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Riedstadt ist mit 73,76 km² Gemarkungsgröße die flächenmäßig größte Stadt im Kreis Groß-Gerau in Hessen.

Riedstadt ist durch eine noch erhaltene ländliche Struktur, aber auch die Nähe zu den Großstädten Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz und Mannheim geprägt. Es liegt, wie der Name andeutet, im Hessischen Ried. Die Stadt betreibt strukturelle Ansiedlungen von umweltfreundlichen Gewerbebetrieben.

 

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Naherholungsgebiete in der Nähe der Stadt sind Kühkopf-Knoblochsaue, Bergstraße, Odenwald und Taunus.

Riedstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Trebur und die Stadt Groß-Gerau, im Osten an die Städte Griesheim und Pfungstadt (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg), im Süden an die Stadt Gernsheim und die Gemeinden Biebesheim und Stockstadt, sowie im Westen an die Gemeinden Ludwigshöhe und Dienheim, sowie die Stadt Oppenheim (alle 3 im Landkreis Mainz-Bingen).

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Riedstadt besteht aus den Stadtteilen Crumstadt, Erfelden, Goddelau, Leeheim und Wolfskehlen.

Riedstadt entstand am 1. Januar 1977 durch die hessische Gebietsneugliederung als Zusammenschluss der ursprünglich selbstständigen Gemeinden Goddelau, Wolfskehlen (bereits 1973 freiwillig mit Goddelau fusioniert), Erfelden, Crumstadt und Leeheim. Am 14. Januar 2007 bekam die Gemeinde vom hessischen Innenministerium das Stadtrecht verliehen.

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Die Stadt Riedstadt pflegt Städtepartnerschaften mit
Brienne-le-Château, Frankreich, Département Aube (seit 1979).
Sortino, Italien, Sizilien
Tauroggen, Litauen.

Das Europa-Reservat Kühkopf-Knoblochsaue im Kreis Groß-Gerau ist das größte Naturschutzgebiet in Hessen.

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Das 2.440 Hektar große Gebiet wurde bei der Rheinregulierung durch den hessischen Wasserbaudirektor Dr. Claus Kröncke 1828/1829 vom Hauptstrom getrennt. Bis 1945 gehörte das Gebiet zur Gemarkung Guntersblum. Der Grundbesitz blieb aber bei den Guntersblumer Landwirten. Mit der letzten Gierfähre über den Rhein konnten die Landwirte ihre Felder erreichen.

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Die besondere ökologische Bedeutung wurde bereits vor über 50 Jahren erkannt und das Gebiet am 20. März 1952 unter Naturschutz gestellt. Mittlerweile trägt es das UNESCO-Prädikat "Europareservat" und ist durch die Richtlinie "Flora, Fauna, Habitat" der Europäischen Union zusätzlich geschützt.

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Die ausgedehnten Sumpfgebiete in der Auenlandschaft mit Gras-, Schilf- und Hartholzgewächsen bieten einen Rast- und Brutplatz für zahlreiche Vogelarten. Ein Dammbruch von 1983 wurde nicht behoben, die Landwirtschaft wurde aufgegeben und die Flächen sind regelmäßigen Überflutungen des Rheins ausgesetzt.

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Die Rheininsel kann über die Fußgängerbrücke in Erfelden (Riedstadt) oder über die Brücke in Stockstadt am Rhein erreicht werden. Von dort aus sind auch das Hofgut Guntershausen und das angegliederte Informationszentrum bequem zu erreichen. Von der linksrheinischen Seite aus ist die Insel mit einer Personenfähre zu erreichen. Diese verkehrt in den Sommermonaten von Guntersblum aus.

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In der Knoblochsaue steht die Schwedensäule, die an den Rheinübergang des Schwedenkönigs Gustav Adolf am 7. September 1631 während des Dreißigjährigen Krieges erinnert.

Auf dem Kühkopf wurde bis 1994 Erdöl gefördert. Zur Erinnerung steht am Hofgut Guntershausen noch eine Pumpe.

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