aschaffenburg und kam 1814 an Bayern.

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Bereits 1804 war das Landgericht Homburg (Sitz in Marktheidenfeld) errichtet worden, das 1840 nach seinem Sitz umbenannt wurde. Ebenso entstanden 1804 die Landgerichte Gemünden, Karlstadt und Arnstein. 1814 wurden die Landgerichte Lohr und Orb errichtet. 1852 entstand noch das Landgericht Rothenfels aus dem gleichnamigen Herrschaftsgericht und ein Jahr später das Landgericht Stadtprozelten aus dem Herrschaftsgericht Kreuzwertheim. Alle Landgerichte gehörten ab dem Zeitpunkt ihrer Gründung zum Untermainkreis, der ab 1838 in Unterfranken umbenannt wurde.

1862 wurde aus den Landgerichten Lohr und Rothenfels das Bezirksamt Lohr, aus den Landgerichten Marktheidenfeld und Stadtprozelten das Bezirksamt Martkheidenfeld, aus den Landgerichten Karlstadt und Arnstein das Bezirksamt Karlstadt sowie aus den Landgerichten Gemünden und Orb das Bezirksamt Gemünden gebildet.

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Infolge der militärischen Niederlage 1866 musste Bayern das Gebiet Orb an Preußen abgeben. Der nunmehr verkleinerte Bezirk Gemünden wurde daher 1872 aufgelöst und seine Gemeinden dem Bezirksamt Lohr eingegliedert. Dafür gab das Bezirksamt Lohr das Gebiet um Rothenfels an das Bezirksamt Marktheidenfeld ab. 1902 wurde Gemünden jedoch wieder Sitz eines eigenen Bezirksamts. 1939 wurde aus den bisherigen Bezirksämtern die Landratsämter bzw. aus den Bezirken die Landkreise.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern zum 1. Juli 1972 wurde zunächst unter der Bezeichnung „Landkreis Mittelmain“ ein neuer Landkreis aus den ehemaligen Landkreisen Gemünden, Lohr (ohne Rothenbuch und Wiesen, die zum Landkreis Aschaffenburg kamen) und Karlstadt (einige Randgemeinden kamen auch zu den Nachbarkreisen Schweinfurt, Würzburg und Bad Kissingen) sowie dem Großteil des Landkreises Marktheidenfeld (das Gebiet um Stadtprozelten kam jedoch zum Landkreis Miltenberg, einige Gemeinden im Südosten zum Landkreis Würzburg) gebildet.

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1973 erhielt der neue Landkreis seine heutige Bezeichnung „Landkreis Main-Spessart“. Als Kreisstadt wurde zunächst Lohr am Main bestimmt. Im Oktober 1972 entschied man sich jedoch für Karlstadt als neuer Kreissitz und verlegte das Landratsamt von Lohr nach Karlstadt.

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Bedeutendster Arbeitgeber in Main-Spessart ist das Maschinenbauunternehmen Rexroth, ein Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe, das in Lohr ansässig ist. Lohr ist der wichtigste Gewerbestandort im Landkreis. An zweiter Stelle steht Marktheidenfeld, in dem u.a. die Firmen Braun GmbH, Warema AG und Elau AG zu Hause sind.

Die Landwirtschaft in Main-Spessart besteht hauptsächlich aus Wein- und Obstbau. Angebaut wird auch Braugerste, der Grundstoff für die heimischen Brauereien, mit rund 70 Milchviehhaltern und 1500 Kühen gilt Main Spessart zudem als kuhärmster Landkreis Bayern (Main Post vom 27. Dezember 2008).

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Der Landkreis Main-Spessart gilt als einer der wirtschaftlich stärksten Landkreise der Region Mainfranken. So liegt die Arbeitslosigkeit, mit 6,2 % im Jahresdurchschnitt, weit unter dem der Bundesrepublik. Zur Zeit liegt sie bei 5,4 % und damit sogar noch unter dem Wert des Vorjahrsmonates von 6,3%. Auch hat der Landkreis das höchste BIP (ca. 3,5 Mrd. EUR) aller Landkreise (ohne Kreisfreie Städte Würzburg und Schweinfurt). Erreicht wird dies durch die hohe Zahl von Sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im Landkreis Main-Spessart. Dies führt dazu, dass viele Arbeitnehmer auch aus benachbarten Landkreisen wie Würzburg oder Bad Kissingen kommen.

Schifffahrt: Der Main als bedeutendster Verkehrsweg ist auf seiner gesamte Länge ausgebaut und ist durch zahlreiche Staustufen beinahe ganzjährig befahrbar. Bis ins 20. Jahrhundert hinein fuhren vor allem Flöße auf dem Main, die Holz aus dem Spessart bis zu den Sägewerken bei Frankfurt brachten.

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Eisenbahn: Die Bayerischen Staatseisenbahnen eröffneten im Jahre 1854 ihre Strecke von Würzburg über Karlstadt–Gemünden mainabwärts nach Lohr und dann über den Spessart nach Aschaffenburg. Die Stadt Gemünden, wo Saale und Sinn in den Main münden, wurde ein bedeutender Knotenpunkt, als hier 1872 die Nord-Süd-Strecke über Rieneck nach Fulda abzweigte.

Ferner nahmen noch folgende Strecken ihren Ausgang in Gemünden: 1879 die Querverbindung über Arnstein nach Schweinfurt/Bamberg, die bis Wernfeld parallel zur Hauptbahn verläuft und 1884 die Fränkische Saaletalbahn nach Hammelburg, die erst 1924 nach Bad Kissingen verlängert worden ist. Hier verkehren derzeit Triebwagen der Erfurter Bahn.

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Im Maintal entstand 1881 von Lohr Bahnhof eine Bahn nach Marktheidenfeld-Wertheim, die 1912 über Hasloch den Anschluss nach Miltenberg fand. Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde 1976/77 eingestellt. Das gilt auch für die Verbindung Schweinfurt–Gemünden über Waigolshausen–Arnstein–Wernfeld, die allerdings wegen des starken Güterverkehrs elektrifiziert worden ist. Mit den Neubaustrecken umfasst das Netz für den Personenverkehr immerhin noch 148 Kilometer Länge.

Die Neubaustrecke (Hannover–)Fulda–Würzburg der Deutschen Bahn, die im Kreis nur zwei Betriebsbahnhöfe hat, wurde 1988 in Betrieb genommen. Sie kreuzt bei Gemünden das Maintal. Später kam noch die Nantenbacher Kurve hinzu, die den Weg der Fernzüge Frankfurt–Würzburg abkürzt, und dadurch die stark befahrene Strecke Gemünden–Würzburg entlastet.

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Straße: Wichtige Entwicklungsachse ist heute die Bundesautobahn 3 von Frankfurt am Main über Würzburg nach Nürnberg, die den Landkreis bei Marktheidenfeld durchquert. Über den Verkehrsknotenpunkt Würzburg besteht Anschluss an die Bundesautobahn 81 (Richtung Heilbronn, Stuttgart) und Bundesautobahn 7 (Richtung Ulm bzw. Fulda, Kassel). Ergänzend wird der Landkreis durch die Bundesstraßen 8, 26, 26a, 27 und 276 erschlossen.

Planungen Es gab Planungen für den Weiterbau der A81 zwischen dem Dreieck Würzburg West und Gramschatz. Diese Planungen wurden allerdings fallengelassen. Anstelle dessen wird eine 4-spurige Bundesstraße (B26neu) zwischen Helmstadt und dem Kreuz Werneck geplant. Es hat sich schon eine Bürgerinitiative gegen den Bau der Straße gegründet. Es wird befürchtet, das die Natur stark beeinträchtigt und das Landschaftsbild stark entstellt werden könnte. Mittlerweile soll sich aber auch eine BI für den Bau der Straße gegründet haben.

Viele Radwege, der längste entlang des Mains, locken Touristen an.


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