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Freiamt liegt im Mittleren Schwarzwald in 255 bis 744 Meter Höhe. Auf dem Gemeindegebiet liegt der 744 Meter hohe Hünersedel. Nachbargemeinden sind Biederbach, Emmendingen, Gutach i.Brsg., Kenzingen, Malterdingen, Schuttertal (Ortenaukreis), Sexau und Waldkirch.
Insgesamt bilden die fünf größeren Ortsteile Brettental, Keppenbach, Mußbach, Ottoschwanden und Reichenbach sowie zahlreiche Weiler und Einzelgehöfte das Gemeindegebiet. Zuvor den Breisgaugrafen unterstehend, kam das Gebiet des heutigen Freiamt 1415 an den badischen Markgrafen Bernhard I..
Seither gehörte es zu Baden, mit dem es 1952 zum neu gegründeten Baden-Württemberg kam. Die heutige Gemeinde Freiamt entstand am 1. Juli 1971 durch Eingemeindung der ehemals selbständigen Gemeinde Ottoschwanden. Alt-Freiamt war im alten Land Baden flächenmäßig die zweitgrößte Gemeinde.
Im Hochberger Land, zu dem Freiamt und Ottoschwanden gehörten, wurde die Reformation 1556 eingeführt. Auch heute noch ist der Ort evangelisch geprägt, die Katholiken des Ortes werden von der katholischen Gemeinde in Emmendingen aus betreut. Die Gemeinde verbindet eine Partnerschaft mit der Gemeinde De Pinte in Belgien. Neben dem Schwarzwaldtourismus prägen das Handwerk und vor allem Land- und Forstwirtschaft das Leben der Gemeinde. Im Ortsteil Mußbach gibt es eine Grund- und Hauptschule, wobei der Grundschulzweig eine Außenstelle in Ottoschwanden besitzt. Ein Heimatmuseum stellt die Ortsgeschichte dar.
Am 02. Oktober 2004 wurde im Ortsteil Brettental, auf dem höchsten Berg der Gemeinde, dem Hünersedel (744 m), ein Aussichtsturm eingeweiht. Der 29 Meter hohe Turm, der mit Hilfe privater Spendengelder (200.000 €) errichtet wurde, bietet einen weiträumigen Rundumblick bis zu den Vogesen, über den mittleren Schwarzwald, die Rheinebene bzw. die angrenzenden Täler (Schuttertal, etc.). Als Mittleren Schwarzwald bezeichnet man, je nach natur- oder kulturräumlicher Gliederung (siehe hierzu: Schwarzwald), meist den intensiv zertalten Abschnitt vom Renchtal und den Südausläufern des Kniebis im Norden bis etwa Freiburg im Breisgau und Donaueschingen im Süden. Der höchste Teil südöstlich des Elztales gilt zugleich als Teil des Hochschwarzwaldes.
Das beherrschende Talsystem der Kinzig durchschneidet den Mittleren Schwarzwald von Ost nach West. Markante Erhebungen sind südlich der Kinzig Kandel (1241 m), Weißtannenhöhe (1190 m), Obereck (1177 m), Rohrhardsberg (1152 m), Brend (1149 m), Stöcklewald (1067 m), Mooswaldkopf (887 m) und, nördlich der Kinzig, Brandenkopf (945 m) und Lettstädter Höhe (960 m). Es überwiegen Gneise und Granite. Anders als im Nordschwarzwald ist die Buntsandstein-Decke mit ihren plateauartigen Bergformen nur noch punktuell und am Ostrand erhalten. Ansonsten herrschen schmale Bergrücken und Talsohlen vor oder, vor allem im Südosten oder aber in inselhaften Resten, hügelige Hochtallandschaften. Die mittlere Höhe des Mittleren Schwarzwaldes ist etwas geringer als im Nord- und im Südschwarzwald. Die relativen Höhen sind jedoch ähnlich; Steilhänge können 700 Meter überschreiten (Simonswälder Tal). Bedeutende Teillandschaften und Naturdenkmale Bedeutende Ortschaften und Kulturdenkmale
* Wolfach Glashütte und Altstadt
Wanderwege Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Freiamt (Schwarzwald) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dem Artikel Mittlerer Schwarzwald aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. |